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Sonntag, 24. Dezember 2006

Samstag, 23.12.2006

Der Tag danach...

Wow, mir geht es richtig gut.... war mein erster Gedanke nach dem Aufwachen. Gemütlich fertig machen, frühstücken gehen, dann noch einmal ein paar Minuten hinlegen. Und dann ging es los! Dann kamen die Kopfschmerzen, der Bauch brummelte ein wenig, und der Kater war da. Uiuiui..... Jetzt bloss keinen Fehler machen. Bis 12 Uhr haben wir uns erst einmal gemütlich ausgeruht, ein wenig schon einmal unsere Sachen zusammen gepackt, und dann sind wir noch einmal zu Ronny und Britta gefahren, um ein paar Dinge abzugeben und uns von Basti zu verabschieden. Von da aus wurde ich dann von meinen Eltern abgeholt, um im Holzknecht essen zu gehen, und Christine ist mit ihren Eltern ins Mongos gegangen. Um 20 Uhr waren wir dann beide im Hotel, und konnten einen gemütlichen Abend einläuten, um uns ein letztes Mal ordentlich auszuruhen. Denn morgen geht es ja direkt weiter....

Freitag, 22.12.2006


Niemals geht man so ganz....

Eigentlich kann ich zu diesem Tag nur ein Wort sagen... unbeschreiblich! Zunächst einmal ging er ganz normal los. Christine musste zum letzten Arbeitstag nach Münster, und auch ich war schon um 7 Uhr im Büro.... allerdings nicht mehr um zu arbeiten, sondern um endlich mit den Weihnachtsgeschenken beginnen zu können. Aus dem selben Grund bin ich dann auch noch einmal um 9 Uhr morgens in die Stadt gestartet, und schließlich wurde der ganze Vormittag damit verbracht.
Später habe ich dann Christine am Dortmunder Hbf abgeholt, um zunächst noch einmal mit Jens und Lörcher unsere Versicherungen zu planen, denn im letzten Moment klappte dann doch alles nicht mehr so wie gedacht. Aber irgendwie kriegen wir es schon hin.... Danach sind wir dann wieder in die Stadt gefahren, um auch einmal die Koffer für unsere Fahrt zu kaufen, die wir dann am Sonntag als Weihnachtsgeschenk bekommen. Da es bei der LTU für Flüge nach Amerika ganz bestimmte Gepäckvorschriften gibt, mussten wir alle Koffer erst einmal vermessen und haben am Ende zwei schöne Schnäppchen machen können.
Zurück im Hotel haben wir uns dann schnell fertig gemacht, denn Jens und Nina wollten uns um 20 Uhr zu einem schönen Abendessen als Abschied abholen..... gegessen habe ich dann übrigens den ganzen Abend nichts. Denn mit verbundenen Augen ging es erst einmal 30 Minuten quer durch Dortmund, bis Christine und ich völlig die Orientierung verloren haben, um dann in der Sonne von etwa 150 Leuten zur Abschiedsparty begrüsst zu werden. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was das für ein Gefühl war, bei Totenstille und mit verbundenen Augen in die Sonne geführt zu werden, und auf einmal läuft "Niemals geht man so ganz" und so viele Leute stehen da... wegen uns! Mit Sicherheit einer der Momente im Leben, den wir nie wieder vergessen werden. Ihr seid einfach unglaublich! Über die Feier kann ich gar nicht viele Worte verlieren, ich finde einfach keine. Uns bleibt nur Danke zu sagen, für einen wahnsinnigen Abend, für wahnsinnige Jahre und für Freundschaften, die ein Leben lang halten werden... egal wo wir auf der Welt sind. Eure guten Glückwünsche werden wir tief im Herzen mitnehmen! Und zum Glück können wir jetzt schon sagen: Bis bald! Denn wir kommen wieder! Verlasst Euch drauf!



Christine und Thomas

P.S.: Auch unser Taxifahrer zum Hotel konnte noch überzeugen... Hier der Dialog: "Warum sind denn hier alle so traurig?", "Weil wir für einige Zeit weggehen", "Und wohin?", "Nach Washington", "Ah, schön, Russland"..... (wenigstens wo das Hotel liegt wusste er)

Donnerstag, 21. Dezember 2006

Donnerstag, 21.12.2006

Heute stand der erste Tag ohne Wohnung auf dem Programm, so dass ich ein wenig Zeit hatte mich um andere organisatorische Dinge zu kümmern. Damit ging auch der ganze Tag drauf, Christine musste in Münster arbeiten, und erst um 17.30 Uhr haben wir uns in Hamm bei ihren Eltern getroffen, um uns auch dort von ihrer Familie zu verabschieden. Es war schön, alle noch einmal zu sehen und die guten Wünsche entgegen zu nehmen, denn die können wir mit Sicherheit sehr gut gebrauchen. Erst gegen Mitternacht waren wir dann total erschöpft im Hotel, und damit war der Tag dann auch schon beendet.

Mittwoch, 20. Dezember 2006

Mittwoch, 20.12.2006

15.15 Uhr - Die gute Nachricht...

Heute stand zunächst die Wohnungsübergabe an. Um kurz vor 9 war ich also wieder in der Wohnung und habe zuletzt "den letzten Bestandteil" unserer Einrichtung aus dem Weg geräumt - die zwei Meter große Britney Figur. Da sie noch kein neues zuhause gefunden hat liegt sie nun im Heizungskeller.... die Arme!

Die Übergabe verlief super und so war ich schon um halb zehn "auf der Strasse"... ohne Wohnung und zuhause :-( . Da es sich zeitlich nicht mehr gelohnt hat ins Hotel zu fahren, schaute ich noch bei Familie Tydecks-Bülow vorbei, um unserem Basti noch einmal tschüß zu sagen, bevor ich dann gegen 11 Uhr mit dem Zug nach Hamm gefahren bin, um Christine beim Aufbau für Ihren Abschied in der Firma zu helfen. Es gab Waffeln und Glühwein, und leider musste ich immer abschmecken ob er schon heiß genug ist... schade, schade ;-) Der doch leicht tränenreiche Abschied hat gezeigt, wie gerne Christine wirklich bei Heiden & Dömer gearbeitet hat. Aber auch hier gilt ja zum Glück: Man sieht sich immer zweimal im Leben, und wir sind ja auch nicht aus der Welt. Auf dem Rückweg kam dann um 15.15 Uhr die gute Nachricht aus Essen, denn bei meinem Vater sind unsere Reisepässe inklusive genehmigtem Visum angekommen. Dafür dass sie eigentlich erst am Donnerstag oder Freitag ankommen sollten, eine super Nachricht. Damit ist die letzte Hürde zur Einreise genommen!

Gegen 16 Uhr war ich dann zurück in Dortmund und der Verabschiedungs-Marathon ging weiter. Erst im schönen Gasthaus Semmler mit einem Kollegen und ein paar kleinen Brinkhoff´s Stößchen, dann im Hotel an der Bar. Mit Christine habe ich dann abends noch lecker auf dem Zimmer gespeist, bevor sich auch dieser Tag langsam dem Ende nähert...

Dienstag, 19. Dezember 2006

Dienstag, 19.12.2006

Alles muss raus...

Nach diesem Motto ging es heute weiter, die Wohnung leer zu räumen. Schließlich findet ja schon morgen früh die Übergabe an unsere Nachmieterin statt. Zum zweiten Mal innerhalb der letzten drei Wochen hatten wir für heute morgen Sperrmüll bestellt, die sich für die Zeit zwischen 9 und 12 Uhr angemeldet hatten. Christine startete wieder früh morgens zur Arbeit, während ich also zur Wohnung gelaufen bin und die Sachen zur Abholung auf die Strasse gestellt habe.... zum Glück hatten wir diese am Montag Abend ja schon gemeinsam in den Hausflur gestellt. Nun sollte sich auch entscheiden, wie der weitere Tag verlaufen wird und wieviel Zeit ich noch für andere Dinge haben werde. Denn wenn die Abholung wirklich erst um 12 Uhr erfolen würde, hätte ich die drei Stunden in der Wohnung ja verloren. Doch die Stadt Dortmund meinte es mal wieder gut mit uns und so klingelten die Herren vom Sperrmüll schon um 9.20 Uhr und holten die Sachen ab.

So blieb also noch genug Zeit, um kurz in die Stadt zu gehen und im Hotel ein wenig Paledigen. Um 14.30 Uhr kam dann mein vater, um noch einmal mit in die Wohnung zu fahren und die letzten vier Müllsäcke, einen Sack Altkleider und das ganze Altpapier und Leergut mitzunehmen. So ging es zum Recyclinghof, wo dieser zweite Besuch dann auch der letzten werden sollte. Mit zweimal Sperrmüll und zweimal Recyclinghof (von den insgesamt sieben Säcken Altkleider ganz zu schweigen) reicht es dann auch..... Bei der Gelegenheit konnte ich ihm auch noch einmal vier Kartons zur Aufbewahrung aufschwatzen, da das Hause Meusel schon aus allen Nähten platzt. (Nun schaut er übrigens schon, an wen er die Kartons weitergeben kann ;-) )

Um 18 Uhr ging es dann für mich los in die Stadt, um noch einmal mit Britta, Steffi, Ronny und Mirko den Dortmunder Weihnachtsmarkt zu besuchen. Obligatorischer Treffpunkt war der Gänsemarkt, und da noch niemand da war und ich nicht in der Kälte stehen wollte ging ich in Horst seine warme Gaststätte. Das dann da auch noch ein Stößchen für mich bei raussprang, war natürlich nicht geplant... Nicht allzu spät machte ich mich dann wieder auf den Rückweg, um im Hotel noch ein paar Sachen erledigen zu können. Allerdings durfte ich natürlich nicht ohne eine Kartoffel Special vom Kartoffel Lord zurück "nach Hause"kommen. Denn wer arbeitet, darf auch was schönes essen...

Montag, 18. Dezember 2006

Montag, 18.12.2006


Heute stand einer der wichtigsten Termine der letzten Wochen an. Um 3 Uhr klingelte der Wecker, damit wir rechtzeitig nach Frankfurt zu unserem Termin in das US Konsulat nach Frankfurt kommen. Trotz dem üblichen Berufsverkehr am Montag morgen hat alles gut geklappt und wir kamen mehr als pünktlich an, um uns erst einmal in der Kälte eine halbe Stunde bis zur ersten Sicherheitskontrolle anzustellen. Die wurde dann auch zur Zufriedenheit der Beamten absolviert und wir kamen in den Wartesaal für unseren Visaantrag. Nach einiger Wartezeit und zwei Gesprächen mit den Einwanderungs-Beamten konnten wir dann mit der Aussage "Das Visum wird ihnen in den nächsten Tagen zugeschickt" wieder den Heimweg antreten, so dass auch diese Hürde genommen zu sein scheint.

In Dortmund machten wir uns dann erst einmal auf, uns auch hier bei der Stadt abzumelden und gingen ins Stadthaus. Nach 45 Minuten Wartezeit konnten wir dann unser Abmeldung angeben, so dass es uns ab dem 25.12.2006 nicht mehr hier geben wird ;-) Die Beamten zeigten dabei wieder volles Engagement "Puh, sie ziehen nach Washington.... hoffentlich kann ich das richtig schreiben"... aber es hat geklappt. Glückwunsch.

Abends stand dann der weitere Auszug auf dem Programm und mit den letzten Umzugskisten wurde dann auch endlich der Inhalt des Kleiderschrankes verpackt. Damit haben wir alles geschafft und müssen morgen nur noch einmal eine Tour zum Recyclinghof fahren. Nach einer Pizza zum Abschluss habe ich noch schnell das geliehene Auto zurück zu meiner Mutter gebracht, wonach dann gegen 22 Uhr endlich die erhoffte Ruhe einkehren konnte...

Sonntag, 17. Dezember 2006

Sonntag, 17.12.2006

Letzter Großkampftag in der Wohnung - kein Kampf beim letzten Spiel...

So ungefähr könnte man den Tag heute zusammenfassen. Für 9.30 Uhr hatten wir noch einen kleinen "Hilferuf" gestellt, damit wir mit dem runter tragen der letzten Sachen, dem Streichen und all den anderen letzten Handgriffen in der Wohnung schnell zurecht kommen. Christine´s Vater, Lörcher und Caro, Jens, Kasper, Kaddi und Schrade waren zur Stelle und so konnten wir schnell alle Sachen erledigen. Während die Wohnung gestrichen wurde, konnte ich die ersten Sachen ins Hotel bringen und erst einmal in meinem Büro unterstellen. Bis 13 Uhr hatten wir in der Wohnung die nötigen Sachen erledigt, so dass die fleissigen Helfer noch genug Zeit hatten, noch einmal nach Hause zu gehen oder direkt in die Sonne zu starten. Vielen Dank noch einmal für die Unterstützung.

Wir machten uns dann gegen 14.30 Uhr auf den Weg zum Westfalenstadion, um nach 82 Bundesliga Spielen in Folge den letzten Auftritt des BVB vor unserer Reise zu erleben. Zum Spiel muss ich ja nicht viel schreiben, so machen uns die Jungs auf dem Rasen den Abschied nicht schwer. Anders sieht es natürlich mit den Jungs auf der Tribüne aus, von da begleiten uns viele gute Wünsche. Wir werden Euch vermissen... haltet die Ohren steif und lebt weiter den Traum von unserer Borussia, den wir alle haben!

Nach dem Spiel haben wir noch einmal ein paar Sachen für´s Hotel eingepackt und dann unser Zimmer bezogen. Um noch auszupacken waren wir aber zu fertig, so dass wir gleich ins Bett gefallen sind. Schliesslich wird ja morgen auch noch einmal ein schwerer Tag.