Freitag, 30. November 2007

O la la, willst Du eine Pizza?

Mittwoch Abend stand die “Resident Appreciation Pizza Party” bei uns im Appartment Haus an, also sozusagen die “Wir wissen sie zu schaetzen” Party fuer alle Bewohner. Mit der Organisation wurde Shaun beauftragt, da er auch die letzten Parties dieser Art gemacht hatte und ja aus Erfahrung sprechen konnte. Am spaeten Dienstag Nachmittag hat Christine ihm mal gesagt, dass ja noch keine einzige Info an alle raus gegangen ist, dass dies ueberhaupt stattfindet. Also wer soll denn dann kommen…. Sie soll sich mal keine Gedanken machen, er weiss schon was er macht. Die Zettel haengt man, nach seiner Aussage, naemlich am besten am Abend vorher auf, denn dann kann sich ja am naechsten Tag noch jeder dran erinnern….. So weit, so gut.

Am Mittwoch morgen kam dann die Chefin ins Buero und hat irgendwann nebenbei gefragt, wann denn die Info raus gegangen ist…. Am Abend vorher hiess es dann… “Das sei doch viel zu spaet, so etwas muss man vorher machen” war ihre Aussage… Und Shaun meinte nur, dass sie da wohl recht haben koennte…. Na ja, am Abend vorher hoerte sich das noch anders an. Fuer den Abend hatte er dann 80 grosse Pizzen bestellt, leider blieben davon am Ende knapp 30 ueber, so dass jedem Resident noch eine ganze mitgegeben wurde. Ansonsten war die Veranstaltung aber wohl sehr gut, Christine hat sich mit vielen Leuten unterhalten und es hat jedem gefallen.

Leider war ich am Mittwoch Abend nicht da, denn ich habe je seit Donnerstag eine grosse Veranstaltung hier im Hotel und die hatten am Mittwoch Abend Aufbau, dazu hat sich am Montag noch unsere Chefin aus Beverly Hills (also nicht die Paris…) angemeldet und ist seit gestern hier um zu schauen wie wir so arbeiten, da musste auch noch einiges gerichtet werden. Daher kam ich erst um 21 Uhr, nach 14 Stunden im Buero, nach Haus, aber zum Glueck war ja Pizza ueber…. Denn ich hatte keine Pause gemacht und nun ordentlich Hunger. Also schnell noch vier Stueckchen gegessen und dann ab ins Bett, denn am Donnerstag musste ich schon um 5.30 Uhr wieder im Hotel sein…. Und um ordentlich in den Tag zu starten, habe ich dann erst einmal das naechste Stueck Pizza morgens um 4.30 Uhr gegessen…. Ganz amerikanisch eben… denn hier fanden das alle normal als ich es erzaehlt habe.
Kurz vor der Mittagspause habe ich dann gefragt, was es in der Kantine zu essen gebe…. Eine ganz tolle Mischung… Chinesisch und… nun ratet mal…. Natuerlich, Pizza! Die habe ich mir dann geklemmt und statt Italien lieber Asien unterstuetzt…. Gegen 19 Uhr war ich zuhause und mal wieder hungrig….so habe ich erwartungsfroh in die Mikrowelle geschaut…. Doch wo war die restliche Pizza???? Keine mehr da. Also bin ich erst einmal ins Fitnessstudio gegangen (was warscheinlich auch besser ist)… und als ich dann nach oben kam war auch Christine da… sie hatte die Pizza nur umgepackt, in den Kuehlschrank! Also konnten wir doch noch einmal essen und die offiziellen “National Pizza Days” in Washington abschliessen….. nun soll mir heute aber keiner mehr damit ankommen…. Oder vielleicht doch ? ;-)

Mittwoch, 28. November 2007

Fehlstart oder guter Start???

Alles hat irgendwie mit dem Start zu tun.... der Start in den Sonntag war nicht so der Knaller, denn unser Computer hatte leichte Startprobleme... puenktlich um kurz vor 11 Uhr, also 17 Uhr in Deutschland, wollten wir WDR2 anmachen um das Spiel des BVB im Radio zu verfolgen, haben aber keine Internetverbindung bekommen... nach einigem Ausprobieren habe ich dann den Geist aufgegeben (bin in so was ja nicht der geduldigste) und nach unten gegangen, um die letzten 20 Minuten der ersten Haelfte im Business Center zu hoeren... aber da auch die Mannschaft keinen guten Start hatte steigerte sich die Laune nicht. Mir kam dann eine super Idee... Christines Chefin ist ja nicht da und wir haben einen Schluessel, und sie hat Wireless Internet... wenn es da nicht klappt wo dann. Also den Laptop unter den Arm gepackt und runter zu ihr ins Appartment... und wieder 20 Minuten vergeblich versucht eine Verbindung zu bekommen.... dazu hatten ihre Katzen dann noch Spass, immer ueber die Tastatur zu laufen, so dass ich dann auch wieder aufgegeben habe. Die letzten 15 Minuten haben wir uns bei Christine im Buero angehoert, aber das haette man sich ja auch sparen koennen.

Einen guten Start in die Woche hatte dann am Montag Christine. Von den vier Touren, die sie am Wochenende hatte, haben sich drei entschieden hier einzuziehen... das ist natuerlich eine sehr gute Bilanz! Vor allem wenn man bedenkt, dass in den letzten Wochen im Schnitt nur ein Appartment vermietet wurde... da sind drei an zwei Tagen schon nicht schlecht. Und alle haben Montag morgen angerufen und zugesagt... das motiviert. Einen weniger guten Start hatte ihr Kollege Shaun, hat er sich doch am Sonntag Abend mal spontan entschieden, am Montag Urlaub zu nehmen, und Christines Chefin auf die Mailbox gesprochen das er gerne frei haette... Da sie ihn nicht (!) zurueck gerufen hat ist er davon ausgegangen, das er ruhig frei machen kann... am Montag morgen hat sie ihn dann aus dem Bett geklingelt um ihm zu sagen, dass er sich seine Urlaubswuensche auch mal eher ueberlegen kann und bitte zur Arbeit fahren soll.... schliesslich haette sie ja schon kurzfristig frei genommen und die andere Kollegin Kristie hatte eh laut Dienstplan frei.... So kam er 1 Stunde und 40 Minuten zu spaet und hat die Schuld Christines Chefin gegeben, da sie ihn erst morgens angerufen hat...

Einen guten Start hatte auch der neue Trainer der Washington Capitals.... nach seiner Berufung als Interims-Trainer hat er das Auswaertsspiel in Philadelphia und auch das naechste Heimspiel gegen Carolina gewonnen.... bis wir dann wieder kamen. Am Montag Abend gegen die Buffalo Sabres, das Team was wir hier am wenigsten moegen, wegen den prolligen Fans.... koennten alles Blaue sein und sie waren auch dieses Mal in der Halle in der Ueberzahl. Das Spiel gewann Buffalo 3:1, ausgerechnet durch zwei Tore und eine Vorlage des deutschen Jochen Hecht. Am besten, wir gehen gar nicht mehr hin, vielleicht kommen sie dann vom Titel "schlechtestes Team der Liga" wieder weg.

Heute, also Dienstag, gab es dann auch bei uns den Startschuss fuer die Weihnachtsdeko... auch wenn wir immer noch unser selbst auferlegtes Radioverbot haben.... denn rund um die Uhr Weihnachtsmusik muss ja noch nicht sein. Aber kurz vor dem ersten Advent durfte dann doch mal die Deko raus und der Adventskranz auf den Tisch, den Christine im schweisse ihres Angesichts gebastelt hat, denn diesen Brauch kennt man hier ja nicht....

Mal sehen, was der Start in den morgigen Tag so bring, fuer mich auf jeden Fall den Start der letzten anstrengenden Tage in diesem Jahr... mit zwei grossen Veranstaltungen bis naechsten Dienstag. Aber da gibt es bestimmt auch wieder einiges zu erzaehlen.

Freitag, 23. November 2007

Happy Thanksgiving…. Oder ist denn heut schon Weihnachten?

Am Donnerstag stand mit Thanksgiving einer der hoechsten Familien-Feiertage hier in Amerika vor der Tuer. Dementsprechend war auch das Buero bei Christine geschlossen und auch ich habe mir frei genommen. Im Laufe der Woche kamen auch wir richtig in Feiertagsstimmung…. Aber irgendwie haben wir das Gefuehl, fuer die falschen Feiertage. Fassen wir diese Woche mal kurz zusammen. Seit letztem Sonntag laeuft auf unserem Radiosender rund um die Uhr, wirklich 24 Stunden am Tag, nur noch Weihnachtsmusik. Am Dienstag sind wir losgegangen und haben einen Tannenbaum und Lichterketten geholt, am Mittwoch waren wir einkaufen und die Geschaefte waren rappelvoll, weil alle natuerlich vor den Feiertagen noch ihre letzten Einkaeufe erledigen mussten…. Wie haben wir uns da wohl gefuehlt, am Donnerstag morgen beim Fruehstueck, mit Jingle Bells, Rudolph und Oh Tannenbaum aus dem Radio…. Vielleicht ist der Feiertag hier deshalb so hoch angesehen, weil die Leute immer denken es waere schon Weihnachten. Christine hat auch mal im Buero gefragt, ob das mit der Musik im Radio nur diese Woche so waere…. Aber es bleibt bis Weihnachten so. Na dann viel Spass im Buero, fuenf Wochen lang jeden Tag acht Stunden Weihnachtsmusik ueber die Lautsprecher ;-)

Das einzige was nicht ganz so zu Weihnachten passte war das Wetter, denn wir hatten am Mittwoch und am Donnerstag noch einmal 22 Grad hier, das war schon nicht mehr normal. Und von gestern auf heute, also in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, sind die Temperaturen dann extrem gesunken, heute haben sie Hoechstwerte von 7 Grad angegeben…. 15 Grad weniger als am Vortag ist schon eine Menge…. Also bleibt die gute KuBu doch im Schrank….

Ansonsten haben wir diese Woche mal wieder einiges unternommen. Am Montag Abend waren wir beim Eishockey, die Caps haben gegen Florida gespielt….. einer der wenigen Vereine, die in der letzten Saison noch schlechter als die Caps waren, dieses Mal aber mit 4:3 hier gewinnen konnten. Am Dienstag haben wir uns noch ein wenig ausgeruht, am Mittwoch ging es dann schon wieder zum Eishockey, dieses Mal die Caps gegen Atlanta, auch bei weitem keine Uebermannschaft. Aber auch sie haben gewonnen, mit 5:1 und Christine und ich waren uns einig, das war bei weitem das schlechteste Heimspiel der Caps das wir bisher gesehen haben. Wenn man bei einer Ueberzahl von fuenf gegen drei auf dem Feld nicht einen Torschuss hinbekommt, muss man sich schon fragen ob die Mannschaft ueberhaupt gewinnen will…. Das haben sich wohl auch die Verantwortlichen ueberlegt, und nach dem Spiel erst einmal den Trainer rausgeschmissen. Vielleicht sollte ich mich da mal bewerben….

Donnerstag, 22. November 2007

Das Leverkusen Amerikas....

Bereits um sechs Uhr morgens klingelte der Wecker, denn wir hatten uns noch einmal mit Nina, Gerjet und Schrade zum Fruehstueck im Hotel verabredet..... auch wenn nach dem ausfuehrlichem Essen am Vorabend keiner so richtig Hunger hatte.... ich habe immerhin einen Cappucchino geschafft. Anschliessend habe ich noch mein Buero gezeigt, danach hiess es fuer Christine dann schon Abschied nehmen. Denn sie musste ja spaeter noch arbeiten, und ich habe die drei noch zur Greyhound Station gebracht. Eigentlich hatten sie den 10 Uhr Bus gebucht, haben aber gehofft in den 9 Uhr Bus reinzukommen, um ein wenig mehr Zeit in New York zu haben.... Und siehe da, als wir ankamen stand sogar noch der etwas verspaetete 8 Uhr Bus da, in dem auch noch Plaetze frei waren und so ging es ohne lange zu warten los..... nur ich blieb alleine zurueck :-(

Zu Fuss machte ich mich auf zur Union Station um mit der roten Linie nach Hause zu fahren.... passenderweise hatte diese gerade Gleisbau-Arbeiten, so dass erst einmal gar keine Bahn fuhr. Nachdem ich schon ueber 10 Minuten da gesessen habe, wurde die naechste Bahn angezeigt.... in 12 Minuten. Nach drei oder vier Minuten kam dann aber schon eine.... vielleicht sollten sie nicht nur die Gleise, sondern auch die Anzeigen mal ueberarbeiten. Um kurz nach neun war ich dann zuhause, habe mich noch ein wenig an den Computer gesetzt und mich dann schon wieder fertig gemacht, denn heute war hier in Washington das Endspiel der US Fussballmeisterschaft. Und es sollte eine Wiederholung des Endspiels vom letzten Jahr sein, Houston Dynamo gegen New England Revolution. New England stand zum dritten Mal in Folge im Endspiel, haben aber die ersten beiden verloren (und wer jetzt noch einmal auf die Ueberschrift guckt kann sich ja auch schon denken, wie es dieses Mal ausgegangen ist ;-) )

Insgesamt schafften es 39.859 Zuschauer ins Stadion, die meisten natuerlich aus New England, aber fuer die Entfernung auch eine Menge Leute aus Houston. Die machten auch eindeutig die bessere Stimmung. Beide Fanlager waren uebrigens auf der selben Geraden, dazu in der Mitte die Fangruppen von DC United (Barra Brava und Screaming Eagles).... in Deutschland nicht denkbar, aber hier kein Problem. Nach dem ueblichem Drumherum fuer ein solches Spiel, Nationalhymne mit Duesenjaegern die uebers Stadion fliegen und so, ging es dann mit knapp 25 Minuten Verspaetung los. Es war ein recht schwaches Spiel, da habe ich hier schon deutlich bessere Sachen gesehen, aber Endspiele sind halt nicht immer auch ein Garant fuer Knallerspiele. In der 20. Minute ging New England in Fuehrung und so stand es auch zur Haelfte, auch wenn Houston zwei klare Elfmeter haette bekommen muessen. In der zweiten Halbzeit war das Spiel dann wieder ein wenig besser, Houston drehte es noch und fuehrte nach 74 Minuten mit 2:1. Daran sollte sich bis zum Ende nichts mehr aendern, auch wenn New England noch ein paar Chancen zum Ausgleich hatte. Damit haben sie also das dritte Endspiel in Folge verloren. Nach der Siegerehrung machte ich mich auch wieder auf den Weg nach Hause und erst einmal ins Bett, denn ich hatte mir in den letzten Tagen eine kleine Erkaeltung eingefangen, die ich nicht noch unterstuetzen wollte.... so haben wir auch abends nichts besonderes mehr gemacht, uns ein wenig ausgeruht und fernsehen geschaut.... und natuerlich die schoenen letzten Tage noch einmal Revue passieren lassen ;-)

Dienstag, 20. November 2007

Endlich mal Burger.....

Heute morgen haben wir einmal getrennt gefruehstueckt, Nina, Schrade und Gerjet im Hilton und wir bei uns zuhause, denn schliesslich musste Christine heute morgen auch zur Arbeit.... dazu war die Lust natuerlich riesig. Um 10 Uhr haben wir uns dann bei uns getroffen und nach einem kleinen Internet Check (es funktionierte noch ;-) ) sind wir dann auch schon wieder los.
Zunaechst ging es zur Metro und zum Arlington Friedhof, zum Grab von JFK. Von dort aus dann zu Fuss weiter zum Iwo Jima Denkmal, und da wurden die ersten Schritte schon langsamer..... nichts mehr gewohnt die Reisegruppe ;-) Also Nina und ich vorweg und die beiden anderen haben wir dann auch noch mitgezogen.... Am Denkmal haben wir eine Gruppe Kinder gesehen, die das Memorial auf einem anderen Stein nachgestellt haben.... mit Weihnachtsmann Muetzen auf dem Kopf und selbst mitgebrachter USA Fahne.... das werden dann wohl deren Weihnachtskarten. Na ja, ueber Geschmack kann man ja bekanntlich streiten. Weiter ging es zu Fuss ueber den Potomac bis nach Georgetown.... denn es war wieder Schrades Lieblingsbeschaeftigung angesagt.... Shoppen (es klingt noch in meinen Ohren... "Shoppen ist was fuer Frauen und Homos!"). Nina hatte auch von ihrem Chef einen Laden genannt bekommen, aus dem er gerne etwas haette. Also haben wir beide den Ausdruck aus dem Internet genommen, auf dem die Adresse stand, und wollten den Laden suchen. Gerjet und Schrade sind in der Zeit eine Pizza essen gegangen, so dass wir knapp eine Stunde hatten. Und nun ratet mal, ob wir den Laden gefunden haben.... natuerlich nicht. Wir haben die Hausnummer gefunden, was in einem Einkaufszentrum war. Und wir haben uns noch gewundert, warum der Laden bei der Liste der Geschaefte nicht mit dabei steht. Aber trotzdem sind wir rein, eine Runde gelaufen, den Laden nicht gefunden..... dann haben wir den Concierge gefragt, der uns sagte der Laden ist in der zweiten Etage... war er aber nicht. Also haben wir es aufgegeben und die beiden abgeholt.

Wir sind weiter die Strasse raufgelaufen und auf einmal schau ich um eine Ecke.... und da ist der Laden den Nina gesucht hat. Sollte also doch noch was werden. Danach ging es noch in den Puma Shop (der leider nicht mehr so eine wunderschoene kurze Hose hatte ;-) ) und zu Ralph Lauren... dort wurde Schrade dann langsam energisch ("Gerjet, jetzt sag mir mal ganz ehrlich.... was willst Du hier... so ein Spiesserladen!"). Also haben wir Nina und Gerjet danach alleine laufen lassen und Schrade und ich sind in den Old Glory Pub gegangen..... Dort haben wir uns spaeter abholen lassen und das beste Einkaufsschnaeppchen des Tages gemacht... denn statt der neun Bier die wir hatten standen nur fuenf auf der Rechnung.... seht ihr, so kauft man ein!

Da es schon 16.30 Uhr war haben wir uns auf den Rueckweg gemacht, denn wir wollten ja noch puenktlich zu Christines Feierabend zuhause sein. Das haben wir dann auch gerade geschafft und erst einmal in unserem Pub eine Partie Kicker und Billiard gespielt.... leider war Gerjet da unschlagbar! Anschliessend sind wir mal ausnahmsweise Burger essen gegangen.... irgendwie habe ich das Gefuehl, das hatten wir die Tage schon einmal! In der ESPN Sportsbar teilte man uns dann mit, dass man in etwa 90 Minuten einen Tisch fuer uns haben wird.... trotzdem haben wir uns nicht abschrecken lassen und haben uns an die Bar begeben, und siehe da, schon nach knapp 30 Minuten war ein Tisch frei..... mit eigenem Fernseher drin, falls man auf den anderen 180 TV Geraeten mal nichts erkennen sollte ;-) Auch wenn nach der Vorspeise schon fast jeder satt war kamen danach dennoch die grossen Burger und so musste man sich ja auch an denen versuchen. Gegen 23 Uhr rollten wir nach Hause und Christine verabschiedete sich ins Bett, wir wollten noch Nina ins Hotel bringen und dann einen Absacker im Post Pub trinken.... der aber schon zu hatte! So ein Skandal! Also gingen auch Gerjet und Schrade heim.... in der Hoffnung wenigstens diese Nacht das "Klopf, klopf, klopf.... Oh sorry, wrong room!" Glueck zu haben.... ihr wisst was ich meine ;-)

Montag, 19. November 2007

Von Vielfruehstueckern, Zoobesuchern, gemuetlichen Caramel Macchiato Trinkern und Cocktailgeniessern...alles auf der "No Go Liste" ganz oben!!

Vom Freitag der Jungs habt ihr ja schon gelesen... doch wer noch wissen moechte was die beiden Maedels gemacht haben, der kann es hier erfahren.....

Zuerst waren wir ja noch zusammen und haben mit den Jungs gemeinsam im Hilton gefruehstueckt, wobei sich zwei Gruppen abzeichneten: die einen, die viel fruehstuecken und dann bis zum Abend keinen Hunger mehr haben und die, die nur wenig fruehstuecken und dann mittags noch essen muessen... Gruppe 1 waren Nina, Thomas und ich .... Gruppe zwei Schrade und Gerjet.... so machten wir uns mehr oder weniger gut gesaettigt auf zur Memorial Tour, fuer Thomas und mich das uebliche... doch wir zeigen es jedem gerne, der uns besuchen kommt.... und auch jeder muss das Raetsel am Korea Memorial loesen... nicht verraten... wir bekommen ja noch Besuch!!! Ansonsten war es halt das World War II Memorial, Vietnam Memorial und das Lincoln Memorial (wobei wir immer noch nicht wissen, ob das nun fuer den Lincoln von Prison Break ist oder aber fuer den von der Autofirma.... oder aber sogar fuer Vater Abraham...)... Gerjet war auch der erste der festgestellt hat, dass Lincoln ja gar nicht bis zum Capitol gucken kann.... Zitat: "Da steht ja noch der riesen Penis da im Weg.... wie heisst das noch mal?"... gemeint war das Washington Monument.... dabei hat er doch noch vorher so schoen beobachtet, wie alle Moewen da im Schatten sitzen (im uebrigen auf der selben Seite wo die Sonne war.... wer versteht was ich meine). Da diese alle im Weg sassen konnten Schrade und er auch nicht die Szene nachspielen, die sie eigentlich wollten.... Jenny... Forrest.... ihr wisst schon. Thomas entdeckte noch einen riesen Drachen, der sich als Hubschrauber rausstellte, aber sonst war alles ganz normal..... Auf dem Rueckweg haben wir vor dem Weissen Haus noch einen Staatsbesuch gesehen... der Prime Minister aus Japan. Wir haben ihn bestimmt auch gesehen, aber wer will ihn schon bei knapp 30 Japanern im schwarzen Anzug erkennen?

Danach wollten Gerjet und Schrade dann Mittagessen und danach dann zusammen mit Thomas zum Fussball... Nina und ich waren noch satt, daher haben wir die Jungs dann allein gelassen und machten noch einen kurzen Schlenker am Appartment vorbei.... und dann auf zum Zoo... Zuerst bekamen wir alle Tiere zu Gesicht.... doch dann wurde es immer spaeter und bei Daemmerung machen die Haeuser im Zoo zu, so konnten wir leider nicht mehr alle Tiere sehen, doch zumindest habe ich nach langer Zeit mal wieder die Woelfe gesehen... die sich im Schutz der Dunkelheit aus ihren Verstecken trauten... auf dem Rueckweg haben Nina und ich noch einen Stop im Starbucks eingelegt, der auf der anderen Strasseseite vom Zooeingang liegt. Nach einem sehr gemuetlichen Caramel Macchiato war uns auch etwas waermer, denn es war ziemlich kalt und zuegig draussen.... was ja auch die Jungs beim Fussball erfahren durften.... knapp eine Stunde haben wir da gesessen. Das waere was fuer das Cappuchino Schleckermaeulchen Schrade gewesen ;-) Mit der Metro fuhren wir dann zurueck in die Stadt, schnell noch am Whole Food ein paar Erdbeeren gekauft und ab ins Appartment. Nach nur kurzer Aufwaermphase gingen wir dann zur California Pizza Kitchen, denn nun hatten auch wir beiden ein leichtes Hunger Gefuehl....Mhh Lecker, das Essen dort ist wirklich gut!! Oder Nina? Als wir satt waren gingen wir zurueck ins Appartment mittlerweile war es kurz nach neun.... genau die richtige Zeit um die Erdbeeren zu verarbeiten.. zu einem Cocktail... schnell ein paar Zutaten zusammen in meinen Wundermixer getan und Prost!
Um 23.30 waren wir dann total muede und Nina machte sich auf zum Hotel... ich ging dann schon einmal ins Bett um dieses fuer Thomas schon mal anzuwaermen..... und ich musste ja auch am Samstag arbeiten....

B6 in Washington

Donnerstag morgen haben wir erst einmal zum gemuetlichen Fruehstueck bei uns geladen... das konnten wir auch schoen in die Laenge ziehen, denn draussen regnete es ziemlich doll und so konnten wir mit dem Start zum Sightseeing noch ein wenig warten. Das Shopping Wunder Schrade entwickelte sich auch zum Fruehstuecks Wunder und zauberte sich ein Broetchen nach dem anderen rein ;-)
So hatten wir auch genug Zeit, noch einmal die Erlebnisse der Drei aus New York zu hoeren, vom Helikopter Rundflug bis hin zu Gerjet's perfekten Englischkenntnissen ("Can you tell me what this for a building is?")... da sag ich nur: "I only understand railstation." Spaeter schauten wir und die DVD mit den Bildern an, die wir mitgebracht bekommen haben, und dann konnten wir gegen 12 Uhr mittags auch starten denn der Regen hoerte auf.

Zunaechst ging es, wie ja eigentlich immer, zum Weissen Haus. George wollte sich auch heute nicht zeigen und auch von der Einladung zum Kaffee wollte er nichts mehr wissen, also mussten wir draussen bleiben... dabei haette Schrade so gerne gemuetlich einen Cappucchino getrunken..... Von dort aus sind wir zur Mall und in Richtung Capitol gelaufen, auch hier mit dem ueblichen Stopp im Air and Space Museum, wo wir uns als gute Touristen und Kultur begeisterte Mitbuerger erst einmal den McDonalds angeschaut und natuerlich auch genutzt haben. Endlich mal Burger! Ist ja auch ein wichtiger Teil der US Geschichte... dieser Burgerkrieg damals!
Am Capitol angekommen legten wir einen kleinen Fotostopp ein und dann ging es Richtung Verizon Center, um Karten fuer das Basketballspiel am Abend zu holen, Georgetown Hoyas gegen Michigan. Die haben wir auch noch fuer 5 Dollar das Stueck bekommen und da wir noch einiges an Zeit hatten sind wir in die Capitol City Brewing Company gegangen. Bei selbstgebrautem Koelsch oder dunklem Weizen, mit Kaese ueberbackener Bratwurst im Broetchen oder Kuerbisbier (gibt es auch nach Halloween noch) liessen wir es uns gutgehen und so wurde er doch ein wenig spaeter als gedacht, wir kamen aber dennoch genau passend zur Nationalhymne in der Halle an. Waehrend der ersten Halbzeit verweilten wir auf unseren Plaetzen im Oberrang, passend zur zweiten Halbzeit sind wir drei Jungs dann aber nach unten gewechselt..... Gerjet versuchte auf dem Weg alles rauszuholen was das Flirt-Programm so hergibt ("Heeey, I am from Germany.... and I want to take a picture with you...."), was auch meistens klappte...... Die Stimmung in der Halle war gut, wie man es vom College Basketball ja kennt, und das Spiel wurde von Georgetown deutlich gewonnen.... das richtige Ergebnis muesste ich nun aber auch nachschauen, ich meine 74:53 oder so....
Auf dem Rueckweg hat Gerjet noch ein paar Mal drauf hingewiesen, wie viel Bier er doch heute Abend getrunken hat.... nach einigem nachrechnen kamen wir auf 580 Bier.... mindestens! Noch schnell ein paar Fotos vor der Feuerwehrwache "B6" gemacht und wieder zu uns ins Appartment, ein paar Yuengling Bier geniessen.... hat nichts mit Juengling zu tun, ist naemlich die aelteste Brauerei Amerikas... und am naechsten Morgen kann man sich dann auch schon einmal alt fuehlen....


Sonntag, 18. November 2007

Gastbericht...... Gerjet zuckert einen raus!

Hallo liebe Pornofreunde,

heute morgen sind wir relativ frueh aus unserem Hotel direkt am Broadway ausgecheckt. Da wir noch einen Haken am Yellow Cab machen mussten nahmen wir ein Taxi zur Greyhound Bus Station, dem Port Authority. Die Busfahrt verlief relativ ruhig. Leider war das Wetter nicht mit uns. Ausser Nebel und die ersten Reihen des Herbstwaldes sahen wir nichts. Wir sahen auch nicht Baltimore, wo wir eigentlich Rambo anrufen sollten, damit er uns an der Greyhound Station abholen konnte. Somit verbrachten wir eine halbe Stunde an der Busstation und unterhielten uns mit einem Ghetto Gangster ueber Waffen und die Deutschen im allgemeinen. Zum Hoehepunkt unser Unterhaltumg kam dann "leider" Rambo und die Wiedersehensfreude war gross. Um zu unserem Hotel zu gelangen nutzten wir die Rastafari Taxi Gesellschaft. In einigen Teilen der Welt wuerde man dafuer viel Geld bezahlen, aber wir bekamen die Safari umsonst...... bis zum Hilton und da unsere Zimmer noch nicht fertig waren ging es zum Jefferson @ Thomas Circle..... dort haben wir dann erst einmal Christine im Buero besucht und versucht, sie so schnell wie moeglich aus dem Buero zu bekommen..... Da es nicht direkt ging, sind wir noch fuer ein paar Minuten und ein paar Bier in das Appartment von Rambo und Christine gegangen und haben uns (komischerweise) auch ein paar Bier dazu gegoennt.....

Gegen 1.30 Uhr konnte sie dann Feierabend machen und wir sind einmal Christians Hobby nachgegeangen..... shopping :-) Das ist aber auch ein Shopping Monster.... Also sind wir nach Wheaton, zur laengsten Rolltreppe der USA und zum Einkaufen im JC Pennys, Macy's und so weiter, was wir auch machten, wir konnten den Shopping Koenig nicht beruhigen. Zum Ende haben wir ihn festgehalten und lieber in eine Szene Bar geschleppt, wo wir den Maedels gesagt haben sie koennten uns abholen..... ohne zu wissen, das wir da selbst schon wie dumm angeguckt wurden..... und der Herr neben uns, der mit der Hose auf Knoechelhoehe vom Klo kam, konnte diese doch bis zu seinem Sitz hochziehen und dann wieder an seinem geliebten Automaten..... schliesslich musste er auch sein Gespraech an Schrade uebertragen, ohne das wie bis heute wissen, was er von uns wollte.... er wird es auch nicht wissen.

Als die Maedels dann kamen waren sie auch sichtlich von der Bar begeistert, ich muss aber auch sagen, wer da mehr als einmal reingeht hat in seinem Leben was falsch gemacht... und das eine Mal haben wir nun hinter uns. Von dort aus ging es dann mit der Metro wieder nach Washington rein und zum einchecken in unser Hotel... Nun waren die Zimmer auch fertig.... da hat Rambo schon was nettes rausgezuckert. Anschliessend ging es zu einem Supermarkt, dem Whole Food, denn heute Abend wollten wir grillen.... trotz 14. November war es noch nicht so kalt und so konnten wir sogar oben auf der Dachterrasse sitzen.... eigentlich hatten wir nur gedacht wir grillen oben und essen dann unten im Appartment. Aber so war es noch besser. Tini und Rambo konnten dann zeigen, dass sie das amerikanische Essen schon gewohnt sind, denn sie verputzten neben ihrem Burger auch noch ein Wuerstchen..... meins und Schrades liegen immer noch bei den beiden im Kuehlschrank (... und jetzt keinen dummen Kommentar ueber unsere Wuerstchen) Nach dem Grillen ging es noch kurz in das Appartment der beiden, denn schliesslich darf man auf dem Dach nicht so lange sitzen.... eigentlich nur bis 22 Uhr, und selbst da sind wir deutlich drueber weg gegangen.... aber Tini kennt ja alle hier. Und wenn einer was sagt, dann muss sie sich selbst den Einlauf geben.... (uebrigens ein schoenes Wortspiel fuer alle, die dabei waren, denn Einlauf war auch ein Thema an dem Abend....) Gegen 23.30 Uhr ging es dann wieder zum Hotel, wobei wir noch die netten Gestalten vor dem Post Pub bewundern durften... und da will Rambo ja auch noch unbedingt mit uns hin! Na dann, viel Spass!

Samstag, 17. November 2007

Auf dem Highway ist die Hoelle los!

Auch wenn wir nun die zeitliche Reihenfolge nicht ganz einhalten, hier schon einmal ein kleiner Bericht ueber das Abendprogramm vom Freitag.... zumindest fuer drei von uns.

Erst an diesem Montag habe ich es gefunden.... das Spiel mit dem Gerjet und Schrade den Laenderpunkt USA machen konnten.... Eigentlich ist die Saison hier ja schon zu Ende und am Sonntag steht nur noch das Finale an, allerdings nachdem die drei ihren Bus zurueck nach New York nehmen muessen.... Und die College Saison ist ebenfalls vorbei, hier starteten allerdings die Playoffs. Nach langem zittern waren die Maedels von Georgetown dabei und sollten heute ihr erstes Spiel haben, allerdings an der Universitaet von Virginia, knapp 120 Meilen (190 Kilometer) von hier weg.... aber wenn man schon einmal hier ist, will man ja auch den Punkt mitnehmen. Also haben wir uns ein Auto gemietet, die Maedels haben sich entschieden hier zu bleiben und ein anderes Programm zu machen, waehrend wir um 15 Uhr losfuhren.

Damit hatten wir 4 1/2 Stunden bis zum Anpfiff, das sollte ja reichen, schliesslich war die Fahrzeit mit 2 1/2 Stunden angegeben. Wir kamen auch noch sehr gut aus DC raus, was ja bei einem Freitag Nachmittag auch nicht selbstverstaendlich ist, kurz danach ging allerdings erst einmal nichts mehr.... Auf dem Highway war im wahrsten Sinne des Wortes die Hoelle los. Im Radio haben sie dann auch ueber unsere Strecke gesagt, das mal wieder alles steht, aber das kennt man ja. Es wuesste jeder, dass die I95 zwischen 15 und 19 Uhr keine gute Idee ist. Na ja, anscheinend wusste es nicht jeder, denn es waren ja genug Leute da. Also schlichen wir die ersten 40 Meilen so vor uns hin, allerdings wurde es nie langweilig.... Christian erzaehlte uns von der Extra Familie Reimann aus Texas.... die ja jeder Deutsche kennen wuerde..... also ich kenne nun schon einmal zwei die mit im Auto sassen, die sie nicht kannten. Aber nun kennen wir sie, wir hatten ja genug Zeit ;-) Ansonsten haette sich Schrade auch gerne noch einen Hund auf der Rueckbank gewuenscht.... zum kraulen und so. Leider hatten wir ja keinen mit, und anders als erwartet haben wir auch an den Raststaetten keinen gesehen.... wir dachten ja, da steht vielleicht einer mit einem Schild um den Hals.... als Tramper.

Nachdem wir die erste Abzweigung erreicht hatten, konnte es ja nur besser werden. Denkste! Denn da war erst einmal richtig Stau. Aber nach ein paar Meilen ging es dann und so konnten wir endlich fahren..... nur wurden die Strassen nun immer kleiner, und am Ende waren wir auf einer Landstrasse und mussten dann in eine Art Feldweg einbiegen.... es war der richtige Weg, auch wenn er nicht sehr vertrauenserweckend aussah. Direkt am Strassenrand stand dann auch ein Reh, und wir beteten das es nicht loslaeuft..... tat es aber auch nicht. Waehrend der 15 Minuten auf diesem Weg haben wir dann alle Horrorfilme Revue passieren lassen, was so alles passieren koennte.... aber wir kamen wieder raus.... und standen dann direkt vor einer vier spurigen Landstrasse, auf die wir links abbiegen mussten.... aber das ist nicht so einfach, bei dem Verkehr und ohne Ampel! Aber auch dieses letzte Hinderniss haben wir gemeistert! Was fuer ein Roadtrip. Vier Tage schon unterwegs zum Auswaertsspiel.... (kleiner Insider ;-) )

Am Stadion angekommen zeigte die Uhr schon 19.15 Uhr und so mussten wir uns beeilen... (schliesslich wollte Schrade ja noch seine "Hoppen" Zaunfahne aufhaengen ;-) ) Die Auffahrt zum Parkplatz war rappelvoll und so haben wir uns gefreut, das doch einige Zuschauer im Stadion sein werden... auch hier galt aber wieder: Denkste! Denn in der Halle nebenan war auch eine Veranstaltung, und da wollten alle hin. Im Stadion standen nur ein paar Maenneken. Das Stadion heisst uebrigens Kloeckner Stadion, was Christian natuerlich sehr erfreute.... wenn man schon fuer ein Unternehmen mit dem gleichen Namen arbeitet! Am Eingang gab es dann den ersten Eklat, riss doch die Kartendame unsere schoenen Eintrittskarten in der Mitte durch und schmiss die Haelfte weg.... und sie liess auch nicht mit sich reden! Als wir es uns "bequem" (soweit man das sagen kann, bei 0 Grad) gemacht hatten fing das Spiel auch schon an, erstaunlicher weise ohne die Nationalhymne vorweg! Schon nach zwei Minuten stand es 1:0 fuer die Gegner, das Team der Universitaet "William & Mary"... reichlich sinnloser Name. Wer von den beiden aber das Tor gemacht hat, kann ich nicht sagen. Wir beschaeftigten uns mit unseren eigenen Themen..... was wohl passiert wenn wir alle drei den Flitzer machen oder auch, wenn das Flutlicht ausfaellt (genauer gehen wir da nicht ins Detail ;-) ) und Christian brachte uns auch eine alte Binsenweisheit bei.... Rote Daecher haben immer feuchte Keller....auch hier lassen wir das mal einfach so stehen! Schoen war auch Schrades Kommentar "Frauen Fussball ist auch ein absolutes no-go!"... nach vier Stunden Autofahrt extra dafuer kann man das ja sagen!
In der Pause suchten wir dann das WC auf und Schrade war ein wenig schneller als wir.... und im rausgehen faellt sein Blick auf den Lichtschalter.... nun duerft ihr mal raten was er gemacht hat.... es war stockdunkel... und alle Leute haben sich natuerlich gefreut.... Nach knapp 30 Sekunden fand dann doch einer den Schalter und wir kamen wieder raus. In der zweiten Haelfte fiel erst das 2:0 fuer das Team vom Willie und dann noch der 2:1 Anschlusstreffer, allerdings reichte es nicht mehr zur Verlaengerung. Ein Glueck, denn es wurde unangenehm kalt. Passend war natuerlich die Veranstaltung in der Halle auch zu Ende und so standen wir mal wieder im Stau, bevor wir einen Stopp bei Wendy's eingelegt haben und dort eingeschlossen wurden und nicht mehr rauskamen.... Ein Typ neben uns haette beinahe die Tuer eingetreten, denn er hatte schon dreimal drinnen gesagt das er raus will und die Mitarbeiter haben sich weiter unterhalten und gesagt "gleich, gleich"... Auf der Rueckfahrt haben wir dann einen anderen Weg gewaehlt und sind auch nur knapp ueber zwei Stunden gefahren.... trotzdem genug Zeit fuer Gerjet, uns die Ohren voll zu schnarchen. Alles in allem eine sehr lustige Tour, die natuerlich auch ihren Sinn erfuellt hat!

Gruss von der Reisegruppe....

Auch wenn wir es bisher noch nicht geschafft haben, einen ausfuehrlichen Bericht zu schreiben, wollen wir doch zumindest einen kleinen Gruss in die Heimat zu schicken.... wie man an der Uhrzeit (hier gerade 1 Uhr morgens) sehen kann haben wir immer volles Programm, aber die Berichte kommen noch.... keine Sorge ;-)

Dienstag, 13. November 2007

BbB - Backstage bei Bruce

Nach nur acht Tagen Pause sollte fuer uns am Montag Abend das naechste Konzert anstehen. Recht kurzfristig, vor knapp sechs Wochen, hatte Bruce Springsteen noch zwei Konzerte fuer Washington zu seiner Tournee zugefuegt, und von unserem Glueck beim Ticketkauf hatten wir ja schon berichtet.... fuer das erste Konzert am Sonntag war ja gar nichts mehr zu machen, da es in vier Minuten ausverkauft war, fuer das zweite haben wir dann aber noch so eben Karten bekommen..... dieses war aber auch nach weniger als einer Stunde ausverkauft.

Da wir ja recht nah am Verizon Center wohnen konnten wir uns den "Luxus" erlauben, nach Feierabend noch in Ruhe was zu essen und erst um 18.45 Uhr loszugehen. Das Konzert war fuer 19.30 Uhr terminiert, da er keine Vorband hat wollten wir auch nicht allzu spaet da sein. Und wir hatten Backstage Karten..... denn wir sassen hinter der Buehne. Bei Konzerten werden hier meistens die Plaetze komplett verkauft, also nicht so wie in Deutschland, das es hinter der Buehne leerbleibt. Wenn es dann kein grosses Buehnenbild oder so gibt, sind das eigentlich ganz gute Plaetze..... und so war es schon interessant auch die ganze Zeit die Leute in den ersten Reihen beobachten zu koennen.... ein wenig kam ich mir auch vor wie ein Beleuchter, so hoch oben ueber der Buehne.
Vor dem Konzert haben wir uns wie gesagt ein wenig die Leute angeschaut, war schon interessant. Von 18 bis 60 Jahren war alles vertreten.... und das nur in unserer Reihe und der Reihe da drueber. Der Mann in der Reihe hinter uns war so begeistert, das er in meinen ersten fuenf Minuten die ich auf meinem Sitz war schon zweimal Popcorn ueber mich geschuettet hatte.... und mir dann welches zum essen angeboten hat..... haette er mal lieber Bier geschuettet ;-). Ueber uns hingen die Trikots der Spieler, deren Nummer bei den Washingtoner Vereinen nicht mehr vergeben werden.... unter anderem auch aeltere Trikots der Washington Bullets, den Vorgaengern der Wizards..... haetten wir auch nicht gedacht, das man sein Team nach Bulletten benennt..... (danach hatte ich uebrigens erst einmal eine ganze Zeit Hunger auf Frikos!)

Um kurz nach acht ging es dann los, und die Stimmung in der Halle war wirklich riesig! Vom ersten bis zum letzten Lied standen die Leute fast durchgehend, bis hin in die oberste Reihe..... und das obwohl das Konzert ganze 2 1/2 Stunden ging, ohne das Bruce quasi mal Luft geholt hat, es ging immer von einem Lied in der naechste ueber.... und wenn man schon sagt, dass Bruce Springsteen typisch amerikanisch ist, so ist er auch typisch live.... wer schon einmal ein Konzert von ihm gesehen hat, weiss was ich meine. Er und "seine Jungs" von der E Street Band haben halt einfach Spass, auf der Buehne zu stehen und der Spass uebertraegt sich dann. Viel mehr kann man das nicht beschreiben, schliesslich hat Bruce Springsteen ja jahrelang keine live Alben veroeffentlicht, weil er Angst hatte, die Stimmung koennte man nicht auf CD uebertragen..... dan koennen wir das in einem Bericht auch nicht ;-) Um kurz nach halb elf ging es dann wieder aus der Halle und natuerlich direkt nach Hause, ein wenig die droehnenden Ohren schonen....

Montag, 12. November 2007

Wirklich auf den Hund gekommen?

Nachdem es sich im letzten Bericht von Christine ja eher um Hunde gedreht hat, will ich das einmal mit den Katzen ausgleichen.... denn hier in Amerika wird man ja schnell einmal wegen Diskriminierung angezeigt.... und nicht das die Katzen uns nachher noch anzeigen.

Am Wochenende haben wir uns ja mal wieder um die Katzen von Jennifer gekuemmert, und sie waren so verschmust wie noch nie. Ist ja auch kein Wunder, schliesslich waren sie davor fast sieben Tage durchgehend alleine. Am Samstag Abend haben wir uns dann entschieden, bei Jennifer im Appartment fernseh zu gucken, und das fanden die beiden wirklich toll. Zuerst haben sie es sich bei mir, danach bei Christine bequem gemacht und sogar richtig geschlafen. Nachdem wir knapp drei Stunden unten waren sind wir dann wieder hoch gegangen, mit dem guten Gewissen den beiden etwas gutes getan zu haben..... Und was war der Dank, als ich am Sonntag morgen wieder "zum Fruehstueck" runter gegangen bin? Sie haben neben das Katzenklo gemacht, der Napf war leergegessen und Christine's Haargummi, das sie unten hatte liegen lassen, lag in dem leeren Napf.... sollte mir das irgendwas sagen ;-) Ich glaube da war jemand beleidigt, das wir nicht noch laenger geblieben sind!

Ansonsten gibt es ueber das Wochenende nicht viel zu erzaehlen, Christine musste ja an beiden Tagen arbeiten und nach dem letzten Wochenende (und vor den naechsten Tagen) tat mir ein ruhiges Wochenende auch nicht schlecht..... aber ab heute geht es dann wieder los, denn gleich nach Feierabend gehen wir mal wieder ins Verizon Center, diesmal zum Boss.....

Samstag, 10. November 2007

Auf den Hund gekommen

So, dann will ich Euch mal von unserem oder mehr meinem gestrigen Tag berichten....

Freitag 8.30 Uhr Arbeitsbeginn, ich war puenktlich im Buero und fing an, alles wie gewohnt fuer den Tag vorzubereiten. Um 9 Uhr war ich immer noch allein... wen wunderts.. mich nicht mehr... unser Concierge fragte nur, ob wir unsere Arbeitszeiten geandert haben... ich grinste nur und sagte nein... er grinste auch... Shaun kam dann doch tatsaechlich um 9.05 angerauscht, mit den Worten er sei zu spaet... ach was.... das waere mir gar nicht aufgefallen.. :-) Er laechelte nur muede ueber meinen Kommentar. In der Zwischenzeit bekam ich eine Nachricht von Kristie, das sie noch im Auftrag von Jennifer ein paar Besorgungen machen muss und etwas spaeter kommt. Es waere ein Starbucks und Mc Donald's in der Naehe, ob jemand etwas moechte.. Shaun war direkt hellauf begeistert und bestellte sich zwei Chicken Burger.... mhh lecker, was fuer ein nahrhaftes Fruehstueck, nun ja, sonst isst Shaun immer die frisch gebackenen Cookies aus'm Buero zum Fruehstueck...


Aber es sollte ein sehr lustiger Tag heute werden... Die Stimmung um Buero war gut... klar, Shaun und Kristie blickten beide einem freien Wochenende entgegen und es war nicht wirklich viel los. Es wurden mehrere "Quatsch E-mails" versendet, unter anderem mit Bildern von Angela Lansbury (Mord ist ihr Hobby). Denn Shaun nennt Kristie oft so, da sie viel spioniert hier im Haus. Kristie ist unser Geldeintreiber und Herrin ueber die Buecher, so kommt es halt oefter vor das sie etwas den Leuten hinterher spioniert. Denn es kommt schon mal vor, das eine Person ein Appartment mietet und mehrer Leute einziehen oder das Leute in der Garage parken obwohl sie keinen Parkplatz mieten. Doch diesmal war ich es, die spioniert hat, ich habe einen Bewohner nun schon dreimal mit einem Hund gesehen, doch im Vertrag ist kein Hund angegeben. So werden wir dies beobachten und wenn sie noch einmal mit diesem Hund gesehen wird werden wir sie kontaktieren. Da fuer ein Haustier eine hoehere Kaution gilt, eine Haustiermiete gezahlt werden muss und es eine einmalige Haustiergebuehr gibt. In Zahlen heisst das: Miete fuer ein Haustier: $35 pro Monat, $400 mehr Kaution und $400 Gebuehr. Wie ihr seht ist das kein Pappenstiel. Vor allem wenn es darum geht wenn jemand wieder auszieht, der Bewohner wird fuer alle Schaeden im Appartment haftbar gemacht, die nicht beim Einzug gemeldet wurden. So ein Hund oder eine Katze kann schon einigen Schaden im Appartment anrichten.... Wo wir gerade bei Haustieren sind, es gibt hier einen Hund im Haus der heisst Olli und ist nicht wirklich gut erzogen.... er geht ueberall dran und springt und macht auch schon mal gerne Pipi in die Lobby... doch gestern hat er den Vogel abgeschossen. Kristie und ich standen in der Lobby und unterhielten uns mit dem Frauchen dieses Hundes... er kam zu Kristie und schnueffelte erst an ihren Beinen, dann kniete sie sich hin um ihn zu streicheln und im naechsten Moment krauchte er auch schon bei Kristie unter dem Rock.... ich musste lachen... doch Kristie und dem Frauchen war diese Situation sehr peinlich... dem Hund irgendwie nicht :-)

Das Frauchen heisst im uebrigen Megan und sie erzaehlte uns das vor unserem Haus ein Obdachloser in einer Pfuetze sitzt... aber mit Regenschirm.. bringt dann ja auch noch viel.. also sind Kristie und ich raus in den Regen und haben den Mann befragt, er sah gepfegt aus und seine Sachen waren nicht dreckig, halt nun nur nass, auf die Frage ob er gefallen und sich verletzt hat anwortete er mit ja... er wollte aber nicht das wir ihm helfen... eine ziemliche Alkoholfahne ging auch von ihm aus... so riefen wir einen Krankenwagen. Hier in DC ist es so, das immer wenn man einen Krankenwagen ruft auch ein Feuerwehrwagen kommt... als haetten wir das nicht schon einmal gehabt diese Woche... So kam die Feuerwehr mal wieder, die Sanitaeter kuemmerten sich direkt um den Mann. Die Feuerwehrmaenner kamen dann zu uns ins Buero und fragten ob sonst alles in Ordnung sei... wir alle grinsten... Kristie, Shaun und ich... klar wenn gleich so viele nette Maenner auf einmal das Buero betreten... ;-) Als sie wieder gingen fragte ich Kristie ob sie auf Feuerwehrmaenner steht... da fragte sie nur ob ich sie verkuppeln wollte... klar die Feuerwehr war diese Woche immer nur wegen Dir hier...

Danach bekamen wir noch eine Mail von Jennifer, denn auch sie scheint mitbekommen zu haben das gute Laune im Buero war.. sie schrieb das wir bald mal alle Bowlen gehen muessen... Kristie und ich waren auch sofort damit einverstanden. Kristie praesentierte uns ihren Bowling Pokal den sie einmal gewonnen hat... genauer wortlaut der Praesentation:" Ich weiss nicht wie ich das gemacht habe, ich war betrunken! Aber ich bin wohl gut!" Shaun, weigerte sich mit uns ueber das Bowlen zu freuen... "ich kann das nicht"... wie? Ich kann die Kugel nicht in eine Hand nehmen... ich muss immer mit beiden Armen durch die Beine werfen...*kicher* dann machte er das vor..... Kristie und ich haben so doll gelacht das er beleidigt abgehauen ist... Nun wollen wir auf jeden Fall Bowlen, da wir das sehen wollen.

Als ich Feierabend hatte sind wir dann noch nach Alexandria gefahren um noch einmal in den Weihnachtsladen zu gehen... denn wir haben ja keine Weihnachtsdeko hier... und etwas wollen wir unsere Wohnung doch schmuecken.. Dort war es gestern echt schoen, es war herrliches Weihnachtsmarkt oder Soester Kirmes Wetter.... ich haette nichts gegen einen Gluehwein oder einen Heissen Kakao einzuwenden gehabt dazu vielleicht ein paar gebrannte Mandeln oder eine Backkartoffel vom Kartoffel Lord... mhhhh... ich bekomme Hunger... Nachdem wir alles bekommen hatten, was wir wollten, machten wir uns wieder auf den Rueckweg und waren gegen 22 Uhr zuhause, haben uns noch um Jennifers Katzen gekuemmert, die im Moment ganz besonders kuschelig sind (sind ja schliesslich auch seit fast zwei Wochen alleine in der Wohnung) und haben dann mal zu Abend gegessen..... insgesamt war es ein deutlich besserer Tag als am Mittwoch... Es geht aufwaerts!

Donnerstag, 8. November 2007

Ein schoener Tag....

Mittwoch Morgen.... nach sechs Tagen frei musste Christine wieder ins Buero und auch ich musste natuerlich arbeiten gehen. Also klingelte um kurz vor sieben der Wecker, aber da ich mich noch einmal umgedreht habe und noch einmal eingeschlafen bin, konnte ich erst 15 Minuten spaeter aufstehen.... na ja, dann beeil ich mich halt ein wenig, so kriege ich die Zeit schon wieder raus.... ich war auch auf gutem Wege dazu, auf einmal kam um kurz nach halb acht aber ein ungewohntes Geraeusch aus dem Feuermelder.... was kann das wohl sein? Richtig, Feueralarm. Der ging auch nicht direkt wieder aus und Christine machte sich sofort fertig zum runtergehen..... "Soll ich mitkommen?" war meine Frage. "Na ja, es waere schon sehr schoen, wenn du auch mit runterkommen wuerdest wenn es brennt." Also habe ich mich auch schnell angzogen und mich auf den Weg zum Aufzug gemacht.... Aufzug? Da war doch was bei Feueralarm, oder? Also pfiff mich Christine wieder zurueck und wir nahmen die Treppen.

Unten angekommen stand auch schon die Feuerwehr vor dem Haus, in der vierten Etage wollte jemand sein Fruehstueck zubereiten... das Fett fing in der Pfanne Feuer und er hat die Pfanne schnell in die Spuele gestellt und Wasser drueber laufen lassen..... erfahrene Brandmeister wissen ja, das man das nicht machen sollte. Und so gab es eine Stichflamme bis zur Decke und die Sprinkler gingen los. Um 8 Uhr durften wir wieder ins Haus, ich ging schnell nach oben und Christine geleitete die Feuerwehrmaenner noch zum Feuermelder Raum um den Alarm abzustellen und das Gebauede wieder mit Strom zu versorgen... Dann ging sie zum Aufzug, der natuerlich entsprechen voll war, denn (fast) alle Bewohner waren ja draussen.... und es sind doch tatsaechlich Leute mit dem Aufzug von der ersten in die zweite gefahren.... als wenn man das nicht laufen koennte.

So kam ich also ein paar Minuten spaeter zur Arbeit, und in der ersten halben Stunde hatte ich drei Anrufe. Eine war ganz gluecklich mich zu erreichen, sie hatte schon drei mal versucht anzurufen und mir auch schon auf die Mailbox gesprochen..... sie ist ja mit ihrem Meeting verantwortlich, mindestens 80 % der geblockten Zimmer auch abzurufen, sonst muss die Firma die Differenz zahlen. Nun wollte sie wissen, was denn 80% ihrer gebuchten 750 Zimmer sind und wie man das berechnet. Nett wie ich bin habe ich das natuerlich ganz schluessig erklaert.

Der zweite Anruf war eine Kundin, die einen Empfang fuer ihre Gaeste bei uns gebucht hat, und sie fragte sich nun, ob man hier bei uns im Hilton richtige Teller und Glaeser benutzt oder ob sie Pappteller und Plastikbecher kriegt. Es waere naemlich eine VIP Veranstaltung, und da haette sie gerne richtiges Besteck.... auch sie konnte ich beruhigen. Der dritte Anruf war eine Kundin, die einen Raum im Februar von 13-16 Uhr gebucht hat, ihn aber nun von 8-17.30 Uhr braucht.... haben wir natuerlich nicht mehr frei, und da wurde sie richtig boese, sie haette den Raum doch fuer den Tag gebucht... na ja, aber eben nur drei und nicht 9.5 Stunden.

Ich habe mir dann vorgenommen, kein Telefon mehr abzunehmen... aber es klingelte auch erst einmal nicht. Dafuer musste ich eine Uebersicht ueber alle meine Gruppen der naechsten vier Monate machen, wie viele der vertraglich gebuchten Zimmer sie schon abgerufen haben und ob ich erwarte, dass sie alle brauchen oder nicht.... diese Einschaetzung musste ich dann natuerlich mit aelteren Buchungen belegen. Als ich kurz vor dem Ende war, nach knapp 30 Minuten, ist dann mein Rechner abgestuerzt und nein, ich hatte es natuerlich vorher nicht gespeichert.... also alles noch einmal von vorne.... man goennt sich ja sonst nichts.

Von nun an konnte es nur noch besser werden, ich habe dann einfach alles mit Humor genommen. Zum Beispiel eine Kundin die mir eine Mail geschrieben hat und gesagt hat, sie moechte gerne beim Fruehstueck fuer ihre Gaeste als Alternative zum Schinken auch Truthahn haben, fuer die Vegetarier.... klar, von der bekannten Truthahn Pflanze! Da habe ich nur gedacht, hoffentlich hat Christine es besser auf der Arbeit.... aber auch das sollte anders kommen.

Christine startete um 8.30 Uhr und eine der Kolleginnen war beim Arzt, Shaun kam recht puenktlich, nur 10 Minuten zu spaet. Ihre Chefin, Jennifer, sollte um 12 Uhr kommen und dann wuerde es ein Mitarbeiter Meeting geben, da einige Sachen noch besprochen werden muessen.... schliesslich war die Chefin auch diese Woche noch nicht im Buero. Morgens hat sie dann aber angerufen, dass sie erst gegen 14 Uhr kommt, und nachher dann das sie es nicht vor 15 Uhr schafft. Da hat Shaun sich schon beschwert, dass er auf keinem Fall wegen dem Meeting laenger bleibt. Und nun ratet mal, wer beim Feierabend um 17.30 Uhr immer noch nicht aufgetaucht war.... richtig. Jennifer. Aber ist ja auch nicht schlimm, wenn es gebrannt hat muss sie nur die Berichte ausfuellen und die Wohnungen begehen.... aber das kann man ja liegen lassen. Auch ein paar andere Appartments waren von dem Feuer uebrigens indirekt betroffen, denn das Wasser der Sprinkleranlage ist von der vierten bis in die erste Etage gelaufen, jeweils durch die Wohnungen durch nach unten..... so stand in denen auch ueberall das Wasser. Die auf der zweiten Etage mit dem nassen Appartment heissen uebrigens Wasserman.... ob die diese Verbindung auch lustig finden ;-)

Heute, also Donnerstag, kam Christines Chefin dann uebrigens mal wieder ins Buero.... aber nicht im Anzug, denn sie ist nur bis 12 Uhr geblieben und musste dann weg..... und hat sich dann auch fuer morgen direkt mit abgemeldet. Den Job wollen wir beide nun auch haben.... Donnerstags von 9-12 Uhr und sonst frei....
Jennifer hat Christine heute zig mal gelobt das sie das Feuerpanel wieder auf normal Betrieb zurueckgesetzt hat.... Christine erklaerte mir das sie das schon zweimal gezeigt bekommen hat und das dort in dem Raum ein Zettel haengt wo die einzelnen Schritte noch erklaert sind..... Christine dachte sich nur, was denn so toll daran ist das sie einen Zettel lesen kann.... Also kann das wohl nicht jeder hier... :-)

Und tschuess...

Auch die dritte Nacht in Folge war nicht die ruhigste, so dass wir morgens trotz Zeitumstellung und einer Stunde mehr nicht ganz fit waren. Hier sind die Uhren naemlich erst letztes Wochenende umgestellt worden. Nach dem Fruehstueck im Hotel haben wir dann unsere sieben Sachen zusammen gepackt und ausgecheckt. Mit dem Shuttle ging es zur Penn Station und mit dem Zug wieder nach Manhattan. Nun sollten wir sehen, ob mein Trick funktionieren wuerde.... denn wir hatten ja noch bis 16.30 Uhr Zeit und wollten natuerlich nicht die ganze Zeit mit dem Gepaeck rumlaufen, also sind wir einmal ins Hilton Times Square, drinnen eine Runde gelaufen und dann haben wir vorne gefragt, ob wir unser Gepaeck noch lagern koennen.... als wenn wir gerade ausgecheckt waeren. War natuerlich kein Problem und so waren wir die Sachen schon einmal los.

Am Times Square ging es dann erst einmal auf Shopping Tour, denn wir wollten einen neuen Rucksack und ein paar Schuhe fuer mich kaufen..... einen schoenen Rucksack haben wir auch im ersten Laden bekommen, und auch Schuhe haben wir direkt gesehen.... zwei Paar fuer 79 Dollar, und alles dabei. Adidas, Nike, New Balance, Puma.... da sollte sich doch was finden lassen. Tat es auch, leider waren aber fast alle Schuhe nicht mehr in meiner Groesse da.... und leider haben wir den langsamsten Verkaeufer der Welt erwischt. Jedes Mal wenn wir ihm ein Paar mitgegeben haben, war er 15 Minuten weg um zu schauen, ob das noch in meiner Groesse da ist.... und auch der Trick ihm gleich mehrere Paare mitzugeben war ein Eigentor, denn dadurch brauchte er noch laenger. Am Ende, nach knapp 45 Minuten, war ich zum einen kurz vor der Explosion, zum anderen habe ich aber zwei schoene Paar bekommen.

Anschliessend sind wir ein wenig durch die Stadt gelaufen und haben uns zum Abschluss noch einmal auf den Weg zum Central Park gemacht, um zumindest ein wenig vom Marathon mitzubekommen. So standen wir knapp 800 Meter vor dem Ziel und haben geschaut, wie alte und junge, noch frische und schon fix und fertige Laeufer die letzten Meter schafften. Einer blieb zum Beispiel noch neben uns stehen, da auch seine Familie da stand und hat mit denen gequatscht und von seinem Kind ein Eis mitgegessen, ist dann weiter ins Ziel gelaufen..... Und ich habe noch so gesagt, dass Tempo kann ich auch mitlaufen.... so schwer ist das doch gar nicht.... Christine meinte nur, dass die nun ja auch schon 41 Kilometer hinter sich haben.... na ja, hat sie auch irgendwie recht. Auf dem Rueckweg machten wir noch einmal halt in dem Sportler Restaurant namens McDonald's, denn dort wimmelte es von Laeufern die sich einen Burger geholt haben.... ich hoffe mal, dass die alle schon durch's Ziel waren ;-)

Nachdem wir unser Gepaeck wieder geholt hatten kamen wir um kurz nach 16 Uhr an der Busstation an, und um 16.30 Uhr sollte der Bus fahren. Da wir so frueh unsere Tickets besorgt hatten waren wir die Boarding Nummern 1 und 2, aber das bringt ja nichts, da man sich hinten in der Schlange anstellen muss und hoffen kann, das vor einem nicht zu viele mit einem Ticket fuer eine andere Abfahrtszeit stehen die aber einfach schon hier mit einsteigen.... und die Schlange war lang, Christine hat 56 Leute gezaehlt. So kamen wir auch nicht mehr in den Bus rein, der aber eh ein paar Minuten zu spaet da war, und mussten auf den 17 Uhr Bus "warten", der ein paar Minuten frueher kam. Also sind wir da rein und als wir abgefahren sind, stand der 16.30 Uhr Bus immer noch neben uns, mit Warnblinklicht an..... Keine Ahnung was der hatte, auf jeden Fall sind wir vorher losgekommen. Also mal wieder alles richtig gemacht. Um 20.45 Uhr erreichten wir wieder die Greyhound Station in DC und mit dem Taxi ging es dann nach Hause, wo wir um Punkt 21 Uhr die Tuer aufgeschlossen haben..... muede, aber um eine nette Tour reicher.

Dienstag, 6. November 2007

Von Tieren und Menschen

So, machen wir wieder einen kleinen Sprung zurueck zum Samstag. Nachdem auch diese Nacht nicht die ruhigste war, so direkt neben dem Aufzug, waren wir auch nicht wirklich ausgeschlafen.... gegen 9 Uhr gingen wir zum Fruehstueck und der Kaffee mit dem Namen "Eye Opener" half wenigstens ein bisschen. Beim Fruehstueck sahen wir auch ein paar Leute wieder, die wir schon von den Shuttle Fahrten des Vortages kannten. Von dem Paar das dann am Samstag geheiratet hat haben wir euch ja schon erzaehlt.... die Braut haben wir dann noch gegen 10 Uhr am Computer sitzen sehen.... und ich meinte noch, ob sie sich nicht langsam mal huebsch machen will.... also jetzt nicht zu ihr direkt, sondern zu Christine. Und sie meinte nur richtigerweise, "was soll sie denn machen, fuer eine OP ist es nun zu spaet". Ausserdem haben wir auch noch vier Maedels gesehen, die hatten wir vergessen im letzten Bericht zu erwaehnen. Diese sassen auf der Hinfahrt zum Prudential Center gestern neben uns, alle unheimlich aufgetakelt und mit ungefaehr solchen Unterhaltungen: "Ich wuerde auch gerne Tagebuch schreiben.... ich habe es auch schon einmal versucht. Aber ich finde meine Schrift so haesslich.... Ausser wenn ich mit Fueller schreibe. Aber selbst dann finde ich sie haesslich....." und so weiter. Dann hat sie gesagt, dass sie ja so gerne reist. Sie moechte unbedingt einmal nach Europa. Nach Germany. Oder noch besser nach Italien. Da ist mir dann rausgerutscht "Da geh auch mal besser hin!", und die einzige andere Frau ausser uns und den vieren hat sich umgedreht und musste lachen.... man versteht sich!

Nach dem Fruehstueck sind wir dann wieder mit dem Shuttle zur Newark Penn Station und dann mit dem Zug zur Penn Station in Manhattan. Heute verzichteten wir auf Sightseeing dort und nahmen direkt eine Metro in die Bronx, nicht um meine alte Gang zu besuchen, sondern um in den Zoo zu gehen. Ein wenig mulmig war mir schon, aber wie Christine meinte, Bronx ist ja nicht gleich Bronx und es kann ja nicht nur schlimme Ecken geben..... na ja, die schoenste Ecke war es nicht, aber es gibt hier in Washington deutlich schlimmere Gegenden. Gegen 12 Uhr waren wir am Zoo angekommen und das erste positive gab es am Eingang. Denn anstatt uns wie angegeben 14 Dollar pro Person zu berechnen, mussten wir insgesamt nur 18 zahlen, da wir mit der Bank of America Karte bezahlt haben und die Kunden davon 5 Dollar Rabatt pro Person kriegen.

Der Zoo war riesig gross und auch wenn er schon sehr alt ist, sind die Gehege alle sehr gross und somit sind die "Umstaende" dort wirklich gut. Neben einem Giraffenbaby gabe es auch eine besondere Tigerstation, die 2004 den Preis fuer das beste Tigergehege weltweit bekommen hat. Die Tiger schienen auch schoen trainiert zu sein, denn sie kamen immer an die Scheibe und damit recht nah...so das man ihnen direkt in die Augen schauen konnte.... Passend fuer Christine gab es auch ein sehr grosses Maushaus, und auch der rote Panda, eins von Christines Lieblingstieren, war sehr nah auf seinem Baum, so dass man ihm beim Essen schmatzen hoeren konnte.... keine Manieren! Dazu war der Zoo insgesamt recht leer, so dass es wirklich nett war dort spazieren zu gehen und wir gar nicht gemerkt haben, wie die Zeit vergeht.... denn auf einmal war es 16.30 Uhr und der Zoo machte zu. Also gingen auch wir wieder Richtung U Bahn und machten noch einen Einkauf fuer's Abendessen, denn in unserem Zimmer hatten wir neben einem Kuehlschrank auch eine Mikrowelle.

So ging es dann zurueck zur Penn Station und wir haben sofort einen Zug bekommen und waren gut in der Zeit.... "Jetzt muessen wir nur noch schnell einen Shuttle bekommen, dann koennen wir in Ruhe noch vor dem Konzert essen.".... an den Satz erinner ich mich noch sehr gut. Denn dieser Shuttle kam erst nach 40 Minuten, nachdem wir schon zweimal im Hotel angerufen hatten. Nun war es schon 19 Uhr durch, und um 19.30 Uhr sollte das Konzert beginnen.... allerdings mit Vorband. So machten wir uns nicht allzu grosse Sorgen und haben noch gegessen, bevor es dann gegen 19.40 Uhr in den Bus zur Halle ging, die nach fuenf Minuten auch schon erreicht war. Dann rein, rauf auf unsere Plaetze und noch ein wenig die Vorband angeschaut.... also hat das alles zeitlich doch gepasst.

Auch wenn wir im Oberrang ziemlich weit oben sassen, war die Stimmung sehr gut bis hin zu unseren Plaetzen, aber wen wundert das auch wenn Bon Jovi in seiner Heimat spielt.... man kann schon sagen, das die Leute ihnen hier zu Fuessen liegen.... bei 10 ausverkauften Konzerten in ein paar Tagen in der gleichen Halle. Und so hatten auch wir unseren Spass und es hat sich gelohnt. Um 23 Uhr war es dann vorbei und dieses Mal mussten wir noch nicht einmal 30 Sekunden warten, denn der Shuttle stand schon da und als wir drin waren fuhr er los.... zu unserer naechsten nicht ganz so ruhigen Nacht....

Sonntag, 4. November 2007

Vorschau.....

Nun starten wir schon wieder in den letzten Tag hier in New York und machen uns gleich auf den Weg in die Stadt. Leider haben wir es gestern Abend nicht mehr geschafft einen Bericht zu schreiben, das holen wir natuerlich nach sobald wir wieder in DC sind...... dann unter anderem mit diesen beiden Erlebnissen hier.....


Samstag, 3. November 2007

Gruene Damen, Rote Teufel

Tag 2 in New York, um 8.15 Uhr klingelte der Wecker, doch so ganz wollten wir nicht aufstehen. Denn die Nacht hatten wir nicht besonders gut geschlafen. Obwohl wir in der 3. Etage wohnten, haben wir die Metro unter uns fahren gehoert, auch ansonsten war es nicht wirklich leise und das angekuendigte Kingsize Bett war ein normales Einzelbett..... aber wir wollen uns mal nicht beschweren, bei 39 Dollar direkt am Times Square.

Gegen 10 Uhr waren wir dann aber soweit, das wir losgehen konnten und checkten auch direkt aus und gaben die Koffer ab. Mit der Metro ging es zur South Ferry Station und dort dann in die Schlange, um auf die Insel der Freiheitsstatue zu kommen. Denn auch wenn wir nun schon zum dritten Mal zusammen in New York sind, dort waren wir noch nicht. Vor und hinter uns trollten sich fast nur Franzosen, insgesamt ist das Stadtbild schon sehr von denen sowie Italienern und Deutschen gepraegt, alle hier zum Marathon. Die Wartezeit war auf etwa 1 Stunde und 20 Minuten geschaetzt, so dass ich erst einmal einen Kaffee bei Starbucks fuer uns geholt habe. Die angegebene Zeit stimmte auch etwa, die Gruppe Franzosen vor uns merkte dann vor dem Eingang, dass man sich die Karten schon haette kaufen muessen, bevor man sich anstellt, und so kamen sie nicht mehr auf unsere Faehre..... warum laeuft da wohl am Anfang jemand rum und fragt jeden, ob er schon Tickets hat....? Bestimmt nicht weil der Schwarzmarkt blueht....
Auf der Insel angekommen haben wir erst einmal den schoenen Ausblick auf die Skyline von Manhattan genossen und dann den auf die Statue, doch als ich diese von hinten fotografiert habe beschwerte sich Christine, dass ich anderen Frauen auf den Hintern gucke..... dabei ist die doch wirklich schon zu alt fuer mich ;-) Nach einer Stunde ging es wieder mit dem Boot zurueck und mit einem kurzen Stopp in SoHo wieder zum Hotel um unsere Koffer zu holen. Die naechsten beiden Naechte werden wir in Newark wohnen, etwa 15 Minuten mit der Bahn aus Manhattan raus. Mit der Metro ging es also zum Bahnhof und dann in den Zug, der ohne Stopp bis Newark durchgefahren ist. Unser Hotel, das Hampton Inn & Suites, sollte in Fussnaehe zur Bahnstation sein.... diese Fussnaehe bezog sich auf einen 30 minuetigen Marsch. Aber wir schafften es! Am Hotel angekommen fragte ich eigentlich nur so, ob es von der Bahn aus einen Shuttle geben wuerde..... na klar, das Hotel bietet alle 20 Minuten einen kostenfreien Shuttle an. Na ja, gut zu wissen, wenigstens fuer die naechsten Tage.

Nachdem wir uns ein paar Minuten ausgeruht haben, ging es mit dem besagten Shuttle wieder zur Penn Station, von dort zu Fuss zum neuen Prudential Center, der neuen Veranstaltungshalle hier in Newark. Dort spielten heute im Eishockey die New Jersey Devils gegen die Toronto Maple Leafs, erst das dritte Spiel in der neuen Halle. Nachdem es lange 1:1 stand machten die Devils kurz vor Schluss in Unterzahl das 2:1 und legten kurz danach das dritte Tor nach. Insgesamt hatten wir viel Spass. Erst habe ich schlauerweise festgestellt, dass das Heimteam wie die uns bekannte Mannschaft in Kaiserslautern (richtig, diese so erfolgreiche 2.Liga Mannschaft) einen Teufel als Maskottchen hat, und sogar beide in rot spielen...... das das miteinander zu tun haben koennte habe ich erst spaeter erkannt. Und vor uns sass eine sehr nette Truppe, ein Typ mit zwei Maedels, beide eher etwas korpulenter..... Im dritten Drittel wurden dann T-Shirts ins Publikum geschmissen, und eine der beiden hat doch tatsaechlich eins gefangen..... in etwa in Groesse S. Da haben wir schon gelacht, aber noch viel mehr, als sie wirklich probiert hat dies anzuziehen. Mit viel Arbeit ging es ueber den Kopf, dann aber nicht mehr weiter..... auch wenn sie stark daran arbeitete. Irgendwann kam dann die Erkenntnis, das es nicht geht. Doch jetzt musste es ja wieder zurueck ueber den Kopf.... auch das war nicht so einfach. Am Ende klappte es, und sie sagte zu ihrer Bekannten, dass ihr es zu klein sei, ob sie es haben wolle..... wohl noch einmal bemerkt.... die beiden hatten die gleiche Figur!

Nach dem Spiel, das am Ende uebrigens 3:2 endete, warteten wir an der Penn Station wieder auf den Shuttle, der auch nach etwa 10 Minuten kam. Neben uns sassen noch zwei Leute aus Toronto mit drin, die extra fuer das Spiel gekommen sind, und an einem Restaurant haben wir noch zwei andere eingeladen, offensichtlich ein Paerchen..... es entwickelte sich eine nette und lustige Gespraechsrunde und jeder erzaehlte, was er hier macht. Das Paerchen war gestern beim Bon Jovi Konzert und heut Abend lecker essen...... ja und morgen da heiraten sie dann hier! Ach so..... na dann viel Erfolg! Im uebrigen stand die zukuenftige Braut dann noch mit uns im Aufzug nach oben, waehrend der Mann sich vor der Fahrstuhltuer verabschiedete.... er wolle noch an die Bar..... Hoffentlich bleibt er da nicht zu lange!

Freitag, 2. November 2007

Ja wo laufen sie denn....?

Mittwoch Abend war es geschafft.... Christine hatte ihre acht Arbeitstage am Stueck um und nun stand unserer naechsten Reise nichts mehr im Weg. Also packten wir unsere Tasche und auf ins naechste Abenteuer.....

Heute morgen klingelte um 6.15 Uhr der Wecker und um 7.30 Uhr machten wir uns mit der Metro auf zur Greyhound Busstation..... war ich hier nicht gerade erst ? Dieses mal schien der Bus recht leer zu sein, denn nur etwa zehn Leute standen vor uns. Nicht ganz puenktlich, aber nur mit ein paar Minuten Verspaetung ging es um kurz nach neun los, der Busfahrer erzaehlte die ganze Zeit irgendwas von Piloten die am Steuer eingeschlafen sind und so.... ich glaube er wollte lustig sein..... wenigstens blieb er die ganze Fahrt ueber wach und so kamen wir gut und vor allem schnell in Manhattan an, fuer 13.30 Uhr war die Ankunft angegeben und wir waren schon um 12.50 Uhr da.

Unser Hotel fuer heute Nacht ist direkt auf der Strasse wo auch die Busstation ist, nur ein paar Blocks noerdlich und direkt am Times Square. Die naechsten beiden Naechte sind wir dann im Hampton Inn Newark, da wir in Manhattan kein Hotel mehr bekommen haben. Seit heute wissen wir auch warum, denn am Sonntag findet der New York Marathon statt. Und da kommen ja bekanntlich immer ein paar Leute. Christine hat auf meine Feststellung "Wenn wir schon einmal hier sind, dann laufen wir den auch mit" nur muede gelaechelt..... ich weiss gar nicht warum. Das wir in Newark sind ist bei unserem weiteren Programm aber auch sehr gut... dazu dann in den naechsten Tagen mehr.

Im Hotel angekommen checkte ich nur kurz mein Handy und sah, dass ich eine neue Nachricht auf meinem AB hatte..... Christine Chefin war dran und bat, dass Christine sie mal anruft. Das tat sie dann auch, und mal wieder war ihr Kollege Shaun dran der den Dienstplan mit ihr tauschen wollte.... dabei hatte sie extra gestern eine E Mail geschrieben, das sie nichts tauschen will und man sie bitte deshalb nicht in ihrem Urlaub anrufen soll.... na ja, ganze drei Stunden hat man sich ja daran gehalten.

Danach machten wir uns auf um erst einmal einen Kaffee zu trinken, bei Starbucks habe ich dann beim Bezahlen aus Versehen die Schluesselkarte vom Hotel abgegeben anstatt die EC Karte..... der hat mich dann ein wenig komisch angeschaut. Und ich dachte der bucht das auf's Zimmer ;-). Nachdem wir uns also gestaerkt hatten ging es ueber den Times Square zur Fifth Avenue..... ein wenig shoppen und die uebliche Tour.... Rockefeller Center, St Patricks Cathedral, Central Park. Gegen 17 Uhr waren wir wieder am Hotel und nahmen noch einen kleinen Snack zu uns, bevor es dann recht schnell wieder los ging Richtung Madison Square Garden. Denn dort spielten heute die New York Rangers gegen die Washington Capitals.... so ein Zufall ;-) Der "Garden", wie er hier nur genannt wird, nennt sich ja selbst "the world's most famous Arena", und das mag wohl auch stimmen. Daher wollten wir da auch unbedingt mal rein, und das bot sich auf dieser Tour nun geradezu an. Es war auch ein recht gutes Spiel, die Caps hatten ohne Zweifel die bessere erste Haelfte aber wenn man seine Ueberzahl Chancen nicht nutzt, verliert man halt das Spiel. Und das taten sie dann auch, mit 0:2. Das die Caps ganz gut gespielt haben zeigt auch, dass sie mehr Schuesse auf's Tor hatten als die Rangers und der Spieler des Spiels New Yorks Torhueter wurde.

Nach dem Spiel ging es direkt wieder zum Times Square, auf dem wir uns noch knapp eine halbe Stunde das Treiben angeschaut haben.... erstaunt haben wir gesehen, das fast alle Strassen und Seitenstrassen mit Polizeiautos gefuellt waren, etwa 100 Stueck insgesamt. Um 22 Uhr sind dann die Strassen gesperrt worden und die Autos sind alle in einer Parade davon gefahren. Warum? Keine Ahnung. Wir haben es mal versucht im Internet rauszufinden, aber nichts gesehen. Vielleicht sind sie alle in den Feierabend gefahren. Im Hotel haben wir dann erst einmal geschaut, was die Pokalauslosung gebracht hat, und dann leider auch gesehen das DC United in den Playoffs um die US Fussball Meisterschaft ausgeschieden ist.... und das obwohl man die regulaere Saison klar dominiert hatte. Und nun sitzen wir hier und begluecken euch mit diesem Bericht, der nun aber auch endet.... denn ein wenig muede sind wir auch. Bis morgen!