Guten Morgen nach Deutschland und einen schoenen Start in die neue Woche! Heute wollen wir euch "nur" eine kleine lustige Geschichte zum aufheitern am Wochenstart schicken....
Wie ich schon einmal geschrieben habe muessen wir uns hier ja nicht nur mit einer voellig neuen Kultur auseinandersetzen, sondern auch mit neuen Namen. So war es nicht ganz so einfach, sich an die Namen von den Kollegen zu gewoehnen..... oder kennt ihr Tibeb, Afaf, Israr oder Endale? Und das sind nur ein paar Beispiele aus der Buchhaltung. Dazu kommen dann noch meine Kunden, deren Namen auch nicht immer aussagen, ob sie nun Junge oder Maedchen sind..... zum Beispiel "Masuda"..... aber da kommen wir schon durch. Eine ruehmliche Ausnahme bringt da ja zum Glueck unsere Rezeption, die fast komplett mit deutschen Mitarbeitern besetzt ist. Vor ein paar Tagen sind drei neue Mitarbeiter dort angefangen, und ich habe mal hier im Buero gefragt ob die wohl auch aus Deutschland kommen.... "Ich glaube nicht", war die Antwort meiner Chefin, "denn die Namen klingen nicht deutsch"..... spaeter habe ich dann rausgefunden, dass alle drei aus Deutschland kommen..... und der eine Name ist zum Beispiel Willi Braun...... stimmt, klingt eher spanisch ;-)
Als ich das Christine erzaehlt habe, musste sie lachen, denn auch sie hatte an dem Tag einen Anruf bekommen, von einem neuen Mitarbeiter bei einem ihrer Konkurrenz Appartments, der sich vorstellen wollte.... auch mit dem Namen Willi, naemlich Willi Waffel.... Das ist schon ein Knaller Name. Aber den besten konnte ich Ende letzter Woche noch aus dem Hut zaubern.... denn ich musste fuer einen Kunden einen VIP Shuttle vom Flughafen zum Hotel hier organisieren, und habe dann eine Bestaetigung der Buchung von der Firma bekommen..... unterzeichnet von ihrer Mitarbeiterin "Gina di Blasio".... da moechte ich ja nicht wissen, was ich ihm da fuer einen Shuttle bestellt habe ;-)
Montag, 29. Oktober 2007
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Einmal hin und zurueck, bitte.....
Wie schon im letzten Bericht erwaehnt ging es auch am Sonntag sportlich zu, und dazu musste ich schon frueh aus den Federn. Denn heute ging es (mal wieder) nach New York ins Giants Stadium, dieses Mal zum Football Spiel der New York Giants gegen die San Francisco 49ers. Schon um 5 Uhr stand ich draussen vor der Tuer und rief mir ein Taxi, das war dann auch sofort da. Neben mir stand am "Thomas Circle" noch ein Paerchen, und der Taxifahrer fragte sie wo sie denn hinwollen..... Kreuzung 17.Strasse und P Street..... "Oh, das liegt ja auf dem Weg, ob er sie auch mitnehmen solle".... Gut, dachte ich mir. Ich will von 13 und M nach 1 und L..... da liegt nach meinen rechnerischen Faehigkeiten weder 17 noch P auf dem Weg, aber was soll's. Also habe ich die beiden mit einsteigen lassen und so folgte mal wieder die typische Diskussion.... wo ich denn herkomme... oh, Deutschland.... Oktoberfest! Ja ja, das ist halt was man hier kennt.
Kurz danach waren wir an der Station und ich habe den Bus puenktlich um 6 Uhr nehmen koennen, zum Glueck war der auch nicht ganz voll so dass ich den Platz neben mir frei hatte und noch einmal ein wenig die Augen schliessen konnte. Kurz vor Philadelphia machte unser Fahrer dann Pause, was wir bisher noch nicht erlebt hatten und er schliesslich bei der Abfahrt auch einen "Non-Stop-Service" nach New York versprochen hatte...... die angekuendigten 15 Minuten fuer die Pause war dann auch eine US Viertelstunde, denn
sie dauerte 35 Minuten.... in der Zeit konnte ich aber das Treffen eines VW Clubs beobachten.... wie es halt so ist morgens um 8 Uhr auf einem Rasthof. Fast alle hatten vorne ein deutsches Nummernschild, fast alle aus Guetersloh..... GT halt..... und hier kann man das ja machen, da die Autos vorne kein richtiges Nummernschild haben muessen. Knapp 10 Autos standen da, die Leute guckten sich ihre Motoren an und gingen um die Autos..... Sinnlos! Aber das werden die wohl auch ueber einen denken, der acht Stunden im Bus sitzt um sich ein Footballspiel anzugucken. Als es dann weiterging sagte der Fahrer, er rechnet mit einer Ankunft um 10.20.... und nun ratet mal wann ich aus dem Bus gestiegen bin.... auf die Minute um 10.20... nicht schlecht!
Da ich noch ueber 2 1/2 Stunden Zeit bis zum Spiel hatte bin ich noch einmal ueber den Times Square gelaufen, habe mein Butterbrot ausgepackt und auf der Verkehrsinsel am Times Square gefruehstueckt. Danach ging es dann wieder zurueck zur Busstation und mit dem Shuttle zum
Stadion, das ja etwa 10 Minuten ausserhalb von Manhatten liegt. Dort angekommen habe ich mich erst einmal ein wenig auf den Parkplaetzen umgeschaut, wo die Leute schon fleissig am grillen und feiern waren. Ich glaube hier koennte man ein Spiel morgens um 8 Uhr beginnen lassen, die Leute waeren trotzdem fuenf Stunden eher da und am grillen. Knapp 30 Minuten vor Anpfiff bin ich dann ins Stadion und auf meinen Platz im Oberrang, natuerlich mitten in der Sonne. Bei einem Tag wie heute, wo es noch einmal um die 28 Grad wurde, war das nicht der beste Platz...... auch wenn die Sicht hervorragend war. Nachdem ich in der Halbzeit schon den ersten kleinen Sonnenbrand bemerkte und das Stadion ja nicht ganz voll war, bin ich dann fuer die zweite Haelfte in den Unterrang der Schattenseite gegangen, schoen auf Hoehe der 30 Yard Linie...... so laesst es sich aushalten. Leider versaeumten die 49ers nach gutem Start ein eben solches Spiel folgen zu lassen und verloren somit voellig verdient am Ende 15:33.
Nach dem Spiel ging es auf dem schnellsten Wege wieder zum Busbahnhof in Manhatten, wo ich ohne Probleme in den 18 Uhr Bus kam, obwohl ich eigentlich ein Ticket fuer den 20 Uhr Bus hatte. Aber so kam ich schon wieder um 22 Uhr in DC an, anstatt erst um 0:30 Uhr und bei dem Arbeitspensum das ich diese Woche hatte war das auch nicht das verkehrte..... insgesamt also mal wieder eine anstrengende aber sehr lohnende Tour.
Dienstag, 23. Oktober 2007
Sportlich, Sportlich…..
Zunaechst fuhren wir zum Iwo-Jima Denkmal, wo ich schon ein paar Mal hinwollte aber immer was dazwischen gekommen ist. Und da man dort mit der Metro nicht so wirklich hinkommt, bot es sich Samstag einfach an. Dort angekommen wollten wir die Karte checke
n, um uns einen schoenen Weg auszusuchen, allerdings merkten wir das die “Karte” nur ein Flyer vom Fahrrad-Verleih war. So entschieden wir uns, einfach ein wenig Flussabwaerts zu fahren…. Da kann man ja nicht viel falsch machen. Zunaechst ging es also an Arlington vorbei, dann am Ronald Reagan Flughafen, wo wir in der Idylle der startenden Flugzeuge eine erste Pause machten…. War vielleicht nicht das ruhigste Fleckchen, dafuer aber interessant wenn die Flugzeuge direkt ueber einem starten. Danach kam dann die erwartete Natur und es ging bis nach Alexandria, einem kleinen alten Staedtchen etwa 13 Kilometer suedlich von
Washington. Dort schauten wir uns den Hafen und die Altstadt ein wenig an, und machten auch einen Stopp im Weihnachtsladen. Da haetten wir ein paar hundert Dollar ausgeben koennen, was fuer schoene Sachen…. wenn man von den Star Wars Nussknackern mal absieht…aber dafuer gab es auch unseren Papst als Nussknacker! Wir sind Papst!
Nachdem wir uns ein wenig umgeschaut haben ging es dann zurueck Richtung DC, wo wir dann gegen 16.30 Uhr unsere Fahrraeder abgegeben haben. Dafuer das wir schon einige Zeit auf keinem Rad mehr gesessen haben, sind ueber fuenf Stunden ja schon eine ganz gute Zeit, oder?
Um 17 Uhr waren wir dann zuhause und konnten uns so noch ein wenig ausruhen, bevor es um 18 Uhr schon wieder los ging zum Verizon Center. Da wir uns nicht mehr selbst bewegen wollten, haben wir dann mal wieder anderen beim Sport zugeschau
t, denn die Caps haben gegen die Pittsburgh Penguins gespielt. “Das gibt eh einen auf den Sack”…. hat Christine vorher noch gemeint….. das sollte es dann am Ende auch geben, aber in einem wahrlich umkaempften Spiel, wie man an den Fotos wohl aus unschwer erkennen kann. Nachdem die Caps nach dem ersten Drittel mit 1:0 fuehrten, drehten die Pinguine das Spiel im zweiten Drittel und fuehrten mit 2:1....was die knapp 3000 Gaestefans in der Halle natuerlich froehlich stimmte. Im letzten Drittel gaben die Caps dann noch einmal alles und lieferten wirklich ein starkes Kampfspiel, allerdings ohne den noetigen Torerfolg. Zum ersten mal in dieser Saison gab es bei den Caps auch einen "kleinen" Fight, den dann auch gleich zweimal. Zum ersten Tanz liess sich Donald Brashear nicht lange bitten, beim zweiten Mal wurde ein Caps Spieler von einem Stock v
on Pittsburgh getroffen und ehe der Schiedsrichter pfeifen konnte ging es wieder los. Das lustigste erlebten wir aber auf der Tribuene, denn wir trafen einen "alten Bekannten"...... Als wir letztes Mal beim College Football Spiel in Maryland waren, gab es nur einen Zuschauer auf der ganzen Tribuene, der das ganze Spiel ueber gestanden hat.... und der "sass" natuerlich genau vor uns.... ich weiss, darueber soll man sich nicht aufregen, aber es nervte doch ein wenig. Und als wir dann so da sassen, kam jemand die Treppe rauf, und Christine fragte mich noch woher wir den kennen, der kommt ihr so bekannt vor. Dann kamen wir darauf, dass es der war der vor ein paar Wochen dort vor uns stand. Und was machte er? Er kam nicht in seine Reihe rein und blieb so auf der Treppe stehen bis zur naechsten Unterbrechung.... und das natuerlich genau vor uns so dass wir nichts mehr sehen konnten.... Was auch sonst! Nach dem Spiel ging es dann direkt nach Hause, denn am naechsten Morgen musste ich ja schon wieder frueh raus. Dazu aber dann beim naechsten Mal mehr ;-)
t, denn die Caps haben gegen die Pittsburgh Penguins gespielt. “Das gibt eh einen auf den Sack”…. hat Christine vorher noch gemeint….. das sollte es dann am Ende auch geben, aber in einem wahrlich umkaempften Spiel, wie man an den Fotos wohl aus unschwer erkennen kann. Nachdem die Caps nach dem ersten Drittel mit 1:0 fuehrten, drehten die Pinguine das Spiel im zweiten Drittel und fuehrten mit 2:1....was die knapp 3000 Gaestefans in der Halle natuerlich froehlich stimmte. Im letzten Drittel gaben die Caps dann noch einmal alles und lieferten wirklich ein starkes Kampfspiel, allerdings ohne den noetigen Torerfolg. Zum ersten mal in dieser Saison gab es bei den Caps auch einen "kleinen" Fight, den dann auch gleich zweimal. Zum ersten Tanz liess sich Donald Brashear nicht lange bitten, beim zweiten Mal wurde ein Caps Spieler von einem Stock v
on Pittsburgh getroffen und ehe der Schiedsrichter pfeifen konnte ging es wieder los. Das lustigste erlebten wir aber auf der Tribuene, denn wir trafen einen "alten Bekannten"...... Als wir letztes Mal beim College Football Spiel in Maryland waren, gab es nur einen Zuschauer auf der ganzen Tribuene, der das ganze Spiel ueber gestanden hat.... und der "sass" natuerlich genau vor uns.... ich weiss, darueber soll man sich nicht aufregen, aber es nervte doch ein wenig. Und als wir dann so da sassen, kam jemand die Treppe rauf, und Christine fragte mich noch woher wir den kennen, der kommt ihr so bekannt vor. Dann kamen wir darauf, dass es der war der vor ein paar Wochen dort vor uns stand. Und was machte er? Er kam nicht in seine Reihe rein und blieb so auf der Treppe stehen bis zur naechsten Unterbrechung.... und das natuerlich genau vor uns so dass wir nichts mehr sehen konnten.... Was auch sonst! Nach dem Spiel ging es dann direkt nach Hause, denn am naechsten Morgen musste ich ja schon wieder frueh raus. Dazu aber dann beim naechsten Mal mehr ;-)Donnerstag, 18. Oktober 2007
Six Flops
Letzten Sonntag war es dann so weit.... der grosse Tag war gekommen und es stand das Team Building Event von Christine Firma auf dem Programm.... ein Besuch im Freizeitpark Six Flags.
Da Christines Chefin gerne ihren Freund mitbringen wollte durfte jeder eine Begleitperson mitbringen, und nach langem Auswahlverfahren hat Christine sich fuer mich entschieden..... Das interessante daran ist auch, dass der Freund ihrer Chefin nur eine Sorge hatte.... ob es in dem Park denn auch Bier geben wuerde.... Die beiden wetteten um 50 Dollar, und Christine und ich konnten schon um 50 Dollar wetten, dass die beiden bestimmt jeder fuenf Stueck trinken und einer dann dennoch nach Hause faehrt.... dumm nur, dass wir beide auf "Ja" gesetzt haben..
E
s wurde dann aber auch festgelegt, das wir uns alle um 13 Uhr direkt am Parkeingang treffen, und nicht im Buero. Schlecht fuer uns, denn dann haetten wir ja bestimmt von irgend jemandem mitgenommen werden koennen. Mit dem Auto ist es nur eine halbe Stunde Fahrt zum Park, mit Bus und Bahn haetten wir schon um kurz vor 11 los gemusst, waeren also 90 Minuten laenger unterwegs gewesen. Zum Glueck hat eine von Christines Kolleginnen dann angeboten uns zuhause abzuholen, so dass wir uns das schon einmal sparen konnten. Um 12.30 Uhr sollten wir abgeholt werden, aber wir kennen ja die Puenktlichkeit der Amerikaner. Und hier konnten wir zum zweiten Mal wetten, dass es bestimmt nicht bei 12.30 Uhr bleibt. Richtig! Nachdem wir schoen 20 Minuten in der Sonne sassen kam um 12.50 Uhr der Concierge raus und sagte uns, dass Kristie sich ein wenig verspaeten wird.... sie ist aber jetzt gleich da. Nach weiteren 15 Minuten war sie es dann auch, nun hatten wir also schon die Zeit, wo wir eigentlich am Park sein sollten, aber wir sassen noch hier rum, denn Kristie quatschte noch ein wenig mit dem Concierge. Unsere dritte Wette war dann, dass wir trotzdem die ersten am Park sein werden.... aber diese verloren wir. Nachdem wir uns noch einmal verfahren hatten und schon dreimal angerufen wurden kamen wir um 14 Uhr am Park an, und die anderen waren schon alle drin.... in einer Bar.
Christine und Kristie hatten eine Freikarte bekommen, ich habe von einer Kollegin von Christine ein ermaessigtes Ticket bekommen, so dass ich nur 20 Dollar zahlen musste.... der normale Eintritt ist 49.95 Dollar. Die Kollegin kam auch extra raus, um mir das Ticket zu geben, wartete dann aber nicht bis wir durch die Schlange drin waren sondern ging
schon wieder in die Bar, ohne uns zu sagen wo die sei. Nachdem Kristie dann ein paar Mal angerufen hatte hiess es, sie werden uns nun am Eingang abholen.... also haben wir gewartet..... es kam aber keiner. Nach einem weiteren Anruf wussten wir dann, wo wir hinmussten und haben sie auch gefunden. Neben den vier Leuten aus Christines Buero waren auch zwei Concierge Mitarbeiter dabei, und die eine davon hatte noch den ehemaligen UPS Mitarbeiter eingeladen, weil der ja immer so nett war. Mein Gott, war das ein Prolet! Also wenn es hier Blaue geben wuerde, das waere einer!
Na ja, mit dieser lustigen Reisegruppe ging es dann zur ersten Achterbahn, die sah auch ganz gut aus. Das muss man hier dazu sagen, denn der Park ist nicht mehr der neueste. Sie haben gerade 45 jaehriges Jubilaeum.... ich denke mal gleichzeitig auch 45 Jahre ohne Renovierung und Wartung. Vor zwei Wochen waren sie auch in den Nachrichten, denn eine Achterbahn ist stecken geblieben und ein Bremsschlauch ist gerissen, so dass den Leuten eine Saeure ins Gesicht gespritzt wurde und sie ins Krankenhaus mussten......
Die Achterbahn sah wirklich gut aus, wenn man einsteigt wird man hingelegt und wenn man losfaehrt umgedreht, so das man die Fahrt quasi mit dem Bauch nach unten faehrt. Sah sehr gut aus! Knapp 40 Mi
nuten standen wir an, aber das verging recht schnell denn wir hatten ein interessantes Programm. Die andere Achterbahn fuhr naemlich wieder, aber nur einmal, dann blieb sie wieder stecken, dieses Mal auch mit Leuten drin. Na prima. Kurz bevor wir an der Reihe waren, es standen nur noch sechs Leute vor uns und im naechsten Wagen waeren wir gewesen, fiel auch bei dieser Bahn die Hydraulik aus und nichts ging mehr.... wurde also auch zugemacht. Da hatten wir dann die Nase voll, haben uns noch was zu essen geholt und sind dann gegen 17.30 Uhr nach Hause gefahren..... ein schoener Ausflug! Aber wir haben es uns in etwa auch so vorgestellt..... wenigstens haben wir nun ein paar Tage darueber lachen koennen. Und da wir insgesamt nur 20 Dollar Eintritt statt 99.90 Dollar bezahlt haben und wir noch 50 Dollar von Christines Chefin bekommen haben zum Essen und Trinken, wollen wir uns mal nicht beschweren......
Aber trotzdem.... ich glaube noch nie hat eine Ueberschrift so gut gepasst wie dieses Mal...! Als wir in der Schlange zu der einen Achterbahn standen und die zugemacht wurde sagte Christine:"Also ein's weiss ich ganz genau... die Ueberschrift zu dem Bericht im Blogger kann nur Six Flops heissen!"
Dienstag, 16. Oktober 2007
Der Tag danach.... Donnerstag, 11.10.
Nun hatte uns also das normale Leben wieder…. Soweit wir das hier in den USA ueberhaupt so nennen koennen ;-) Dementsprechend klingelte auch mein Wecker schon um 5 Uhr, denn um 6 Uhr wollte ich auf der Arbeit sein. Nicht weil so viel liegen geblieben ist, das hielt sich eigentlich in Grenzen, sondern ich hatte eine Gruppe im Haus die um 7 Uhr mit ihrer Tagung beginnen sollte und um 6.30 Uhr den Raum kontrollieren wollte. Das wollte ich natuerlich vorher schon machen um zur Not noch was korrigieren zu koennen, und wann kam der Kunde…. natuerlich um 7.00 Uhr. Na ja, bis dahin hatte ich aber schon meine E Mails sortiert und die ersten beantwortet, das war auch gut so, denn der Tag wurde mal wieder verrueckt. Leute die im Juli eine VA haben werden und jetzt meinen, schon einmal die ersten Details besprechen zu muessen, andere die in zwei Wochen kommen aber meinen es ist noch genug Zeit und sich gar nicht melden, und so weiter. Dazu kam dann noch eine meiner Kolleginnen und meinte, dass meine Chefin heute bestimmt mit mir reden will…. Aber sie darf mir nicht sagen warum….. Na ja, das macht ja Mut. Spaeter habe ich dann rausgefunden, dass sich wohl Personalmaessig noch einmal irgendwas in einer anderen Abteilung tut, das auch unsere Abteilung betreffen wird. Aber nun ratet mal, ob meine Chefin mit mir gesprochen hat? Natuerlich nicht! Also insgesamt direkt der richtige Tag um wieder einzusteigen.
Auch bei Christine war es nicht viel besser. Sie war puenktlich auf der Arbeit, der eine Kollege kam 35 Minuten zu spaet und die andere Kollegin 40 Minuten zu spaet. Unser Freund Shaun hat dann Christine erst einmal ein paar Fragen gestellt, was diese Woche schon so war….. Christine hat immer gesagt das sie doch frei hatte…. und dies der erste Tag im Buero diese Woche sei. Aber er hat immer wieder gefragt. Unter anderem auch, wie das neue Passwort sei, das Christine ihm sogar sagen konnte, er aber trotzdem mehrmals falsch eingegeben hat so dass das ganze System gesperrt wurde. Na dann einen frohen ersten Arbeitstag.
Christine hat dann erfahren, dass ein Concierge gekuendigt wurde…. Man hatte sich schon ein paar Mal gewundert, warum er oefter lange Zeit von seinem Arbeitsplatz weg ist. Nun haben sie es rausgefunden, als Christines Chefin einmal frueh morgens nach Hause kam…. Da lag er naemlich waehrend der Arbeitszeit in seinem Auto und hat geschlafen. Und die Tuer oben war natuerlich unbewacht….
Dazu wurde dann ueber den Betriebsausflug am Sonntag gesprochen. Shaun hat sich noch einmal beschwert, dass er dazu keine Lust hat und er viel lieber einen Spieleabend gemacht haette. Aber es ist ja eine Team Building Masnahme, und da muss er wohl mit. Ueber die aktuelle Stimmung im Buero sagt es ja auch schon einiges, dass Christines Chefin vorgeschlagen hat das man ja nicht die ganze Zeit zusammen bleiben muss, sondern sich auch trennen kann und dann nachher wieder treffen. Sie meinte auch im Internet gelesen zu haben, dass im Six Flags noch “Oktoberfest” ist…. Ob Christine das kennen wuerde…. “Aeh, ja, das kommt ja aus Deutschland” war ihre Antwort. Und was sagt ihre Chefin “Wirklich? Ich dachte das kommt von hier.” Na ja, mal sehen wie es wird. Bestimmt haben wir dann wieder ein paar lustige Geschichten zu erzaehlen ;-)
Christines Zitat als sie nach oben kam fast den Tag glaube ich ganz gut zusammen…. “Jetzt waren wir fuenf Tage mit normalen Menschen zusammen, da merkt man erst einmal wieder wie dumm die alle sind” … Aber wir kriegen das schon hin ;-)
Auch bei Christine war es nicht viel besser. Sie war puenktlich auf der Arbeit, der eine Kollege kam 35 Minuten zu spaet und die andere Kollegin 40 Minuten zu spaet. Unser Freund Shaun hat dann Christine erst einmal ein paar Fragen gestellt, was diese Woche schon so war….. Christine hat immer gesagt das sie doch frei hatte…. und dies der erste Tag im Buero diese Woche sei. Aber er hat immer wieder gefragt. Unter anderem auch, wie das neue Passwort sei, das Christine ihm sogar sagen konnte, er aber trotzdem mehrmals falsch eingegeben hat so dass das ganze System gesperrt wurde. Na dann einen frohen ersten Arbeitstag.
Christine hat dann erfahren, dass ein Concierge gekuendigt wurde…. Man hatte sich schon ein paar Mal gewundert, warum er oefter lange Zeit von seinem Arbeitsplatz weg ist. Nun haben sie es rausgefunden, als Christines Chefin einmal frueh morgens nach Hause kam…. Da lag er naemlich waehrend der Arbeitszeit in seinem Auto und hat geschlafen. Und die Tuer oben war natuerlich unbewacht….
Dazu wurde dann ueber den Betriebsausflug am Sonntag gesprochen. Shaun hat sich noch einmal beschwert, dass er dazu keine Lust hat und er viel lieber einen Spieleabend gemacht haette. Aber es ist ja eine Team Building Masnahme, und da muss er wohl mit. Ueber die aktuelle Stimmung im Buero sagt es ja auch schon einiges, dass Christines Chefin vorgeschlagen hat das man ja nicht die ganze Zeit zusammen bleiben muss, sondern sich auch trennen kann und dann nachher wieder treffen. Sie meinte auch im Internet gelesen zu haben, dass im Six Flags noch “Oktoberfest” ist…. Ob Christine das kennen wuerde…. “Aeh, ja, das kommt ja aus Deutschland” war ihre Antwort. Und was sagt ihre Chefin “Wirklich? Ich dachte das kommt von hier.” Na ja, mal sehen wie es wird. Bestimmt haben wir dann wieder ein paar lustige Geschichten zu erzaehlen ;-)
Christines Zitat als sie nach oben kam fast den Tag glaube ich ganz gut zusammen…. “Jetzt waren wir fuenf Tage mit normalen Menschen zusammen, da merkt man erst einmal wieder wie dumm die alle sind” … Aber wir kriegen das schon hin ;-)
Wie die Zeit vergeht.....
Auch an diesem Morgen durften wir noch einmal das leckere Fruehstuecksbuffet im Hilton geniessen. Diesmal beratschlagten wir schon den genauen Tagesablauf, da an diesem Abend der Heimflug fuer meine Ellis auf dem Plan stand...leider...
So verabredeten wir, dass wir nach dem Fruehstueck mit meinen Ellis auf’s Zimmer gehen und sie ihre restlichen Sachen in den Koffer packen und wir sie dann zum Checkout begleiten, doch da am Front Desk 80% Deutsche arbeiten hatten meine Ellis auch so keinerlei sprachliche Hindernisse. Ich muss sagen, dass sie doch gut auch allein zurecht gekommen waeren hier, so schlecht ist ihr englisch nicht. Als der Koffer gepackt war, gingen wir gemeinsam zu unserem Appartment, wo sich die beiden dann die Sachen fuer den Flug schon zurecht legten und wir uns danach noch einmal auf in die Stadt machten.
Diesmal wollten wir wirklich zu Madame Tussauds und zum Ford Theatre, wo President Lincoln erschossen wurde. Und es war naturlich wieder heiss... aber nicht so schwuel wie an den Tagen zuvor. Bei der Madame angekommen bekamen wir einen Schock... ausnahmsweise mal nicht vor Hitze oder Kaelte, sondern der Eintrittspreis war schuld... $25 pro Person plus Steuern.... da waeren wir fuer uns vier locker bei $110 gewesen.... das war es uns dann nicht wert... da wir uns da vielleicht nur eine Stunde aufhalten wollten.... also weiter zum Lincoln Theatre.... leider war dies geschlossen, wegen Restaurierung.... nun gut, es ist ein sehr altes Theater und komplett aus Holz... da muss man bestimmt mal was dran arbeiten, damit es nicht einstuerzt, aber doch nicht gerade heute.... mhh... so, was nun...
Nach kurzer Ueberlegung entschlossen wir uns, in den Zoo zu gehen. Dort kann man noch ein wenig spazieren und gleichzeitig Tiere begucken... so machten wir
uns auf den Weg zur Metro und fuhren zum Zoo. Der Zoo ist ja in einem Park gelegen und laed so auch zum spazieren ein, obwohl wir schon des oefteren da waren sahen wir auch diesmal etwas neues... ein Orang Utan kletterte ueber unseren Koepfen... er kann einmal quer ueber den Park zu einem anderen Affenhaus klettern... Das die Moeglichkeit besteht haben wir schon immer gesehen, halt nur nie einen Affen der dies auch tat... zumindest ich nicht, denn Thomas hat dies mit Ronny und Britta gesehen. Nach einer Runde durch den Zoo kehrten wir noch bei Starbucks ein. Wir tranken einen Kaffee, dazu gab es Donuts und Muffins. Schon ging es zurueck mit der Metro zum Appartment. Hier machten meine Ellis sich noch etwas frisch, zogen sich um und legten die Reiseunterlagen zurecht.
Schnell verging die Zeit, es war schon 16.45 Uhr, Zeit das wir uns auf dem Weg zur Metro machten. Mit der fuhren wir nach Rosslyn und dort stiegen wir in den Bus zum Flughafen. Meine Ellis checkten ein und dann wurde es auch schon Zeit Abschied zu nehmen... wir verdrueckten ein paar Traenchen und da waren meine Ellis auch schon im Sicherheitscheck verschwunden. Auf dem Rueckweg ueberlegten Thomas und ich wie schoen die Zeit mit dem Besuch war und hatten ein weinendes und ein lachendes Auge.
Wieder zu Hause im Appartment legten wir die eine uebrig gebleibene Bratwurst und ein paar Tiefkuehlburger auf den Grill und schmunzelten... Jetzt muessen wir wohl die Wurst essen, nun ja…….. ist nicht schlimm, wir liesen sie uns schmecken....
So verabredeten wir, dass wir nach dem Fruehstueck mit meinen Ellis auf’s Zimmer gehen und sie ihre restlichen Sachen in den Koffer packen und wir sie dann zum Checkout begleiten, doch da am Front Desk 80% Deutsche arbeiten hatten meine Ellis auch so keinerlei sprachliche Hindernisse. Ich muss sagen, dass sie doch gut auch allein zurecht gekommen waeren hier, so schlecht ist ihr englisch nicht. Als der Koffer gepackt war, gingen wir gemeinsam zu unserem Appartment, wo sich die beiden dann die Sachen fuer den Flug schon zurecht legten und wir uns danach noch einmal auf in die Stadt machten.
Diesmal wollten wir wirklich zu Madame Tussauds und zum Ford Theatre, wo President Lincoln erschossen wurde. Und es war naturlich wieder heiss... aber nicht so schwuel wie an den Tagen zuvor. Bei der Madame angekommen bekamen wir einen Schock... ausnahmsweise mal nicht vor Hitze oder Kaelte, sondern der Eintrittspreis war schuld... $25 pro Person plus Steuern.... da waeren wir fuer uns vier locker bei $110 gewesen.... das war es uns dann nicht wert... da wir uns da vielleicht nur eine Stunde aufhalten wollten.... also weiter zum Lincoln Theatre.... leider war dies geschlossen, wegen Restaurierung.... nun gut, es ist ein sehr altes Theater und komplett aus Holz... da muss man bestimmt mal was dran arbeiten, damit es nicht einstuerzt, aber doch nicht gerade heute.... mhh... so, was nun...Nach kurzer Ueberlegung entschlossen wir uns, in den Zoo zu gehen. Dort kann man noch ein wenig spazieren und gleichzeitig Tiere begucken... so machten wir
Schnell verging die Zeit, es war schon 16.45 Uhr, Zeit das wir uns auf dem Weg zur Metro machten. Mit der fuhren wir nach Rosslyn und dort stiegen wir in den Bus zum Flughafen. Meine Ellis checkten ein und dann wurde es auch schon Zeit Abschied zu nehmen... wir verdrueckten ein paar Traenchen und da waren meine Ellis auch schon im Sicherheitscheck verschwunden. Auf dem Rueckweg ueberlegten Thomas und ich wie schoen die Zeit mit dem Besuch war und hatten ein weinendes und ein lachendes Auge.
Wieder zu Hause im Appartment legten wir die eine uebrig gebleibene Bratwurst und ein paar Tiefkuehlburger auf den Grill und schmunzelten... Jetzt muessen wir wohl die Wurst essen, nun ja…….. ist nicht schlimm, wir liesen sie uns schmecken....
Montag, 15. Oktober 2007
Alles hat ein Ende ... nur die Wurst hat zwei!
Um 9 Uhr trafen wir uns im Hilton in der Lobby, um gemeinsam das Fruehstuecks Buffet zu geniessen. Bei dem gemuetlichen Fruehstueck haben wir dann schon einmal diskutiert, was wir am Tag machen werden……… ein richtiges Ergebnis gab es allerdings noch nicht. Denn wir wollen auch erst einmal das Wetter abwarten, auf dem Weg zum Hotel konnten wir schon feststellen wie schwuel es draussen wieder war, schliesslich waren 32 Grad Celsius vorhergesagt, mit “Thunderstorms” am Nachmittag.
So kuemmerten wir uns erst einmal um andere Themen….. ich habe ein wenig von meinem Kollegen Shaun erzaehlt, und festgestellt, dass ich in meinem Satz die Pause zum Luft holen falsch gewaehlt habe….. “Das einzige was ich von ihm weiss, ist das er einen ganz kleinen…” und dann kam die Pause, und die drei lagen schon unter dem Tisch. Nachdem sie wieder oben waren konnte ich den Satz dann beenden, aber das interessierte keinen mehr, den Lacher hatte ich auf meiner Seite. Es ging uebrigens um seinen Magen, der recht klein ist, so das er mehrmals am Tag kleine Portionen essen muss. Danach sind wir dann auf den morgigen Tag zu sprechen gekommen, wie meine Eltern es am besten machen, nachdem sie ausgecheckt sind, also wo sie die Koffer lassen werden. Ich meinte es waere das Beste, die Koffer zu uns zu bringen, da meine Eltern erst um 20 Uhr fliegen und wir so den Tag ueber Zeit haben. Im Hotel koennten sie die Koffer ja auch zur Aufbewahrung abgeben, aber bei uns koennten sie sich besser noch einmal frisch machen. Als ich meinen Vorschlag weiter ausfuehren wollte, hatte ich den zweiten Lacher auf meiner Seite, da ich (mal wieder) ein paar Woerter verdreht habe. Ich habe gesagt “…. Sonst muesst ihr die Koeffer im Hotel auf’s Schlo koernen”…. Sollte eigentlich heissen, dass sie zum umziehen die Koffer auf’s Klo schloerren muessen…. Aber auch hier war es schon wieder zu spaet.
So kuemmerten wir uns erst einmal um andere Themen….. ich habe ein wenig von meinem Kollegen Shaun erzaehlt, und festgestellt, dass ich in meinem Satz die Pause zum Luft holen falsch gewaehlt habe….. “Das einzige was ich von ihm weiss, ist das er einen ganz kleinen…” und dann kam die Pause, und die drei lagen schon unter dem Tisch. Nachdem sie wieder oben waren konnte ich den Satz dann beenden, aber das interessierte keinen mehr, den Lacher hatte ich auf meiner Seite. Es ging uebrigens um seinen Magen, der recht klein ist, so das er mehrmals am Tag kleine Portionen essen muss. Danach sind wir dann auf den morgigen Tag zu sprechen gekommen, wie meine Eltern es am besten machen, nachdem sie ausgecheckt sind, also wo sie die Koffer lassen werden. Ich meinte es waere das Beste, die Koffer zu uns zu bringen, da meine Eltern erst um 20 Uhr fliegen und wir so den Tag ueber Zeit haben. Im Hotel koennten sie die Koffer ja auch zur Aufbewahrung abgeben, aber bei uns koennten sie sich besser noch einmal frisch machen. Als ich meinen Vorschlag weiter ausfuehren wollte, hatte ich den zweiten Lacher auf meiner Seite, da ich (mal wieder) ein paar Woerter verdreht habe. Ich habe gesagt “…. Sonst muesst ihr die Koeffer im Hotel auf’s Schlo koernen”…. Sollte eigentlich heissen, dass sie zum umziehen die Koffer auf’s Klo schloerren muessen…. Aber auch hier war es schon wieder zu spaet.
Nach diesem lustigen Start in den Tag bin ich dann kurz mit auf’s Zimmer meiner Eltern gegangen, denn Thomas musste ein paar Minuten ins Buero um auf einige E Mails zu antworten…. Zu dem Zeitpunkt wussten wir immer noch nicht, was wir heute machen, also sind wir gegen 11 Uhr erst einmal wieder zu uns gegangen, um ein paar Getraenke einzupacken und uns mit Sonnencreme einzuschmieren…. Wofuer auch immer…. Meine Ma interessierte sich fuer das Ford Theater und fuer Madame Tussauds. Besonders das letztere loeste bei meinem Pa besondere Begeisterung aus…. Die Figuren seien doch bestimmt geschmolzen…. bei der Hitze. Und ausserdem hat meine Ma das ja auch schon in London gesehen, also muesse sie ja nicht noch einmal hin….. nun gut, ihre Vorstellung das hier in Washington neben Heidi Klum auch Veronica Ferres ausgestellt sein wird, entspricht vielleicht auch nicht ganz der Realitaet. Natuerlich haben wir meinen Pa den ganzen Tag damit aufgezogen, dass wir gleich dorthin gehen werden, haben es aber doch nicht gemacht….. denn dieses Highlight heben wir uns fuer morgen auf.Statt dessen gingen wir heute nach Georgetown, um uns einmal den aeltesten Teil von Washington anzuschauen. Zunaechst waren wir am Hafen und dann in der Einkaufszone, ausser einem Frozen Yoghurt gegen die Hitze gab es aber nichts zu kaufen. Den Rueckweg traten wir dann auch nicht mehr zu Fuss an, sondern entschieden uns fuer die Metro. Auch wenn es nur zwei Stationen waren, diese koennen bei dem Wetter doch sehr lang sein….
Auch heute haben wir nach dem Sightseeing Teil ein paar Minut
en eingebaut, in denen wir uns ausruhen konnten, und so brachten wir meine Ellis zum Hotel und gingen dann zu uns. Um 17.30 Uhr haben wir uns dann wieder getroffen….. und erst einmal ueberlegt was wir mit essen machen…. Die eine Bratwurst, die seit Sonntag noch im Kuehlschrank war, wollte irgendwie keener haben…. komisch! Wir wollten was bestellen, in der Endausscheidung (komisches Wort wenn es ums Essen geht…) waren chinesisch oder mexikanisch….. wobei die US-Nachbarn das Rennen machten. Nachdem Thomas mit der netten Dame am Telefon vereinbart hatte, was wir nehmen, gingen wir kurz runter ins Business Center um schon einmal zu schauen, wie wir morgen fahren muessen….Das Essen kam schon nach 40 Minuten, 60 bis 75 waren angekuendigt. Vielleicht hat dies schon die Zeit inkludiert, bis wir heraus gefunden hatten was was war…. Denn zwischen Grilled Chicken Chimichanga, Combination Fajitas und Brochetta Mexicana gibt es schon Unterschiede, aber die muss man auch kennen…. Vielleicht hatten wir nicht alle das richtige, aber jedem hat es gut geschmeckt…. Denke ich doch mal. Spaeter quatschten wir noch ein wenig und spielten eine Partie Kniffel….. meine Ma hat verloren…. dabei hatte sie doch als einzige was gewonnen…. denn wir haben buschstaeblich um die Wurst gespielt…. Um die aus dem Kuehlschrank! Gegen 22 Uhr ging dann leider auch dieser Abend zuende, und so machte sich jeder auf in sein Bett…..
Samstag, 13. Oktober 2007
Der erste Abschied.....
Auch heute, am Montag, trafen wir uns alle wieder zum Fruehstueck bei uns im Conference Room. Wieder haben wir ueberlegt, ob wir in den Garten gehen sollen, aber es war schon wieder so schwuel das es keinen Sinn machte. Heute beglueckte uns auch Christines Kollege Shaun mit einem kleinen Besuch..... das konnten wir leider nicht verhindern.... mit diesem Auftritt haette man auch die Eier abschrecken koennen, aber die waren trotz des Super-Toasters noch nicht fertig ;-)
Nach dem Fruehstueck mussten sich dann Liv, Britta und Keule schon verabschieden, denn die naechste Tour nach Philadelphia stand fuer sie auf dem Programm. Ich glaube, sie waeren lieber noch einen Tag hier geblieben, und das haetten auch wir lieber gehabt. Aber so war es halt Zeit fuer den Abschied und auch Liv schaute ein wenig bedroeppelt, als sich die Tuer schloss. Nun wollten wir Christines Eltern zeigen, wie gut unser Laptop funktioniert und wie wir uns (ohne zu bezahlen) ins Internet einwaehlen koennen, aber wie es so ist wenn man was vorfuehren will klappte es natuerlich nicht. Wir wollten das Foto von gestern vor dem Capitol an Rolands Firma senden.... das haben wir dann mal auf spaeter verschoben. Statt dessen machten wir uns kurz auf zum Hilton, da es doch wieder KuBu Wetter war, und nachdem diese angezogen waren gingen wir die schon von Samstag bekannte Memorial Tour.... nur waren da Roland und Regina ja noch nicht dabei. Statt vom Lincoln Memorial zurueck zu laufen ging es noch weiter ueber die Arlington Bridge zum gleichnamigen Friedhof und zum Grab von JFK, einmal geschaut und wieder zurueck zur Metro. Diese brachte uns in die Pentagon City Fashion Mall, denn Roland liebt es ja so einkaufen zu gehen ;-) Das einzige, was wir am Ende gekauft haben war ein Eis fuer Christine und Starbucks Kaffee fuer den Rest der Reisetruppe, so dass wir auch recht schnell wieder Richtung Downtown DC unterwegs waren (schliesslich liegt die Mall ja sogar in einem anderen Bundesstaat.... Virginia).
Nun ruhten wir uns erst einmal ein paar Minuten aus, Christines Eltern im Hilton und wir bei uns im Appartment, und am Abend ging es dann zur California Pizza Kitchen zum Abendessen..... hier gibt es schon ein paar besondere Sorten Pizza, viele mit Fleisch belegt und auch eine Salat-Pizza. Insgesamt eine sehr gute Auswahl die auch unsere Besucher beeindrucken konnte. Danach hat uns dann aber Regina beeindruckt, denn sie uebersetzte den Kassenbon (fast) fehlerfrei..... oder meint ihr nicht, dass "Gratuity and Tax" heissen wird, dass man und zum Taxi gratulieren will..... ;-)..... und wir dachten noch, dass ist aber nett von unserer Kellnerin, der Betty, das sie uns sogar ein Taxi ruft..... wir mussten aber irgendwie doch laufen.
Da wir aber noch nicht ins Bett wollten sind wir noch einmal zu uns gegangen und auf's Dach, um die Getraenkereste von gestern aufzubrauchen und ein wenig zu quatschen. Man merkte auch direkt, dass am naechsten Tag ein normaler Arbeitstag sein wird, denn ausser uns war niemand mehr auf dem Dach. Gegen 22 Uhr trennten sich dann wieder unsere Wege und man verabredete sich zum Fruehstueck am naechsten Tag.... dieses mal allerdings nicht bei uns im Appartment sondern im Hilton. Christines Eltern hatten fuer jeden Tag zwei Gutscheine zum Fruehstueck bekommen, und da diese an den ersten Tagen nicht genutzt wurden waren ein paar fuer uns ueber..... ich habe meinen Chef extra noch gefragt, ob es in Ordnung ist, wenn ich an meinem freien Tag im Hotel essen gehe, und er sagt nur "Na klar...." ich solle mir nur im klaren sein, dass ich auch den vollen Preis zahlen muss...... Kein Problem dachte ich mir..... mit insgesamt acht Gutscheinen in der Tasche ;-)
Nach dem Fruehstueck mussten sich dann Liv, Britta und Keule schon verabschieden, denn die naechste Tour nach Philadelphia stand fuer sie auf dem Programm. Ich glaube, sie waeren lieber noch einen Tag hier geblieben, und das haetten auch wir lieber gehabt. Aber so war es halt Zeit fuer den Abschied und auch Liv schaute ein wenig bedroeppelt, als sich die Tuer schloss. Nun wollten wir Christines Eltern zeigen, wie gut unser Laptop funktioniert und wie wir uns (ohne zu bezahlen) ins Internet einwaehlen koennen, aber wie es so ist wenn man was vorfuehren will klappte es natuerlich nicht. Wir wollten das Foto von gestern vor dem Capitol an Rolands Firma senden.... das haben wir dann mal auf spaeter verschoben. Statt dessen machten wir uns kurz auf zum Hilton, da es doch wieder KuBu Wetter war, und nachdem diese angezogen waren gingen wir die schon von Samstag bekannte Memorial Tour.... nur waren da Roland und Regina ja noch nicht dabei. Statt vom Lincoln Memorial zurueck zu laufen ging es noch weiter ueber die Arlington Bridge zum gleichnamigen Friedhof und zum Grab von JFK, einmal geschaut und wieder zurueck zur Metro. Diese brachte uns in die Pentagon City Fashion Mall, denn Roland liebt es ja so einkaufen zu gehen ;-) Das einzige, was wir am Ende gekauft haben war ein Eis fuer Christine und Starbucks Kaffee fuer den Rest der Reisetruppe, so dass wir auch recht schnell wieder Richtung Downtown DC unterwegs waren (schliesslich liegt die Mall ja sogar in einem anderen Bundesstaat.... Virginia).
Nun ruhten wir uns erst einmal ein paar Minuten aus, Christines Eltern im Hilton und wir bei uns im Appartment, und am Abend ging es dann zur California Pizza Kitchen zum Abendessen..... hier gibt es schon ein paar besondere Sorten Pizza, viele mit Fleisch belegt und auch eine Salat-Pizza. Insgesamt eine sehr gute Auswahl die auch unsere Besucher beeindrucken konnte. Danach hat uns dann aber Regina beeindruckt, denn sie uebersetzte den Kassenbon (fast) fehlerfrei..... oder meint ihr nicht, dass "Gratuity and Tax" heissen wird, dass man und zum Taxi gratulieren will..... ;-)..... und wir dachten noch, dass ist aber nett von unserer Kellnerin, der Betty, das sie uns sogar ein Taxi ruft..... wir mussten aber irgendwie doch laufen.
Da wir aber noch nicht ins Bett wollten sind wir noch einmal zu uns gegangen und auf's Dach, um die Getraenkereste von gestern aufzubrauchen und ein wenig zu quatschen. Man merkte auch direkt, dass am naechsten Tag ein normaler Arbeitstag sein wird, denn ausser uns war niemand mehr auf dem Dach. Gegen 22 Uhr trennten sich dann wieder unsere Wege und man verabredete sich zum Fruehstueck am naechsten Tag.... dieses mal allerdings nicht bei uns im Appartment sondern im Hilton. Christines Eltern hatten fuer jeden Tag zwei Gutscheine zum Fruehstueck bekommen, und da diese an den ersten Tagen nicht genutzt wurden waren ein paar fuer uns ueber..... ich habe meinen Chef extra noch gefragt, ob es in Ordnung ist, wenn ich an meinem freien Tag im Hotel essen gehe, und er sagt nur "Na klar...." ich solle mir nur im klaren sein, dass ich auch den vollen Preis zahlen muss...... Kein Problem dachte ich mir..... mit insgesamt acht Gutscheinen in der Tasche ;-)
Hochsommer im Oktober
Herzlich Willkommen zum Fruehstuecksbuffet im Jefferson at Thomas Circle!.... hiess es erst einmal am Sonntag morgen. Da wir in unserem Apartment nur einen Esstisch mit vier Stuehlen haben und wir ja nun 6 Erwachsene und ein Kind waren, wollten wir gerne im Garten essen. Als meine Eltern eintrafen erzaehlten sie uns, das es schon total heiss und schwuel draussen sei, so entschlossen wir uns im Conference Room zu Fruehstuecken. Dort steht ein riesiger Glastisch mit 8 Ledersesseln... so war es ein sehr gediegenes Fruehstueck. Bloed war nur, das die Klimaanlage nicht auszuschalten war und es dadurch eiskalt gewesen ist ...brrrr...
Doch wir liessen uns das Fruehstueck nicht verderben,vor allem nicht mit unserem tollen Toaster….. der war mal wieder das Highlight des Fruehstuecks…. Denn damit kann man ja auch Eier kochen oder Spiegeleier machen. Wahnsinn. Selbst Thomas kommt manchmal noch durcheinander (“Christine, ganz kurz…. Toast/Egg leuchtet, Toast blinkt und Egg ist noch aus.
Was bedeutet das?”). Nachdem es allen geschmeckt hatte und alle Utensilien wieder in unserem Appartment verstaut waren, wollten wir natuerlich gerne wieder die Sightseeing Tour starten. Nach wenigen Minuten unterwegs fragte mein Pa, ob man denn hier irgendwo ‘ne kurze Hose bekommen kann.... Kleine Vorgeschichte... ich hatte meinen Ellis schon vorab den Wetterbericht zukommen lassen, in dem es schon hiess das es 28 Grad werden sollten... doch mein Pa wollte keine KuBu (kurze Buchse) mitnehmen... meine Ma hatte fuer sich eine eingepackt und da war sie sehr froh darueber...es war wirklich sehr heiss, ueber 30 Grad und recht schwuel.... So schwitzten wir ordentlich auf unserer Tour und der Gertraenkevorrat neigte sich schnell dem Ende zu...
Doch wir liessen uns das Fruehstueck nicht verderben,vor allem nicht mit unserem tollen Toaster….. der war mal wieder das Highlight des Fruehstuecks…. Denn damit kann man ja auch Eier kochen oder Spiegeleier machen. Wahnsinn. Selbst Thomas kommt manchmal noch durcheinander (“Christine, ganz kurz…. Toast/Egg leuchtet, Toast blinkt und Egg ist noch aus.
Heute gingen wir die andere Richtung am Weissen Haus vorbei, dann an der Mall Richtung Capitol. Dabei guckten wir uns noch zwischendurch das Air and Space Museum an, was als nette Abkuehlung willkommen war.... Klimaanlage sei dank! Naturlich haben wir alle das Stueck Mondstein angegrabscht, wie schon Millionen Leute vor uns... Wahrscheinlich wird es nur noch von Fettfingern zusammengehalten...
Als wir wieder draussen waren gab es dann wieder den Waerme Schock...p
Freitag, 12. Oktober 2007
Samstag - Die Reisegruppe wird komplett
Am Samstag morgen hatten wir Christian, Britta und Liv zum Fruehstuck bei uns eingeladen, dieses genossen wir allesamt. Christian und Britta freuten sich ueber Koernerbrot und Leberwurst und Liv darueber, dass alles nach ihrer Pfeiffe tanzt und Thomas und ich ueber so netten Fruehstuecksbesuch! Nachdem alle satt waren habe ich erst einmal eine Hausfuehrung gegeben, ich zeigte die Models, das Dach, den Pub und den Garten. Leider wollten Britta und Christian nicht einziehen, ich denke das es Christian ein zu weiter Weg zur Arbeit waere.... genaue Gruende nannten sie nicht... :-) Schade eigentlich, gibt es keine Provision…..
Wieder zurueck im Apartment machten wir uns fertig, denn Britta wollte gerne noch einen Einkauf in einem grossen Supermarkt taetigen. So fuhren wir gemeinsam mit dem Leihwagen zum Giant und kauften ein. An der Kasse ging es gewohnt langsam voran, aber immerhin nahmen sie den Traveller Check von Britta an. Wie sie mir erzaehlte war das oft ein Problem. Doch Brigitte (Name von der Redaktion nicht geaendert) an der Kasse kannte sich aus und nahm ihn an... wahrscheinlich hatte sie vorher mal bei der Bahn gearbeitet als Fahrkartenabknipser... zumindest sah so ihr Gebiss aus…… oder wie Keule meinte… sie koennte sich eine ganze Spargelstange zwischen den Schneidezaehnen herschieben. Als alles im Wagen verstaut war fuhren wir zurueck zum Apartment, viel Zeit blieb mir nicht... ich musste mich schon fast beeilen um die Metro zu bekommen, denn ich wollte meine Ellis am Flughafen abholen.
Wieder zurueck im Apartment machten wir uns fertig, denn Britta wollte gerne noch einen Einkauf in einem grossen Supermarkt taetigen. So fuhren wir gemeinsam mit dem Leihwagen zum Giant und kauften ein. An der Kasse ging es gewohnt langsam voran, aber immerhin nahmen sie den Traveller Check von Britta an. Wie sie mir erzaehlte war das oft ein Problem. Doch Brigitte (Name von der Redaktion nicht geaendert) an der Kasse kannte sich aus und nahm ihn an... wahrscheinlich hatte sie vorher mal bei der Bahn gearbeitet als Fahrkartenabknipser... zumindest sah so ihr Gebiss aus…… oder wie Keule meinte… sie koennte sich eine ganze Spargelstange zwischen den Schneidezaehnen herschieben. Als alles im Wagen verstaut war fuhren wir zurueck zum Apartment, viel Zeit blieb mir nicht... ich musste mich schon fast beeilen um die Metro zu bekommen, denn ich wollte meine Ellis am Flughafen abholen.
Christian, Britta, Liv und Thomas machten sich auf zum Sightseeing, fuer sie stand heute die Memorial Tour auf dem Plan. Fuer mich die Rosslyn und anschliessend Dulles Airport Tour. Als
ich am Flughafen angekommen war konnte ich sehen, dass der Flieger eine halbe Stunde eher landen sollte, da dachte ich nur gut das ich so frueh losgefahren bin... leider verschwand der Flug nach ein paar Minuten voellig von der Anzeigentafel, so das ich mein mitgebrachtes Buch nicht in Ruhe lesen konnte.... denn ich schaute nun im Sekundentakt auf die Anzeigetafel... nichts.... immer noch nichts... mhh... nach einiger Zeit stand dann der Flug an einer anderen Anzeigetafel, wonach sich die Passagiere bereits in der Zollabfertigung befanden... o.k. wenige Minuten spaeter (gefuehlte 1000) kamen sie endlich durch die Tuer... und sahen beide relativ frisch aus... ich hatte mir doch ziemliche Sorgen um meine Ma gemacht, dass sie den Flug ohne Kopfschmerzen und Uebelkeit uebersteht... doch sie hatte gut vorgesorgt (zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker). Alles gut ueberstanden, da war ich froh und das die beiden da waren auch!!!
Es ging dann mit dem Bus und der U-Bahn zuerst einmal zum Hotel, wo sich meine Ellis etwas frisch machten, dann ging es schon weiter zu uns.... dort warteten schon ein paar Leute und Kaffe und Kuchen auf uns.
Wir genossen gemeinsam guten Deutschen Apfelkuchen und selbstgemachte M & M cookies. Christian brachte dann Britta und Liv zum Hotel, wir packten in der Zwischenzeit unsere Mitbringsel von meinen Ellis aus…. Meine Ma hatte ein wenig geschmuggelt…. Lakritz…mhhh… Colakracher…mhhh…. Ein echtes Glas Nutella … eine Sportbild, ein Kicker, eine Stadionzeitung und ein Panini Album… Ausserdem zwei BVB Trikots und ein Derbysieger T-Shirt.. Der Koffer von meinen Ellis war dann fast leer… ;-)
Danach machten wir uns startklar fuer das Eishockeyspiel der Washi
ngton Capitals gegen Carolina Hurricanes. Meine Ellis und ich sind dann schon einmal vorgegangen, da es mit der Zeit etwas knapp wurde und Christian noch nicht wieder zurueck war. Im Verizon Center trafen wir uns dann alle wieder, Thomas und Christian waren noch ziemlich puenktlich. Wir verfolgten das Spiel mit wachsender Begeisterung und mein Pa beeindruckte Thomas dann in einer Drittelpause mit ein wenig Fachsimpelei und der Analyse des Spiels…. Nun ja, mein Pa hat auch etwas Ahnung von der Materie, immerhin kannte er mal einen polnischen Nationaltorhueter, und hat auch schon das eine oder andere Spiel in Deutschland von verschiedenen Manschaften verfolgt. Die Capitals gewannen 2:0 in einem mittelmaessigem Spiel. Auf dem nach Hause Weg machten wir noch e
inen kurzen Abstecher in die Capitol City Brewing Company wo es natuerlich wie ueberall hier im Moment Oktoberfest Bier gibt. Das Beste war aber, das alles umsonst war… der Typ an der Bar meinte wir sollen bei der Kellnerin zahlen und sagte dieser das auch, diese sagte dann spaeter wir koennen auch an der Bar unsere Getraenke holen und zahlen… o.k. Na, dann Prost!
Nachdem Biergenuss riefen all unsere Betten, und da wollten wir uns nicht lange bitten lassen.
- - - - - - -
Nun ein kleiner Einwurf von mir ueber die Stunden wo Christine nicht bei uns war…. Nachdem sie sich auf den Weg gemacht hat, haben wir unsere Sachen gepackt. Aber nicht weil wir verreisen wollten, sondern weil wir nicht verdursten wollten. Denn bei knapp 32 Grad und knallender Sonne sollte man schon einmal eine Kuehltasche mit Getraenken mitnehmen. Und da zeigte sich doch, wofuer so ein Kinderwagen alles gut ist, denn insgesamt drei Taschen haben wir da dran haengen koennen…. Und trotzdem natuerlich noch Platz fuer Liv gefunden…. Keine Angst! Sie wollte doch schliesslich auch alles sehen. Zunaechst ging es wieder am Weissen Haus vorbei, das liegt halt nun mal auf dem direkten Weg. Liv schien auch zu merken, dass wir hier schon einmal waren und so machte sie ein erstes Nickerchen.
Wir gingen runter bis zur Mall und dann wie von Christine schon erwaehnt die Memorial Tour, mit dem Start am World War II Memorial. Danach dann zum Korean War Memorial mit der obligatorischen Suche nach dem einzigen deutschen auf der Wand….. zu viel darf ich ja hier nicht
verraten, sonst haben die naechsten die kommen ja nichts mehr zu suchen ;-) Herr Lincoln bekam dann auch noch einen Besuch, bevor es dann zum Vietnam Memorial ging. Auf dem Rueckweg fand Liv die Enten an einem Teich am interessantesten, und ich den Teich an sich denn er war mir noch nie aufgefallen….. so gibt es doch auch fuer uns noch immer was neues. Bevor wir wieder nach Hause gegangen sind machten wir noch eine Pause im Starbucks, und konnten uns eine besondere Parade anschauen…. Etwa 200 Leute in roten Kleidern…. Dazu muss man sagen…. die meisten Maenner. Und was fuer schoene Exemplare dabei waren… die mussten schon aufpassen das sie nicht den Anschluss an die ganze Gruppe verlieren, denn sonst waeren sie wahrscheinlich festgenommen worden. Wir fragten uns eine ganze Zeit was das wohl soll, was uns aber am meisten aufgefallen ist war, das wir die einzigen waren die sich ueberhaupt zu wundern schienen. Denn alle anderen tranken in Ruhe ihren Kaffee und drehten sich nicht mal um. So schraege Voegel ist man hier wohl gewoehnt…. Und erst am naechsten Tag haben wir uebrigens rausgefunden, dass dies Teilnehmer des Aids Laufes durch Washington waren….. hatte also doch einen tieferen Sinn. Zuhause angekommen warteten wir dann auch die beiden Meusels und den Ex-Meusel, und ab da wisst ihr ja wie die Geschichte weiter geht.
ich am Flughafen angekommen war konnte ich sehen, dass der Flieger eine halbe Stunde eher landen sollte, da dachte ich nur gut das ich so frueh losgefahren bin... leider verschwand der Flug nach ein paar Minuten voellig von der Anzeigentafel, so das ich mein mitgebrachtes Buch nicht in Ruhe lesen konnte.... denn ich schaute nun im Sekundentakt auf die Anzeigetafel... nichts.... immer noch nichts... mhh... nach einiger Zeit stand dann der Flug an einer anderen Anzeigetafel, wonach sich die Passagiere bereits in der Zollabfertigung befanden... o.k. wenige Minuten spaeter (gefuehlte 1000) kamen sie endlich durch die Tuer... und sahen beide relativ frisch aus... ich hatte mir doch ziemliche Sorgen um meine Ma gemacht, dass sie den Flug ohne Kopfschmerzen und Uebelkeit uebersteht... doch sie hatte gut vorgesorgt (zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker). Alles gut ueberstanden, da war ich froh und das die beiden da waren auch!!!Es ging dann mit dem Bus und der U-Bahn zuerst einmal zum Hotel, wo sich meine Ellis etwas frisch machten, dann ging es schon weiter zu uns.... dort warteten schon ein paar Leute und Kaffe und Kuchen auf uns.
Wir genossen gemeinsam guten Deutschen Apfelkuchen und selbstgemachte M & M cookies. Christian brachte dann Britta und Liv zum Hotel, wir packten in der Zwischenzeit unsere Mitbringsel von meinen Ellis aus…. Meine Ma hatte ein wenig geschmuggelt…. Lakritz…mhhh… Colakracher…mhhh…. Ein echtes Glas Nutella … eine Sportbild, ein Kicker, eine Stadionzeitung und ein Panini Album… Ausserdem zwei BVB Trikots und ein Derbysieger T-Shirt.. Der Koffer von meinen Ellis war dann fast leer… ;-)
Danach machten wir uns startklar fuer das Eishockeyspiel der Washi
Nachdem Biergenuss riefen all unsere Betten, und da wollten wir uns nicht lange bitten lassen.
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Nun ein kleiner Einwurf von mir ueber die Stunden wo Christine nicht bei uns war…. Nachdem sie sich auf den Weg gemacht hat, haben wir unsere Sachen gepackt. Aber nicht weil wir verreisen wollten, sondern weil wir nicht verdursten wollten. Denn bei knapp 32 Grad und knallender Sonne sollte man schon einmal eine Kuehltasche mit Getraenken mitnehmen. Und da zeigte sich doch, wofuer so ein Kinderwagen alles gut ist, denn insgesamt drei Taschen haben wir da dran haengen koennen…. Und trotzdem natuerlich noch Platz fuer Liv gefunden…. Keine Angst! Sie wollte doch schliesslich auch alles sehen. Zunaechst ging es wieder am Weissen Haus vorbei, das liegt halt nun mal auf dem direkten Weg. Liv schien auch zu merken, dass wir hier schon einmal waren und so machte sie ein erstes Nickerchen.
Wir gingen runter bis zur Mall und dann wie von Christine schon erwaehnt die Memorial Tour, mit dem Start am World War II Memorial. Danach dann zum Korean War Memorial mit der obligatorischen Suche nach dem einzigen deutschen auf der Wand….. zu viel darf ich ja hier nicht
Samstag, 6. Oktober 2007
Die Drei und der Dreier.....
Endlich ist es soweit..... der Freitag ist da. Mit dem Wissen, dass ich heute nach der Arbeit mit Keule, Britta und Liv nach Hause kommen werde, verging der Arbeitstag recht schnell. Nachdem ich schon um 7.30 Uhr, also eine Stunde eher, angefangen habe und auch keine Pause gemacht habe, bin ich mit meiner Arbeit sehr gut voran gekommen. Keule hat ein feines Naeschen bewiesen und genau dann angerufen, als ich gerade mit meiner Arbeit durch war... gegen 13.30 Uhr. Also konnte ich schnell meinen Rechner runterfahren, und schon standen die drei auch bereits vor dem Hotel.
Zunaechst ging es dann mit ihrem Mietwagen in ein anderes Hotel, das Omni Shoreham, das fuer die drei die Herberge der naechsten Tage sein soll.... und ich muss sagen, das scheint eine gute Wahl zu sein.... Schon im Auto grinste mich Liv die ganze Fahrt an.... wahrscheinlich ist sie auch froh nach all den Amerikanern wieder einen normalen Menschen zu sehen ;-) (und ich will jetzt von euch da keine Kommentare hoeren.... von wegen normalem Menschen oder so....)
Oben haben wir erst einmal unser Reich gezeigt, und dann gab es natuerlich eine Menge zu erzaehlen ueber die bisherige Tour. Danach sind wir bei dem schoenen Wetter (immer noch an die 30 Grad Celsius) eine Runde bis zum Washington Monument gelaufen, vorbei am Weissen Haus, so dass man einen ersten Eindruck der Stadt bekommen konnte. Gegen 18.30 Uhr waren wir wieder zurueck und haben uns erst einmal eine Pizza geholt, um den Magen ein wenig zu fuellen..... denn wir werden nicht mehr so liebevoll unterwegs gefuettert.... Danach sind Liv auch langsam die Augen zugefallen und wir haben die Zeit noch ein wenig zum quatschen genutzt, bevor die Drei sich gegen 21 Uhr wieder auf den Weg zum Hotel gemacht haben, um sich ein wenig zu erholen von der Fahrerei der letzten Tage. Christine und ich haben uns dann auf Video noch das Spiel des BVB gegen Bochum angeschaut, und wenn man schon Besuch von drei Leuten hat muss ja auch der Dreier her..... ein Glueck hat das auch geklappt!
Waehrend die beiden sich dann im Hotel frisch gem
acht haben konnte ich die ersten Steh- und Gehversuche beobachten, und dabei immer das strahlende Gesicht. Respekt, die Kurze ist nach so einer Tour frischer als ich es waere. Gegen 15.30 Uhr machten wir uns dann mit dem Auto auf den Weg zu unserem Appartment, und holten Christine aus dem Buero ab. Auch hier war die Freude natuerlich riesig, und ihr Kollege Shaun wollte es sich nicht nehmen lassen, die Kleine zu begruessen.... ich hoffe der Schock sitzt nicht zu tief.... ;-)
Morgen frueh sind wir um 8.30 Uhr zum gemeinsamen Fruehstueck verabredet, so dass ich nun auch besser mal ins Bett gehe.... schliesslich ist es hier schon 0.20 Uhr.
Mittwoch, 3. Oktober 2007
!! 200 !!
Da ist er also, der zweihundertste Bericht auf unserer Seite.....
Trotz dem Tag der deutschen Einheit mussten wir hier natuerlich arbeiten, denn diesen Tag feiert man hier nicht..... komisch eigentlich. Das man hier gedacht hat, das wegen diesem Tag immer das Oktoberfest stattfindet, habe ich ja schon erzaehlt. Das war bei mir auf der Arbeit. Auch bei Christine hat man heute gefragt, wie der Tag bei uns zuhause denn gefeiert wird.... ob mit grossen Paraden und Feuerwerken ueberall und so..... na ja, nicht ganz so, ihr koennt es nicht mit dem Independence Day hier vergleichen.... da waren sie schon zum ersten Mal enttaeuscht. Dann hat Christine erzaehlt, dass die Leute frei haben und die Geschaefte alle zu haben.... da stand der Mund dann erst einmal offen.... Wie, die Geschaefte machen zu? Und wo kaufen die Leute dann ein?.... Tja, so ist es halt wenn man es gewohnt ist, dass die Geschaefte 365 Tage im Jahr offen sind, auch an Weihnachten und so.
Bei mir war es heute auf der Arbeit mal wieder recht stressig. Mit einem zweistuendigen Termin und zwei Meetings war ich eh schon ganz gut beschaeftigt. Und natuerlich kommt an solchen Tagen auch alles andere zusammen. Montag zum Beispiel habe ich bis 14 Uhr keinen einzigen Anruf und keine einzige berufliche E Mail bekommen. Heute habe ich zum Feierabend mal gezaehlt.... es kamen 78 E Mails rein. Aber so ging die Zeit wenigstens ganz gut rum. Nach der Arbeit waren wir dann schon einmal fuer's Wochenende einkaufen, in zwei verschiedenen Supermaerkten. Leider haben wir es nicht mehr in den dritten geschafft..... dabei hatten sie dort doch so ein gutes Angebot. Wenn man sechs Gallonen Milch kauft, bekommt man die siebte kostenfrei dazu..... nur so als kleine Nebeninformation, eine Gallone sind 3,78 Liter...... so viel Milch kann man schon mal gebrauchen. Christine's Theorie war, dass hoechstens eine Kaeserei das Angebot interessant finden koennte..... aber die haben doch bestimmt eigene Kuehe, sonst waer es ja alles Kaese ;-)
Trotz dem Tag der deutschen Einheit mussten wir hier natuerlich arbeiten, denn diesen Tag feiert man hier nicht..... komisch eigentlich. Das man hier gedacht hat, das wegen diesem Tag immer das Oktoberfest stattfindet, habe ich ja schon erzaehlt. Das war bei mir auf der Arbeit. Auch bei Christine hat man heute gefragt, wie der Tag bei uns zuhause denn gefeiert wird.... ob mit grossen Paraden und Feuerwerken ueberall und so..... na ja, nicht ganz so, ihr koennt es nicht mit dem Independence Day hier vergleichen.... da waren sie schon zum ersten Mal enttaeuscht. Dann hat Christine erzaehlt, dass die Leute frei haben und die Geschaefte alle zu haben.... da stand der Mund dann erst einmal offen.... Wie, die Geschaefte machen zu? Und wo kaufen die Leute dann ein?.... Tja, so ist es halt wenn man es gewohnt ist, dass die Geschaefte 365 Tage im Jahr offen sind, auch an Weihnachten und so.
Bei mir war es heute auf der Arbeit mal wieder recht stressig. Mit einem zweistuendigen Termin und zwei Meetings war ich eh schon ganz gut beschaeftigt. Und natuerlich kommt an solchen Tagen auch alles andere zusammen. Montag zum Beispiel habe ich bis 14 Uhr keinen einzigen Anruf und keine einzige berufliche E Mail bekommen. Heute habe ich zum Feierabend mal gezaehlt.... es kamen 78 E Mails rein. Aber so ging die Zeit wenigstens ganz gut rum. Nach der Arbeit waren wir dann schon einmal fuer's Wochenende einkaufen, in zwei verschiedenen Supermaerkten. Leider haben wir es nicht mehr in den dritten geschafft..... dabei hatten sie dort doch so ein gutes Angebot. Wenn man sechs Gallonen Milch kauft, bekommt man die siebte kostenfrei dazu..... nur so als kleine Nebeninformation, eine Gallone sind 3,78 Liter...... so viel Milch kann man schon mal gebrauchen. Christine's Theorie war, dass hoechstens eine Kaeserei das Angebot interessant finden koennte..... aber die haben doch bestimmt eigene Kuehe, sonst waer es ja alles Kaese ;-)
Dienstag, 2. Oktober 2007
Ein kleiner Ausblick ..... Ja ist denn heut' schon Weihnachten ?
Die ersten 09 Monate fuer uns in den Staaten sind um, und das heisst quasi Halbzeit. Denn wenn wir von den angedachten 18 Monaten hier weiter ausgehen, koennte man das ja so bezeichnen. Aber noch etwas schoenes bringt dieser Wechsel.... der Oktober ist da. Ein Monat mit vollem Programm. Daher mal ein kleiner Ausblick, auf das was vor der Tuer steht....
Dreimal werden wir noch wach.... heissa dann ist Weihnachtstag.... Na ja, nicht ganz, aber dann stehen Britta, Keule und Liv vor der Tuer.... und wie hat Christine das gestern so schoen in einer Mail an die drei beschrieben.... "Es ist ein wenig wie das Warten auf's Christkind, und ihr seid die Geschenke". Und das koennen wir fuer den Samstag noch einmal anwenden, denn dann kommen auch Christines Eltern hier an und bleiben bis Mittwoch. Also haben wir volles Haus.... ganz wie an Weihnachten.
Am 14.10. ist dann Betriebsausflug bei Christine auf der Arbeit.... und damit sie nicht so ganz alleine mit den Amis dasteht, fahre ich mit. Es geht in den Six Flags Freizeitpark, so etwas hatten wir ja lange nicht mehr ;-) Aber das wird bestimmt ganz nett, auf jeden Fall besser als der Vorschlag von Christines Kollegen Shawn, der als Betriebsausflug einen Spieleabend im Appartment der Chefin vorgeschlagen hat......
Dieses Wochenende beginnt auch wieder die Eishockey Saison hier in den USA, die ersten beiden Spiele gab es ja schon am letzten Wochenende, allerdings wurden diese in London gespielt. Und direkt zum ersten Heimspiel, dem Home Opener, gehen wir auch mit unseren Gaesten am Samstag, und danach in diesem Monat auch noch zu den Spielen gegen die New York Islanders (18.10.), die Pittsburgh Penguins (20.10.) und gegen Vancouver (26.10.). Um das sportliche Programm abzurunden, werde ich am Sonntag den 21.10. frueh morgens in einen Bus nach New York steigen und um 13 Uhr das American Football Spiel der New York Giants gegen die San Francisco 49ers gucken..... abends dann natuerlich direkt wieder zurueck, denn vom 22.-25.10. habe ich eine Gruppe mit 350 Gaesten im Haus, um die ich mich kuemmern muss.... ihr seht also, volles Programm im Goldenen Oktober. Und damit es danach nicht langweilig wird, fahren wir ja vom 1.-4.11. nach New York und warten dann wieder auf's Christkind, dieses Mal in der Form von Nina, Gerjet und dem Schradiator. Was werden das fuer Wochen! Wir freuen uns!
So, nachdem ihr nun wisst was uns so bevor steht hier noch ein kleiner Lacher..... In unserem Morning Meeting wird immer ein "Fun Fact of the day" erzaehlt, also ein historisches Ereignis das sich am selben oder am naechsten Tag jaehrt. Heute war dies der Tag der Deutschen Einheit.... meine Kollegen, die das mitbekommen haben, sind dann zu mir gekommen.... Mit der Theorie "Ach so, morgen ist Tag der Deutschen Einheit.... wird deshalb auch immer das Oktoberfest gemacht?" Nachdem ich mich wieder gefangen hatte war meine Antwort "Nein, das Oktoberfest gab es schon eher..... aber das war der Grund fuer die Wiedervereinigung.... da die aus dem Osten auch mal zum Oktoberfest wollten"..... auch wenn ich es nicht so ganz ernst rueber bringen konnte, ich glaube doch das zumindest ein paar es geglaubt haben.... hoffentlich taucht das hier nicht bald in den Geschichtsbuechern auf ;-)
Dreimal werden wir noch wach.... heissa dann ist Weihnachtstag.... Na ja, nicht ganz, aber dann stehen Britta, Keule und Liv vor der Tuer.... und wie hat Christine das gestern so schoen in einer Mail an die drei beschrieben.... "Es ist ein wenig wie das Warten auf's Christkind, und ihr seid die Geschenke". Und das koennen wir fuer den Samstag noch einmal anwenden, denn dann kommen auch Christines Eltern hier an und bleiben bis Mittwoch. Also haben wir volles Haus.... ganz wie an Weihnachten.
Am 14.10. ist dann Betriebsausflug bei Christine auf der Arbeit.... und damit sie nicht so ganz alleine mit den Amis dasteht, fahre ich mit. Es geht in den Six Flags Freizeitpark, so etwas hatten wir ja lange nicht mehr ;-) Aber das wird bestimmt ganz nett, auf jeden Fall besser als der Vorschlag von Christines Kollegen Shawn, der als Betriebsausflug einen Spieleabend im Appartment der Chefin vorgeschlagen hat......Dieses Wochenende beginnt auch wieder die Eishockey Saison hier in den USA, die ersten beiden Spiele gab es ja schon am letzten Wochenende, allerdings wurden diese in London gespielt. Und direkt zum ersten Heimspiel, dem Home Opener, gehen wir auch mit unseren Gaesten am Samstag, und danach in diesem Monat auch noch zu den Spielen gegen die New York Islanders (18.10.), die Pittsburgh Penguins (20.10.) und gegen Vancouver (26.10.). Um das sportliche Programm abzurunden, werde ich am Sonntag den 21.10. frueh morgens in einen Bus nach New York steigen und um 13 Uhr das American Football Spiel der New York Giants gegen die San Francisco 49ers gucken..... abends dann natuerlich direkt wieder zurueck, denn vom 22.-25.10. habe ich eine Gruppe mit 350 Gaesten im Haus, um die ich mich kuemmern muss.... ihr seht also, volles Programm im Goldenen Oktober. Und damit es danach nicht langweilig wird, fahren wir ja vom 1.-4.11. nach New York und warten dann wieder auf's Christkind, dieses Mal in der Form von Nina, Gerjet und dem Schradiator. Was werden das fuer Wochen! Wir freuen uns!
So, nachdem ihr nun wisst was uns so bevor steht hier noch ein kleiner Lacher..... In unserem Morning Meeting wird immer ein "Fun Fact of the day" erzaehlt, also ein historisches Ereignis das sich am selben oder am naechsten Tag jaehrt. Heute war dies der Tag der Deutschen Einheit.... meine Kollegen, die das mitbekommen haben, sind dann zu mir gekommen.... Mit der Theorie "Ach so, morgen ist Tag der Deutschen Einheit.... wird deshalb auch immer das Oktoberfest gemacht?" Nachdem ich mich wieder gefangen hatte war meine Antwort "Nein, das Oktoberfest gab es schon eher..... aber das war der Grund fuer die Wiedervereinigung.... da die aus dem Osten auch mal zum Oktoberfest wollten"..... auch wenn ich es nicht so ganz ernst rueber bringen konnte, ich glaube doch das zumindest ein paar es geglaubt haben.... hoffentlich taucht das hier nicht bald in den Geschichtsbuechern auf ;-)
Montag, 1. Oktober 2007
Sind wir noch in Washington?
Zumindest haben wir uns diese Frage am Sonntag oefter mal gestellt, denn wir haben einen kleinen Ausflug in die Natur gemacht, obwohl wir eigentlich nicht weggefahren sind....
Zunaechst startete der Tage wie mittlerweile gewohnt. Nachdem wir ausgeschlafen hatten gab es ein gemuetliches Fruehstueck und dann wurde erst einmal Bundesliga geguckt..... Cottbus gegen Frankfurt..... was mich nur zu dem Kommentar hinreissen liess "Zuhause haetten wir davon noch nicht einmal die Zusammenfassung geguckt". Das ich dabei den Blick nicht von Fernseher gerichtet habe, sagt eigentlich schon alles.... in der Ferne ist man ueber jedes Stueck Heimat froh.
Von da sind wir ein wenig am Fluss entlang bis zur Arlington Memorial Bridge und da drueber wieder rein in den District of Columbia. Da wir nicht nur einen aus der Familie Roosevelt besuchen wollten, sondern gleich einen Doppler anst
rebten, sind wir noch zum Franklin D Roosevelt Memorial gegangen, das eins der schoensten Praesidenten Memorial sein soll, das wir aber bisher noch nicht gesehen haben. Und es ist wirklich ganz nett da, es ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die jeweils typische Szenen aus seinen verschiedenen Amtszeiten zeigen, und jeder Bereich ist mit einem oder mehreren Brunnen verziert. Dazu liegt es direkt am Tidal Bassin, dem See auf dem wir auch schon einmal Tretboot gefahren sind, und der einen herrlichen Blick auf die Stadt liefert. Da wir noch nicht genug hatten sind wir dort auch noch einmal komplett rumgelaufen und waren beim Thomas Sztrajt..... aehh Thomas Jefferson Memorial und haben uns danach auf den Heimweg gemacht.
Den Abend haben wir dann gemuetlich mit einer Pizza auf dem Sofa ausklingen lassen, dass tat nach ueber vier Stunden laufen auch ganz gut.....
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