Montag, 9. Juli 2007

Moechten sie Eis?

Nachdem die letzten beiden Wochenenden doch Spuren hinterlassen haben wollten wir es dieses Mal ein wenig ruhiger angehen lassen. Christine musste auch am Samstag arbeiten, so dass ich den Tag in Ruhe auf dem Sofa haette verbringen koennen.... richtig... koennen. Denn statt dessen habe ich schon seit Mittwoch gesucht, was ich denn so machen kann, und doch tatsaechlich was gefunden.

So machte ich mich nach einem gemeinsamen Fruehstueck und ein paar Telefonaten auf den Weg zum Museum for American Art, in dem ich bisher auch noch nicht war. Neben vielen Bildern und Statuen war dort heute der "Baseball Family Day", mit Spielern der Washington Nationals. Diese haben zunaechst etwas aus Baseball Buechern vorgelesen, dann haben sie sich mit den Kindern oder Familien (oder mir) fotografieren lassen. Ich habe einfach gesagt "Jetzt kommen die grossen Kinder", das fanden sie lustig und schon war das Bild im Kasten. Dazu habe ich noch eine Baseballmuetze und eine Nationals/Miller Bier Kuehltasche geschenkt bekommen und zwei Buttons. Passt doch fuer einen Samstag Morgen. Anschliessend gab es noch eine Fuehrung durch das Museum unter dem Motto "Sport", wozu es dort auch gerade eine Sonderausstellung gibt.

Vom Museum ging es dann mit der Metro zur George Washington University und von dort zu Fuss nach Georgetown.... wieder am schoenen Hafen von Washington vorbei. Ich hatte dort als wir mit Ronny und Britta unterwegs waren eine kurze Buchse gesehen und natuerlich nach langem ueberlegen nicht gekauft, und das wollte ich nun nachholen. Zu Fuss ging es zurueck zum Jefferson, und erst einmal fuer eine halbe Stunde ins Fitnesscenter, dann zur Erholung an den Pool.

Als Christine um halb sieben nach Hause gekommen ist, hat sie sich nur schnell umgezogen und wir sind essen gegangen, ins Cafe Mozart. Das ist der Laden, von dem wir schon einmal berichtet haben, wo es auch all die Sachen zu kaufen gibt die man hier in den Staaten nicht kennt. Angeschlossen ist dann ein deutsch/oesterreichisches Restaurant, und das wollten wir einmal probieren.... was eine gute Entscheidung war. Nach ein paar Woertern enttarnte uns die Kellnerin auch als deutsche und wir konnten alles weitere auf deutsch besprechen (auch wenn das irgendwie komisch und fremd wirkte). Man konnte in die Kueche schauen und dort stand die Tuete, mit denen man wohl die Broetchen bekommen hat.... und der Lieferant hat dann mal zur Sicherheit drauf geschrieben wo es hingehen soll: "Cafe Motzat" Fast!

Aber wollen wir uns ja nicht nur ueber andere lustig machen.... ich habe mir auch meinen Klops gerissen (dabei haben wir gar keine gegessen). Die Kellnerin fragte nach dem Essen, als Christine noch eine Cola bestellt hat, ob sie Eis wolle..... also im Glas. Als sie das verneinte, bin ich direkt eingestiegen und habe gesagt "Nein Danke, ich bin auch satt!".... da hat sich dann meine Tischpartnerin koestlich amuesiert! Das kommt davon wenn man immer ans Dessert denkt! Zu essen gab es uebrigens fuer Christine erst eine Kartoffelsuppe und dann ein Jaegerschnitzel, fuer mich erst Reibeplaetzchen mit Apfelmus und dann Cordon Bleu mit Bratkartoffeln und Spaetzle..... wirklich verdammt lecker. Mit vollem Bauch ging es zurueck, und nachdem der Concierge uns noch ein paar lustige Geschichten aus seiner Army Zeit in Deutschland erzaehlt hat, ging es dann ins Bett.

Freitag, 6. Juli 2007

Independence Day

Nachdem ich nach drei freien Tagen ja wie bereits erwaehnt am Dienstag arbeiten musste, hatte ich mir Mittwoch mal wieder einen freien Tag verdient ;-) Denn schliesslich war Independence Day und Christine hatte auch frei. Den Vormittag haben wir erst einmal genutzt um auszuschlafen und dann gemuetlich zu fruehstuecken. Und schwupps, war es schon 11 Uhr durch. Wir hatten am Tag zuvor das "Eventprogramm" durchgesehen, und ausser der Parade und dem Feuerwerk abends war eigentlich nichts was uns vom Hocker gerissen haette.... wir haben ja auch gar keinen....

Da die Parade aber schon um 11.45 Uhr losging, entschied sich Christine doch zuhause zu bleiben. Die wuerde doch bestimmt so werden wie die letzten beiden die wir gesehen haben. Aber ihr kennt ja auch mich, mit meinen Hummeln im Hintern bin ich dann doch gegangen und musste feststellen, dass Christine recht hatte. Es war zwar ganz nett und es gab ein paar mehr Wagen als sonst, aber im grossen und ganzen sind die Paraden schon immer sehr aehnlich. Ob jetzt die Marching Band aus North Carolina oder aus South Dakota mitmarschiert, oder ob dieses mal statt dem Corvette Club der Ford Mustang Club mitfaehrt, macht alles keinen wirklichen Unterschied. Lustig war ein Mann auf seinen Stelzen, der freundlich gewunken hat und direkt vor mir dann von seinen Stelzen gefallen ist. Den mussten dann zwei Polizisten von der Strasse tragen, aber passiert ist ihm nichts. Da die Parade ein wenig kuerzer war als gedacht bin ich schon um 2 Uhr wieder zuhause gewesen und wir konnten uns etwas ausruhen.

Abends wollten wir uns mit meinen Arbeitskollegen wieder an der Mall treffen fuer das Feuerwerk, sie waren schon so ab 17 Uhr da und wir wollten ein wenig spaeter kommen. Das war auch nicht die duemmste Idee, schliesslich hatten sie im TV ein Gewitter und sogar eine Tornado Warnung durchgegeben. Das Gewitter ist auch gekommen und wir haben einen Anruf bekommen, dass meine Arbeitskollegen wieder von der Mall runter geschickt wurden wegen dem Tornado.... Amerikaner uebertreiben in ihren Massnahmen ja gerne ein wenig. Nachdem es knapp 30 Minuten geregnet hat sind wir losgegangen und waren gegen 20 Uhr am Washington Monument und haben es uns da gemuetlich gemacht..... soweit man das zwischen tausenden von Leuten machen kann. Um kurz vor neun kamen dann auch die anderen, und zwei Minuten spaeter ging das Feuerwerk los. Es war ganz nett und dauerte knapp 30 Minuten, dazu so flotte Musik wie die amerikanische Nationalhymne ;-) Da es sehr windig war (ihr wisst ja, kurz vor einem Tornado...) sind leider ein paar Bilder die sich in der Luft aus verschiedenen Raketen bilden sollten verweht worden, aber wie schon gesagt war es insgesamt sehr gut. Nach dem Feuerwerk haben wir noch ein paar Minuten gewartet bis die meisten Leute weg waren und sind dann auch nach Hause gelaufen, so dass wir gegen 22.15 Uhr wieder da waren.

Mittwoch? Oder Montag? Oder wie?

Montag morgen..... diesmal treffen wir uns schon um halb neun bei uns im Appartment, schliesslich muss Christine heute arbeiten und ich darf alleine den Reisefuehrer machen.... Christine trinkt noch einen Kaffee mit uns, waehrend wir gemuetlich fruehstuecken. Um neun Uhr geht sie zur Arbeit, die Reisegruppe schmeisst eine Maschine Waesche an und ich telefoniere erst einmal mit Keule und gratuliere zum Geburtstag. Gegen halb elf geht es dann wieder los.... wie die Sklaven schleife ich die beiden durch die Stadt ;-)

Heute fahren wir mit der Metro erst einmal zum Zoo, schliesslich muss der Ground ja auch gemacht werden. Der Zoo Informer will ja voll werden. Nachdem wir den Asia Trail abgelaufen sind und uns die Pandas angschaut haben, wollten Ronny und ich erst einmal das "Reisetagebuch" auf die Videokamera sprechen und haben uns dafuer vor die Elefanten gestellt..... wer jetzt meint "das passt ja!", dem sagen wir danke, denn die Alternative waeren die Affen gewesen ;-) Bei den Grosskatzen war heute anscheinend Damentag, denn die Herren der Schoepfung duerften eine Kneipentour gemacht haben.... ist vielleicht so etwas wie Vatertag heute. Denn weder der maennliche Loewe noch der Tiger noch irgendein Leopard waren da, und das war die einzige Erklaerung die Ronny und ich finden konnten.

Nach dem Zoo sind wir nach Georgetown gefahren, wobei fahren ein wenig uebertrieben ist. Denn wir konnten nur eine Station fahren und mussten dann knapp 25 Minuten laufen, denn in Georgetown gibt es keine Metro. Typisch war natuerlich, dass wir nachdem wir angekommen sind gesehen haben, dass von dort zu den beiden naechsten Metro Stationen ein Shuttle faehrt.... das haette der Reiseleiter aber auch ruhig mal sagen koennen. Der kennt sich ja gar nicht aus.... Das wohl groesste Highlight war aber der Hafen von Washington.... der uns empfohlen wurde. Ich war selbst auch noch nicht da, aber da koenne man schoen sitzen und die Boote anschauen, wurde mir gesagt. Konnte man auch, in den zwei Restaurants die da waren, und man hatte einen tollen Blick auf die fuenf Boote die da lagen. Nur fuenf? War der Hafen so leer?..... Nein, mehr Platz war nicht, denn der Hafen besteht nur aus einem Steg. Ist bei einer solchen Kleinstadt aber auch nicht verwunderlich.

Auch zurueck ging es dann zu Fuss, und waehrend Britta schon einmal packen gegangen ist machten es sich Ronny und ich noch fuer ein halbes Stuendchen im Post Pub bequem, bevor wir dann zurueck zu unserem Appartment gegangen sind und zum Pool hoch. Die kleine Erfrischung tat wirklich gut, zwischendurch kam auch Christine mit einem "Interessenten" vorbei, da sie gerade eine Fuehrung gegeben hat. Um kurz nach sechs, Christine hatte endlich Feierabend, sind wir vier dann zu den Washington Nationals gefahren zum Spiel gegen die Chicago Cups. Erstaunlich viele Leute aus Chicago waren da, aber da am Mittwoch Feiertag ist laesst sich das wohl gut verbinden. Bevor wir die Regeln komplett erklaeren konnten war auch schon das vierte Inning um und Washington lag mit 0:7 hinten. Super! Sie holten zwar noch zum 2:7 auf, das war es dann aber auch. Nach dem Spiel packten Ronny und Britta dann weiter Koffer, wir alle warfen noch einen Mitternachts Snack ein und quatschten dann noch bis halb drei. Ronny und ich haben es uns auch nicht nehmen lassen, noch einmal diesen Tag fuer die Videokamera und damit fuer die Nachwelt zusammen zu fassen.... leider war es da schon sehr spaet und die Biervorraete teilweise geleert.... ich fasse nur mal den Auftakt zusammen Ronny: "Hallo zusammen, wir haben heute Mittwoch..." Thomas: "Stimmt nicht, wir haben Montag"..... Christine aus dem Hintergrund: "Um euch zu helfen, es ist Dienstag Morgen!"..... weiss nicht ob ich das noch einmal sehen moechte ;-)

Am Dienstag morgen war es dann umgekehrt.... Christine hatte frei und ich musste arbeiten, auch wenn ich mich nicht wirklich danach fuehlte..... waehrend ich mich also an den Schreibtisch bequemte hat Christine noch Ronny und Britta zum Flughafen nach Dulles begeleitet und nach Florida verabschiedet.

Donnerstag, 5. Juli 2007

No Pictures!

Auch heute, also Sonntag, trafen wir uns wieder um 9 Uhr morgens zum Fruehstueck..... 09 Uhr ist halt so eine Zeit die wir moegen ;-) Dieses Mal musste aber keiner Broetchen kaufen gehen und da Ronny schon fleissig am spuelen war konnten wir direkt den Tisch decken. Danach haben wir erst einmal Mirko angerufen um zum Geburtstag zu gratulieren und uns anschliessend wieder als Touristen verkleidet und uns auf den Weg gemacht.

Zunaechst wieder vorbei am Weissen Haus, das liegt halt auf dem Weg, und dann runter zur Mall. Jetzt fragt ihr euch bestimmt "Waren die da nicht gestern schon?".... doch, waren wir. Aber dieses Mal sind wir rechts rum gegangen, was mehr die Memorial Strecke ist. Gestern war es ja links rum und die Museum Strecke. So kamen wir erst am Washington Monument vorbei, und hier konnte ich meine Schaetzkunst unter Beweis stellen. Die beiden fragten naemlich, wie hoch es sei, und ich habe einfach glaubwuerdig 169 Meter gesagt.... ohne eine Ahnung zu haben. Abends habe ich es dann mal gegoogelt, es sind 161 Meter. Das geht noch als Rundungsfehler durch ;-)

Danach kam dann das World War II Memorial an die Reihe, das Korean War Memorial, das Vietnam War Memorial und zu guter letzt das Lincoln Memorial. War also die klassische 1-3-1 Aufstellung, ein Praesidenten Denkmal, drei Kriegsdenkmaeler und ein weiteres fuer einen Praesidenten. Vor dem letzten stand ein junger Mann mit einem Schild "Free Huggs", was so viel heisst wie kostenfreie Umarmung. Fast alle Maedels sind dahin gelaufen und haben sich umarmen und mit ihm fotografieren lassen, auch Christine konnte ich nicht zurueck halten..... ich werde mir fuer die naechsten Tage auch mal ein Schild malen..... Ihr koennt ja mal Vorschlage einreichen was ich draufschreiben soll.....

Ueber die Arlington Bridge ging es zum gleichnamigen Friedhof und zum Grab von John F Kennedy, und so langsam wurde die Haut immer roeter. Also nicht die von Herrn Kennedy, sondern unsere. Und nicht weil wir uns schaemten, sondern weil die Sonne den ganzen Tag knallte und man es durch den Wind nicht so wirklich gemerkt hat. Aber nun war die meiste Zeit der Fussmaersche auch vorbei und wir fuhren mit der Metro zur Pentagon City Fashion Mall, einem Einkaufszentrum. Und was kauften wir als erstes? Ein Eis! Das tat auch gut. Nachdem wir ein paar Runden gedreht haben sind wir von da wieder eine Metro Station zurueck gelaufen, da steht naemlich das Pentagon. So konnten wir aus einiger Entfernung noch ein Foto davon machen, was ja eigentlich verboten ist, und aus einem Polizeiwagen kam auch direkt die entsprechende Ansage: "No Pictures".
Von dort ging es dann aber wieder mit der Metro zurueck nach Hause, wobei Ronny und ich eigentlich einen Stopp im Post Pub einlegen wollten, dieser hatte aber zu..... na ja, wenn er sich selbst um die Millionen bringen will.... Zurueck im Appartment haben wir dann uns erst einmal ein wenig erholt, bevor wir dann Pizza holen gegangen sind und es uns auf dem Dach bequem gemacht haben. Mit einigen Getraenken haben wir es da auch bis 23 Uhr ausgehalten, auch wenn da oben eigentlich um 22 Uhr dicht gemacht wird. Doch wenn man eine Mitarbeiterin in seiner Gruppe hat, kann es schon einmal eine Sonderregelung geben...... Ronny und ich haben sich dann auch noch im Synchronschwimmen versucht, aber nach dem "Becken der Schande" von Barcelona gibt es da fuer Dortmunder ja nicht mehr viel zu holen ;-)

Mittwoch, 4. Juli 2007

Ich fuehl mich wie ein Tourist....

Samstag Morgen, 9 Uhr.... Zeit zum Fruehstueck. Nach einer etwas unruhigen Nacht (wir sind es halt nicht gewohnt das immer wieder Katzen ins Bett huepfen um gekrault zu werden) trafen wir uns zur besagten Uhrzeit oben in unserem Appartment. Christine und Britta machten sich dann auch direkt auf den Weg, um im Wholefood frische Broetchen zu holen, und Ronny und ich deckten den Tisch.... die wahren Hausmaenner eben ;-)

Nach einer ausfuehrlichen Mahlzeit starteten wir das Sightseeing. Zuerst vorbei am Weissen Haus, dann runter zur Mall und links herum. Links hiess dann erst einmal ueber das "Smithsonian Folklife Festival", dass zu Zeit auf der Mall ist und wo sich jaehrlich einige Laender praesentieren. Dieses Jahr war es unter anderm Nordirland, die eine Whiskey Brennerei aufgebaut hatten, wo es aber keinen Alkohol gab. Das klingt sinnlos? Fanden Ronny und ich auch, die Maedels waren eher froh.... Als kulturinteressierte Touristen besuchten wir anschliessend das National Museum of Natural History (also quasi das Naturkunde Museum) und das Air and Space Museum, wo sich Ronny als Astronauten Fan heraus stellte (Original Zitat Britta: "Das hat er mir bisher auch noch nicht gesagt").

Den Hoehepunkt der Museumstour sollte aber das National Museum of the American Indian bilden, das Indianermuseum. Draussen gab es einige Sicherheits Vorkehrungen und ich halte immer noch Ronnys Theorie am wahrscheinlichsten, das sie sichere Hinweise haben das Cowboys das stuermen wollen. Spaetestens wenn Dallas bei den Redskins spielt ;-).... jetzt fragt ihr euch warum das der Hoehepunkt werden sollte? Weil wir den beiden von Anfang an erzaehlt haben, dass es dort eine Tafel gibt mit allen Indianerstaemmen... und wenn man auf die jeweiligen Knoepfe drueckt werden die Namen ausgesprochen. Unser Favorit war ja der Stamm "Wokwakawok", dessen Knopf ich beim letzten Mal 10 mal hintereinander gedrueckt habe. Wir wollten nur schnell rein, die Knoepfe druecken, lachen und wieder raus, aber wir haben die Tafel nicht mehr gefunden. Also sind wir doch ueberall lang gegangen um am Ende festzustellen, dass sie Teil einer Wanderausstellung war und nicht mehr da ist. Super!

Von dort aus ging es dann zum Capitol und auf den Turm vom Old Post Office, von dem man eine schoene Sicht ueber die ganze Stadt hat. Da nun langsam die Fuesse weh taten ging es auch zurueck zu unserem Appartment, schliesslich waren wir nun schon knapp ueber 7 Stunden gelaufen, da darf man auch mal schnwaecheln..... und Hunger kriegen. Um dem entgegen zu wirken sind Ronny und ich dann einkaufen gegangen. Eigentlich sollten wir nur Spaghetti und gruene Pesto besorgen, doch dann wurde es immer mehr so das wir beiden doch einen Zettel zur Hilfe genommen haben.... sicher ist sicher! Ihr kennt uns beiden Experten ja. Und wir haben auch alles gefunden, nur die falschen Spaghetti gekauft (nach dem Kochen waren die total klein und duenn, ich weiss uebrigens bis jetzt nicht warum), dafuer aber das richtige Bier.... war ja klar.
Nach dem Essen haben wir uns ein wenig ausgeruht und spaeter "Mensch aerger dich nicht" gespielt..... ratet mal wer gewonnen hat ;-) Ronny hat sich uebrigens immer gefreut, wenn er geschmissen wurde (und das kam oft vor).... denn er hatte die Blauen! Irgendwann gegen 23 Uhr sind wir dann zu Bett gegangen, um auch fuer morgen wieder fit zu sein..... und auch in dieser Nacht waren es die Katzen, die lange fit waren..... Alles ueber den Sonntag gibt es dann morgen!

Dienstag, 3. Juli 2007

Besuch aus der Heimat - Teil 1

So, da sind wir wieder..... sorry erst einmal, dass wir uns so lange nicht gemeldet haben, aber wir hatten hohen Besuch aus der Heimat..... wie die meisten von Euch ja wissen waren Britta und Ronny von Freitag bis Dienstag Mittag bei uns und da haben wir die Abende nicht vor dem Computer verbracht ;-)

Freitag war also der grosse Tag. Lange haben wir uns schon darauf gefreut, und seit 45 Tagen die Tage am Kalender runtergezaehlt. Die beiden waren fuenf Tage in New York und sind mit dem Greyhound Bus rueber gekommen, der eigentlich um 17.30 Uhr ankommen sollte. Soweit die groben Planungen. Da Christine bis 18 Uhr arbeiten musste, habe ich natuerlich gesagt, dass ich sie abholen komme. Sollte ja kein Problem sein, da gehe ich ein paar Minuten eher zur Arbeit und hau um 16 Uhr ab, dann bin ich rechtzeitig da und auch fuer den Fall gewappnet, dass sie wie wir bei der letzten Fahrt eher als geplant ankommen. Doch dann wurde mir kurz vorher ein Training aufgebrummt..... von 9 bis 17 Uhr. Und da das anscheinend noch nicht genug war, noch ein "All Managers Meeting" von 15 bis 17 Uhr (wie das passen sollte wusste uebrigens keiner). Dann wurde aber dieses Meeting zwei Tage vorher gestrichen, und wir bekamen die Info, dass das Training doch schon um 15 Uhr endet.... also wieder alles bestens. Doch zu frueh gefreut..... Ich hatte eine Gruppe eingebucht, die Freitag im Hotel angekommen ist, und die Ansprechpartnerin wollte mich dann noch einmal kurz kennenlernen. Schliesslich haben wir ja ein paar Monate miteinander telefoniert. Sie sollte um nach 14.30 Uhr ankommen, was ja wundervoll gepasst haette.... haette! Denn ihr Flieger hatte ueber eine Stunde Verspaetung, und am Flughafen sass sie noch 20 Minuten im Flieger weil man die Tueren nicht aufbekommen hat. So erreichte sie das Hotel erst um kurz vor halb fuenf, wahrend Ronny mir schon mitteilte "Wir fahren gerade in Washington ein"..... da hiess es also beeilen. Schnell "Hallo" gesagt, ihr meine Handynummer gegeben (jaja, ich habe seit Freitag ein Firmen Handy, oder besser gesagt ein BlackBerry) und dann umziehen, zur Metro sprinten, und ab zur Union Station.

Als ich um die Ecke bog und die Busstation erblickte, kamen gerade Ronny und Britta raus und stellten ihre Koffer ab..... also habe ich mein "Welcome to DC" Schild hochgehalten und sie haben mich erkannt ;-) Scheine ich mich hier ja doch nicht so veraendert zu haben. Mit den Koffern kam einem der Rueckweg zur Union Station doch ein wenig laenger vor, nach einmal umsteigen und den letzten paar Metern zu Fuss kamen wir fast genau um 18 Uhr im Jefferson an, und stoppten erst einmal bei Christine im Buero! Hatte ich also meine Aufgabe erfuellt, die sie mir morgens gegeben hat.... "Bringst Du mir was mit? Was spannendes.... und was zum spielen..... und Ronny und Britta!"

Oben konnten wir dann erst einmal die Koffer abstellen (wir ist uebrigens gut, ich musste ja nichts tragen ;-) ) und haben dann auf Christine gewartet, die ein paar Minuten laenger machen musste. Dann haben wir eine kleine Tour durch das Haus gemacht und mal gezeigt, wie wir hier so wohnen. Und natuerlich haben wir uns ausfuehrlich ueber New York erzaehlen lassen, die Foto DVD's der Hochzeiten der letzten beiden Wochen geschaut und uns auch an die Bilder der Junggesellenabschiede getraut..... Dann haben wir die Gruesse aus DO entgegen genommen, Ronny hat extra einen Zettel gehabt wo er alle Namen aufgeschrieben hat.... liebe Gruesse zurueck ;-)

Spaeter sind wir Essen gegangen, in die ESPN Sportsbar, haben schon einmal einen Blick auf das Capitol bei Nacht geworfen und den Abend dann gemuetlich in der Capitol City Brewing Company ausklingen lassen, bei einem dort gebrauten Hefeweizen. Als wir um kurz nach 1 Uhr wieder zuhause waren, haben wir den beiden unser Appartment ueberlassen, denn wir haben bei Christines Chefin im Gaestezimmer uebernachtet..... diese ist naemlich auch bis Ende dieser Woche nicht da und war so nett, uns dort schlafen zu lassen..... so koennen wir auch besser auf die Katzen aufpassen. Und es ist ja viel besser, als wenn wir oben zu viert haetten schlafen muessen, denn dann haetten zwei auf jeden Fall auf dem Boden liegen muessen..... Und es galt ja Kraft zu sammeln fuer die naechsten Tage..... dazu dann morgen mehr!