Dienstag, 6. November 2007

Von Tieren und Menschen

So, machen wir wieder einen kleinen Sprung zurueck zum Samstag. Nachdem auch diese Nacht nicht die ruhigste war, so direkt neben dem Aufzug, waren wir auch nicht wirklich ausgeschlafen.... gegen 9 Uhr gingen wir zum Fruehstueck und der Kaffee mit dem Namen "Eye Opener" half wenigstens ein bisschen. Beim Fruehstueck sahen wir auch ein paar Leute wieder, die wir schon von den Shuttle Fahrten des Vortages kannten. Von dem Paar das dann am Samstag geheiratet hat haben wir euch ja schon erzaehlt.... die Braut haben wir dann noch gegen 10 Uhr am Computer sitzen sehen.... und ich meinte noch, ob sie sich nicht langsam mal huebsch machen will.... also jetzt nicht zu ihr direkt, sondern zu Christine. Und sie meinte nur richtigerweise, "was soll sie denn machen, fuer eine OP ist es nun zu spaet". Ausserdem haben wir auch noch vier Maedels gesehen, die hatten wir vergessen im letzten Bericht zu erwaehnen. Diese sassen auf der Hinfahrt zum Prudential Center gestern neben uns, alle unheimlich aufgetakelt und mit ungefaehr solchen Unterhaltungen: "Ich wuerde auch gerne Tagebuch schreiben.... ich habe es auch schon einmal versucht. Aber ich finde meine Schrift so haesslich.... Ausser wenn ich mit Fueller schreibe. Aber selbst dann finde ich sie haesslich....." und so weiter. Dann hat sie gesagt, dass sie ja so gerne reist. Sie moechte unbedingt einmal nach Europa. Nach Germany. Oder noch besser nach Italien. Da ist mir dann rausgerutscht "Da geh auch mal besser hin!", und die einzige andere Frau ausser uns und den vieren hat sich umgedreht und musste lachen.... man versteht sich!

Nach dem Fruehstueck sind wir dann wieder mit dem Shuttle zur Newark Penn Station und dann mit dem Zug zur Penn Station in Manhattan. Heute verzichteten wir auf Sightseeing dort und nahmen direkt eine Metro in die Bronx, nicht um meine alte Gang zu besuchen, sondern um in den Zoo zu gehen. Ein wenig mulmig war mir schon, aber wie Christine meinte, Bronx ist ja nicht gleich Bronx und es kann ja nicht nur schlimme Ecken geben..... na ja, die schoenste Ecke war es nicht, aber es gibt hier in Washington deutlich schlimmere Gegenden. Gegen 12 Uhr waren wir am Zoo angekommen und das erste positive gab es am Eingang. Denn anstatt uns wie angegeben 14 Dollar pro Person zu berechnen, mussten wir insgesamt nur 18 zahlen, da wir mit der Bank of America Karte bezahlt haben und die Kunden davon 5 Dollar Rabatt pro Person kriegen.

Der Zoo war riesig gross und auch wenn er schon sehr alt ist, sind die Gehege alle sehr gross und somit sind die "Umstaende" dort wirklich gut. Neben einem Giraffenbaby gabe es auch eine besondere Tigerstation, die 2004 den Preis fuer das beste Tigergehege weltweit bekommen hat. Die Tiger schienen auch schoen trainiert zu sein, denn sie kamen immer an die Scheibe und damit recht nah...so das man ihnen direkt in die Augen schauen konnte.... Passend fuer Christine gab es auch ein sehr grosses Maushaus, und auch der rote Panda, eins von Christines Lieblingstieren, war sehr nah auf seinem Baum, so dass man ihm beim Essen schmatzen hoeren konnte.... keine Manieren! Dazu war der Zoo insgesamt recht leer, so dass es wirklich nett war dort spazieren zu gehen und wir gar nicht gemerkt haben, wie die Zeit vergeht.... denn auf einmal war es 16.30 Uhr und der Zoo machte zu. Also gingen auch wir wieder Richtung U Bahn und machten noch einen Einkauf fuer's Abendessen, denn in unserem Zimmer hatten wir neben einem Kuehlschrank auch eine Mikrowelle.

So ging es dann zurueck zur Penn Station und wir haben sofort einen Zug bekommen und waren gut in der Zeit.... "Jetzt muessen wir nur noch schnell einen Shuttle bekommen, dann koennen wir in Ruhe noch vor dem Konzert essen.".... an den Satz erinner ich mich noch sehr gut. Denn dieser Shuttle kam erst nach 40 Minuten, nachdem wir schon zweimal im Hotel angerufen hatten. Nun war es schon 19 Uhr durch, und um 19.30 Uhr sollte das Konzert beginnen.... allerdings mit Vorband. So machten wir uns nicht allzu grosse Sorgen und haben noch gegessen, bevor es dann gegen 19.40 Uhr in den Bus zur Halle ging, die nach fuenf Minuten auch schon erreicht war. Dann rein, rauf auf unsere Plaetze und noch ein wenig die Vorband angeschaut.... also hat das alles zeitlich doch gepasst.

Auch wenn wir im Oberrang ziemlich weit oben sassen, war die Stimmung sehr gut bis hin zu unseren Plaetzen, aber wen wundert das auch wenn Bon Jovi in seiner Heimat spielt.... man kann schon sagen, das die Leute ihnen hier zu Fuessen liegen.... bei 10 ausverkauften Konzerten in ein paar Tagen in der gleichen Halle. Und so hatten auch wir unseren Spass und es hat sich gelohnt. Um 23 Uhr war es dann vorbei und dieses Mal mussten wir noch nicht einmal 30 Sekunden warten, denn der Shuttle stand schon da und als wir drin waren fuhr er los.... zu unserer naechsten nicht ganz so ruhigen Nacht....

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