Montag, 30. Juli 2007

Der grosse Tag des Cal Ripken Jr.

Wer kennt ihn nicht, den Cal.... ihr nicht? Macht nicht. Wir bis vor kurzem auch nicht. Aber mal von Anfang an.

Sonntag morgen machte ich mich um 9 Uhr mit unserem Mietwagen auf in Richtung Baltimore und sammelte auf dem Weg noch "unsere" beiden Hollaender ein. Da Christine leider wieder arbeiten musste traten wir die knapp einstuendige Reise also nur zu dritt an. Um kurz nach 10 sind wir in Baltimore angekommen und haben uns erst einmal auf die Suche nach einem Parkplatz gemacht, leider ist es dort nicht so wie hier in Washington das man am Wochenende umsonst parken kann. Was soll's, fahren wir halt bis zum Stadion und stellen uns dort auf den Parkplatz, habe ich mir gedacht. Das habe ich dann sogar in die Tat umgesetzt, nur bin ich an der letzten Kreuzung falsch abgebogen und schwupps waren wir wieder auf der Autobahn Richtung New York. Also naechste Abfahrt runter, einmal wenden und wieder rein nach Baltimore, dieses Mal wussten wir ja wie es geht. Am offiziellen Stadionparkplatz machte man uns darauf aufmerksam, dass wir wenn wir da parken 90 Minuten vor dem Spiel wieder vom Parkplatz runter muessen, denn dann steht der Parkplatz exklusiv den Stadionbesuchern zur Verfuegung.... eine Diskussion das wir ja auch zum Spiel wollen brachte nichts, der Parkplatz wird 90 Minuten vor jeden Spiel geraeumt und dann wieder gefuellt. Das findet ihr sinnlos? Wir auch! Also sind wir ein paar Parkplaetze weiter gefahren, bis hinter das in der Naehe liegende Stadion der Baltimore Ravens und da konnten wir dann parken.
Zu Fuss gingen wir in die Stadt (knapp 10 Minuten Fussweg) und schauten uns erst einmal am Hafen um. Das ist auch der wichtigste Punkt Baltimores, denn als einer der wichtigsten Haefen der USA dreht sich hier alles um diesen. Fuer alle die es interessiert, Baltimore hat knapp 660.000 Einwohner, ist der Geburtsort von Edgar Allen Poe und Frank Zappa und hier in den USA vor allem fuer seine hohe Mordrate bekannt (daher auch der Spitzname "Body more"). Nachdem wir uns die Schiffe (alte Windjammern und ein U-Boot aus dem 2.Weltkrieg) angeschaut haben, wollten wir noch ein weiteres Schiff besuchen, und zwar das einzige US Schiff das den Angriff auf Pearl Harbor ueberstanden hat.... aber das haben wir nirgendwo gefunden.... hoffentlich ist es nicht untergegangen ;-)

Nach einer grossen Runde machten wir es und in einer Bar mit schoenem Blick ueber den Hafen bequem und genossen die vereinzelten Sonnenstrahlen und kuemmerten uns nicht um den zwischenzeitlichen Regen. In der Stadt regierten ohne Frage die Fans aus New York, aber das hatte ja auch einen Grund. Dazu spaeter mehr.

Knapp 45 Minuten vor Spielbeginn machten wir uns dann auf den Rueckweg, also nicht nach Washington sondern zu Fuss zurueck zum Stadion. Da es nun wieder anfing zu regnen wurde das Spiel erst einmal um 45 Minuten verschoben und so blieb dem Stadionsprecher genug Zeit, alle Ehrengaeste vorzustellen. Denn heute war ein besonderer Tag, wurde doch der ehemalige Spieler der Orioles, Carl Ripken Jr., in die Hall of Fame aufgenommen. Neben 53 weiteren Hall of Fame Spielern war unter anderem John Travolta im Stadion zu Gast, und das alles obwohl die eigentliche Zeremonie gar nicht im Stadion sondern in seinem Heimatort knapp 10 Autostunden entfernt stattfinden sollte. Daher waren die meisten Fans der Orioles auch nicht im Stadion (unter dem Motto: "No one left in Baltimore" machten sich hunderte Busse auf den Weg) und so waren halt die Gaeste aus New York eindeutig in der Ueberzahl. Das besondere an Cal Ripken ist, dass er eine Serie von 2.632 Spielen in Folge hatte, die er ohne ein einziges zu verpassen auf dem Rasen gestanden hat. Ausserdem hat er von 1981 bis 2001 nur fuer ein einziges Team gespielt, halt die Baltimore Orioles, und in dieser zwanzig jaehrigen Karriere wurde er 19 Mal ins All Star Team berufen. Seine Aufnahme in die Hall of Fame wurde vom "Hall of Fame Ausschuss" (ich weiss nicht wie das heisst, aber ihr wisst ja wohl was ich meine) mit ueber 98,5 % zugestimmt, einer Summe die es bisher nur zweimal in den letzten 60 Jahren gab. In seinem Heimatort (20.000 Einwohner) war seit Monaten jedes Hotelzimmer um Umkreis von 2 Autostunden ausgebucht und insgesamt waren dort gestern 75.000 Fans. Nur um seine Rede zu hoeren. Scheint also schon was besonderes zu sein......

Baseball wurde uebrigens dann auch gespielt. Das besondere an dem Duell dieser beiden Teams ist, dass die New York Yankees damals als Baltimore Orioles gegruendet wurden, spaeter erst nach New York umzogen und den heutigen Namen bekamen (nachdem sie zwischendurch als New York Highlanders spielten). Die heutigen Orioles sind erst spaeter aus St.Louis nach Baltimore umgezogen worden und haben den alten Namen wieder aufgenommen. Nachdem am Freitag und Samstag die Orioles die Spiele gewonnen haben siegten heute die Yankees mit 10:6 in einem mal wirklich interessantem Spiel. Danach ging es mit dem Auto wieder zurueck nach Washington, wo wir durch einen recht langen Stau erst gegen 20 Uhr angekommen sind. Insgesamt aber mal wieder eine lustige Reise und ein gelungener Tag.

Freitag, 27. Juli 2007

Schoenes Wochenende

Wir wuenschen Euch allen ein schoenes Wochenende!

Dieses Wochenende wird mit es mit Sicherheit (und hoffentlich) ein wenig ruhiger als das Letzte. Aber das ist ja auch nicht schwer. Christine muss wieder beide Tage arbeiten, und ich habe zumindest am Samstag tagsueber nichts vor. Abends werden wir ins Kino gehen, in den Simpsons Film.... mit dem habe ich meine Arbeitskollegen ja schon ganz schoen schocken koennen. Denn sie haben nicht verstehen koennen, dass es den Film auch in Deutschland schon in deutscher Sprache im Kino gibt, und das er sogar ueber einen Tag eher erscheint als hier (hier kommt er erst heute, also Freitag!). Dafuer konnte ich sie dann wieder mit Harry Potter beruhigen, da es das Buch ja im Moment noch nicht auf deutsch gibt.
Sonntag fahre ich mit meiner Kollegin aus Holland und ihrem Freund nach Baltimore und schauen uns da mal ein wenig die Stadt an, und natuerlich darf auch der Sport nicht zu kurz kommen. Daher geht's nachmittags zum Baseball Spiel der Orioles gegen die NY Yankees.

Ansonsten ist die Woche recht ruhig verlaufen, es gab nur kleinere Fragen, zum Beispiel ob es ein Zeichen ist das Christine auf der Arbeit von einer Frau Christine Thomas angerufen wurde, oder ob es was zu sagen hat das mein neues Deo von der Marke "Full Throttle" ist...... und darauf moechte ich jetzt keine Antwort haben, jede Aehnlichkeit mit einem deutschen Wort ist rein zufaellig ;-)

Dienstag, 24. Juli 2007

Kreuz gemacht!

Da stand ich also, an meinem Gate, der Bus kam puenktlich und war fast leer, also rein und hinten bequem gemacht. Ich hatte mich ja schlau gemacht, der Bus sollte knapp 15 Minuten fahren und laut Fahrplan musste ich an der zweiten Station raus. Man wuerde das Stadion aber auch sehen, also alles kein Problem. Direkt nachdem wir durch den Tunnel aus Manhattan raus waren, hielt der Bus einmal, dann ein zweites Mal. Das waere ja eigentlich meine Station, oder? Zumindest nach Fahrplan. Aber weit und breit war kein Stadion zu sehen, also blieb ich mal sitzen. Das war auch besser so, denn ab da fuhr der Bus erst richtig und nach weiteren knapp fuenf Minuten erblickte ich das Stadion. Dann wuerde ich wohl den naechsten Stopp nehmen. Wenn denn einer gekommen waere. Der Bus fuhr naemlich am Stadion vorbei und nach ein paar Sekunden machte ich mich auf den Weg zum Fahrer um zu fragen, wann er denn halten wuerde. Wo ich hinwolle, war seine Frage, und als ich sagte Giants Stadion hielt er direkt am Fahrbahnrand und hat mich rausgelassen, dazu noch was gemurmelt was ich nicht verstanden habe..... So ging es also zu Fuss die vielleicht zwei Kilometer zum Stadion zurueck, schoen durch die Hitze. Aber es war immer noch genug Zeit.
Am Stadion angekommen habe ich direkt den Gaesteparkplatz gefunden, auf dem auch schon die beiden Busse aus Washington standen. Nachdem ich "Oscar" gefunden hatte, der meine Karte hatte, bin ich auch mit den ersten ins Gespraech gekommen. Das war super locker und echt interessant, es waren Leute aus Kroatien (Dynamo Zagreb), Polen, England, Australien und auch aus Deutschland mit an Bord, allesamt Leute die in die USA gezogen sind aber den Fussball nicht missen wollen.

Knapp eine halbe Stunde vor Anpfiff ging es dann ins Stadion, und am Eingang gab es die gleichen Diskussionen wie man sie aus der Heimat kennt.... Trommeln sind nicht erlaubt, doch die sind genehmigt, davon wissen wir nichts.... und so weiter. Intelligent war auch, dass die Tueten mit Papierschnippseln nicht mit reingenommen werden durften, direkt hinter dem Eingang aber 20 Kisten mit Stadionheften standen, die man sich kostenlos mitnehmen durfte.... da war das Papier also wieder da.... Das Stadion war recht schwach besucht, die Stimmung im Block von Washington sehr gut, von New York hoerte man nichts. In der Halbzeit bin ich mal unter die Tribuene gegangen und da kam mir doch tatsaechlich jemand im BVB Trikot entgegen. Ich habe ihn dann gefragt, ob er aus Deutschland komme.... "Ne, wie kommst Du darauf?".... war seine Antwort. Natuerlich auf englisch. Ich habe mir eine Erklaerung gespart.

Das Spiel ging mit 1:0 an New York und nach dem Spiel ging es direkt mit dem Bus zurueck. Dort gab es viele interessante Geschichten, denn die Leute reisen wirklich viel mit Fussball. Neben mir sass jemand, der auch aus der USA zur WM nach Deutschland gekommen war (wie uebrigens viele aus dem Bus, die meisten haben zusammen zwei Wochen in Soest gewohnt!) und neun Spiele gesehen hat, der die letzten beiden Wochen bei der U20 WM in Kanada war und ab August jeden Freitag frei hat um verschiedene College Spiele zu besuchen.... ich glaube das nennt man Hopper ;-) Dazu gab es auch viele interessante Geschichten ueber die Fanszenen hier in der USA, die von DC United selbst (inklusive der Amateure) und ich wurde doch auch tatsaechlich ueber Salzburg ausgefragt, ueber die man erstaunlich gut bescheid wusste..... aber kein Wunder, schliesslich hat der Getraenkehersteller hier ja auch seinen Verein und ist daher aeusserst unbeliebt. Gegen 0 Uhr kamen wir wieder in Washington an und jemand hat mich noch bis zur Union Station gebracht, bevor ich dann mit einem Taxi auch die letzten Meter geschafft habe und erschoepft aber zufrieden ins Bett sinken konnte.

Montag, 23. Juli 2007

Und die Stadt? Ach ja, da war ich auch....

Nachdem ja Samstag mehr der sportliche Teil ueberwogen hat gab es dann am Sonntag dann tatsaechlich die Chance etwas Sightseeing zu machen. Zumindest vormittags. Der Plan war, um 8 Uhr aufzustehen, zu fruehstuecken und dann recht schnell wieder in die Stadt zu kommen, denn gegen 14 Uhr wollte ich am Stadion sein (was ja wiederum auch ausserhalb der Stadt ist).

Bevor ich zum Fruehstueck gegangen bin habe ich noch schnell meine E Mails gecheckt und gesehen, dass ich eine E Mail der "Barra Brava" (DC United's Fanclub) hatte, mit Informationen ueber den Bus Trip mit dem ich ja zurueck nach DC kommen sollte. Man rechnet damit, erst kurz nach 15 Uhr am Stadion zu sein, so dass der Treffpunkt dort fuer 15.30 Uhr festgelegt wurde. Das brachte natuerlich ein nicht erwartetes Zeitpolster fuer mich, so dass ich zunaechst das Fruehstueck etwas ausfuehrlicher gestaltet habe. Und das war wirklich sehr gut und hatte alles zu bieten, so dass es auch fuer den ganzen Tag gereicht hat. Um kurz nach 10 fuhr mein Bus in die Stadt, der wieder am Times Square gestoppt hat. Nun ging es zu Fuss los, und bei der Hitze war es ganz schoen anstrengend. Die Stadt war erstaunlich leer, so war mein Eindruck, denn auf den meisten Strassen und selbst am Times Square konnte man ungehindert laufen. Das ist ja nicht immer so.

Am Broadway entlang ging es runter bis an das Flatiron Building, in dessen Naehe ein Esprit Laden ist und ich sollte (durfte) Christine ein paar Sachen mitbringen. Denn Esprit ist hier in den Staaten ja generell kleiner, und in Washington haben sie keinen Laden. Nachdem ich alles gefunden hatte und die Verkaeufer mich dort in der Damenabteilung ein wenig komisch angeschaut haben ging es die Fifth Avenue hoch, vorbei am Empire State Building. Hier merkte ich, dass die Stadt wohl doch nicht so leer ist, denn die Leute standen nicht nur bis draussen sondern auch noch einmal um die naechste Ecke rum. Zum Glueck musste ich aber nicht hoch, und ging weiter zum Rockefeller Center und dann an den bekannten Geschaeften der Fifth Avenue vorbei bis zum Central Park. Nun war es auch schon 13.30 Uhr und ich war 3 Stunden unterwegs und die Fuesse begannen zu brennen. So ging es ueber die Seventh Avenue zurueck zum Times Square. Die Strasse war fuer einen Flohmarkt gesperrt, so dass es einiges zu sehen gab.

Am Busterminal angekommen konnte ich feststellen, dass es bei weitem nicht so voll war wie gestern und das der Bus raus zum Stadion in 15 Minuten fahren sollte, also war ja alles in Butter...... ob das auch wirklich so geklappt hat? Dazu morgen mehr.............

Yankee Day

Samstag morgen, 4.45 Uhr, der Wecker klingelt.... die Frisur sitzt... Na ja, was soll bei den momentan kurzen Haaren auch nicht sitzen... Dementsprechend ging es schon um halb sechs los Richtung Greyhound Bus Station. Ich wollte mal mutig sein und mit der Metro fahren, mutig deshalb da die Busstation ja nicht in der schoensten Ecke der Stadt liegt. Nach dem kleinen Fussmarsch zur Station musste ich dann aber feststellen, dass die Tore noch runtergelassen waren und anscheinend noch keine fahren wuerde. Also habe ich dann doch ein Taxi genommen und war so recht frueh an meinem Gate.

Die Schlange war super lang, aber schliesslich war es auch kurz vorm Boarding fuer den 6 Uhr Bus, meiner sollte um 6.30 Uhr gehen. Vor mir standen offentsichtlich zwei Touristen, der nach ein paar Minuten mit dem Amerikaner davor ins Gespraech kamen und dann wirklich nur Muell geredet haben. Na ja, die paar Minuten gehen schon um, habe ich da nur gedacht. Sind sie auch, nur der Bus hatte das wohl nicht mitbekommen, denn der kam nicht. Warum nicht? Keine Ahnung, kein Hinweis oder eine Durchsage. Dafuer kamen um 7 Uhr dann zwei Busse und ich konnte einsteigen, weit weg von denen die in der Reihe vor mir standen..... und was machen die? Richtig! Setzen sich noch einmal um zwei Reihen vor mich. Aber es ging dann, denn sie fielen in einen langen Schlaf.

Nach einer recht ruhigen Busfahrt von knapp ueber 4 Stunden kam ich dann um kurz nach 11 Uhr am "Port Authority" an, der Busstation am Times Square. Wer jetzt erwartet, etwas ueber die Stadt erzaehlt zu bekommen, den muss ich leider enttaeuschen. Das kommt erst morgen dran ;-) Mit der Metro ging es hoch in die Bronx, und da ich einen "Schnellzug" erwischte war ich recht zeitig am Stadion. Das ist schon eine ganz andere Nummer als in Washington. Schon alleine die Lage, mit vielen Bars und Schops drumherum, dazu natuerlich die Anzahl der Menschen. Zunaechst habe ich mein Ticket abgeholt und dann eine Runde ums Stadion gedreht, ich konnte mir ja schliesslich etwas Zeit lassen. Als ich dann reinwollte, wurde ich deutlich darauf hingewiesen das Rucksaecke nicht erlaubt seien..... als wenn ich mit meiner Unterbuchse oder meinen Socken darin jemanden verletzen koennte (naja, zumindest nicht mit den ungetragenen ;-) ). Also musste ich noch schnell einen Platz suchen, wo man den Rucksack deponieren konnte, und dann ging es rein und hoch zu meinem Platz, den ich etwa 10 Minuten vor Spielbeginn einnehmen konnte. Hat also irgendwie doch alles geklappt.

Das Stadion fuellt sich mehr und mehr und die Zuschauerzahl wurde mit knapp 54.500 angegeben. Das ist etwa so viel wie bei allen Spielen die wir hier in DC gesehen haben zusammen. Nach dem zweiten Inning lagen die Yankees dann durch zwei Homeruns von Tampa Bay mit 2:0 hinten und die ersten Leute wurden unruhig. Schliesslich hatte man am Abend zuvor schon hoch verloren, ebenfalls gegen Tampa. Das Spiel war recht gut, was auch heisst das es recht lange dauerte. Und dazu knallte die Sonne die ganze Zeit auf die Zuschauer, denn das Dach deckt nur die obersten 10 Reihen ab. Und fuer eine Abkuehlung konnte zumindest ein Bier nicht wirklich sorgen, denn was will man bei einem Preis von 9 Dollar fuer einen Becher (oder 12 Dollar wenn man es von den fliegenden Haendlern im Block kauft) schon machen. Da musste doch mal ein Wasser herhalten.

Die Yankees drehten mit der Zeit das Spiel und gewannen am Ende mit 7:3 nach knapp ueber 3 1/2 Stunden, was der Auftakt fuer eine gute Serie werden sollte (das Spiel am Abend gewannen sie mit 17:5 und am Sonntag Mittag mit 21:4.... da ist Tampa doch ganz schoen unter die Raeder gekommen). Und so wurde nach dem Spiel Frank Sinatra's "New York, New York" gespielt, wie nach jedem Sieg (nach einer Niederlage laeuft das Lied uebrigens in der Version von Liza Minelli)

Nachdem ich meinen Rucksack hatte ging es mit der Metro wieder zurueck Richtung Manhattan an das ganz andere Ende, wo ich nach einem kleinen Snack bei McDonalds in die Staten Island Ferry gestiegen bin und an der Freiheitsstatue vorbei zum naechsten Spiel fuhr. Auch hier kam ich rechtzeitig an, knapp 20 Minuten vor Spielbeginn und das Stadion war wirklich suess. Und wie im "Vorbericht" schon geschrieben mit einer tollen Aussicht. Hier war alles guenstiger und irgendwie familiaerer, Amateursport halt. Hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen und auch das knapp 20 minuetige Feuerwerk ueber Manhattan sorgte fuer eine tolle Atmosphaere. Nach dem achten Inning musste ich mich dann wieder auf den Weg zur Faehre machen, damit ich nicht danach eine Stunde warten muss, aber die Staten Island Yankees (also das Heimteam) lagen auch schon aussichtslos zurueck.

Mit der Faehre und der Metro ging es zurueck zum Times Square und dann mit dem Bus raus nach Secaucus in New Jersey, wo mein Hotel stand (und uebrigens immer noch steht).... Hoert sich weit an, ist aber nur eine Fahrt von knapp 15 Minuten. Da natuerlich um die Zeit gerade alle Theater und Musicals zuende waren, war es auch entsprechend voll und ich kam in den ersten Bus nicht rein, aber nach ein paar Minuten fuhr schon der naechste. Gegen Mitternacht erreichte ich dann das Hotel und bezog meine Suite, die irgendwie zu gross fuer den kurzen Aufenthalt war.... aber wer will sich da beschweren. Ich nicht, denn ich brauchte dringend ein Bett. Denn morgen geht es ja weiter.... und auch mit dem Bericht geht es morgen weiter!

Freitag, 20. Juli 2007

Regen? Mit Sicherheit nicht!

Hallo zusammen,

da ich aus der Heimat aufgefordert worden bin, mal wieder etwas in den Blogger zu schreiben, will ich dem naetuerlich auch nachkommen. Denn nicht nur ihr, sondern auch ich bekomme ja so die Zeit um. Die Woche ist soweit recht ruhig verlaufen, auch wenn ich gerade wieder gesehen habe das ich auf sechs Ueberstunden diese Woche komme..... was allerdings darauf beruht das ich immer um 7.30 Uhr angefangen habe, nicht das ich abends laenger bleiben musste. Gestern Abend waren wir mit dem Leuten aus dem Buero raus um eine Kollegin zu verabschieden, die heute ihren letzten Tag hat. Direkt von der Arbeit aus sind wir in zwei Happy Hour Bars gegangen, und so fuehle ich mich heute auch.... auch wenn ich um 21 Uhr zuhause war.

Bei Christine wurden kurzfristig die freien Tage getauscht, so dass sie Dienstag und Donnerstag frei hatte, nicht den Mittwoch wie vorher gedacht. Das lag daran, dass am Mittwoch ihre Regionalchefin zur "Inspektion" vorbeigekommen ist und sich erst Dienstag Abend spaet angemeldet hat. Und da sollten wenn moeglich alle im Buero sein, und es scheint sehr gut geklappt zu haben.... nicht nur das alle da waren, sondern auch der Audit an sich.

Morgen geht es ja dann los nach New York, und gerade ist mir mal eingefallen, dass Baseball Spiele bei Regen ja abgesagt und verschoben werden.... da habe ich doch mal schnell nachgeschaut, wie das Wetter morgen werden soll. Waere ja ein wenig aergerlich, wenn ich dahin fahre und dann die beiden Spiele am Samstag ausfallen. Vorhergesagt sind 26 Grad Celsius, leichte Bewoelkung und eine Regenwahrscheinlichkeit von 0 % (!). Und wer Wetterberichte kennt weiss ja nur zu gut, dass diese Voraussage so ziemlich sicher Regen bedeutet ;-)