Doch statt die Jaeger der Ozeane aus der Domstadt zu bewundern, waren heute die San Jose Sharks zu Gast in
Da ich bis 18 Uhr arbeiten musste und um 19 Uhr schon Anstoss (sagt man das im Eishockey ?) war, waren wir auch erst puenktlich zum Einlaufen der Mannschaften in unserem Block. Da die ganze Reihe frei war und nur je die beiden Plaetze links und rechts von unseren Plaetzen belegt waren, haben wir uns irgendwo in die Reihe gesetzt….. und natuerlich so dass kurz darauf Leute kamen die die Karten hatten. Also sind wir doch auf unsere normalen Plaetze gegangen, sehr zur Freude von Christine. Denn so wie sie immer das Glueck hat, einen netten Nachbarn zu finden, war ihr die gute Fee auch heute wieder hold. Neben ihr sass ein junger Herr mit seiner Freundin, na ja auf jeden Fall mit einer Frau. Und er erklaerte ihr die ersten Minuten jede einzelne Bewegung auf dem Eis und zeigte dabei immer so, dass er Christine vor dem Gesicht rumgefummelt hat. Dazu scheint er auch ganz nett gerochen zu haben, denn Christine verzog das ein oder andere mal die Miene und schloss lieber die Nase. Dazu hielt er auch noch fuer die Sharks, was ihm zum Unsympath des Abends machte.
Der junge Herr trug dann aber doch sehr zur Unterhaltung fuer uns im ersten Drittel bei, denn wir malten uns aus was wir ihm so alles sagen wollten: “Kein Wunder dass Sie fuer die Haie halten, wo Sie doch so nach Fisch riechen!”….. “Ist Ihre Freundin blind, dass Sie alles kommentieren muessen? Ist vielleicht auch besser so wie sie aussehen!”….. oder den: “Die Arme…. Da ist sie schon blind und hat noch was mit der Nase!”…. Na ja, wir hatten unseren netten Abend und haben mal einfach nichts gesagt. Neben mir sassen dann “bessere” Leute, die nur Mein-rechter-rechter-Platz-ist-frei spielen wollten und sich irgendwie mehrmals umgesetzt haben. Da wollten wir dann mit einsteigen und so haben wir in der ersten Drittelpause auch unseren Platz gewechselt, weg von dem Fischkopp.
Ein paar Reihen vor uns haben wir dann die amerikanische Version der
“Wunderbaren Vermehrung der Jungfrauen” geschaut, denn in einer Reihe kam alle paar Minuten eine weitere Dame dazu, bis zum Ende des zweiten Drittels waren es dann acht oder so (zum Spielbeginn zwei). Im Dritten Drittel ging dann dafuer wieder eine nach der anderen, so dass in der Verlaengerung wieder nur zwei da waren……
Apropros Verlaengerung. Eishockey wurde ja auch gespielt. Die Caps fuehrten schnell mit 2:0, mussten dann aber das 2:2 hinnehmen und somit im fuenften von acht Spielen in Folge in die Verlaengerung (und damit im vierten von fuenf Heimspielen). Dieses Mal fiel kein Tor in der Verlaengerung, so dass es zum Shoot Out kam, den die Caps mit 2:1 verloren und somit wird das Spiel fuer die Sharks gewertet, aber ein Punkt fuer das Unentschieden geht an die Caps.
1 Kommentar:
Schade, ich habe mich nach dem ersten Satz mit dem Karneval so beeilt, dass der Bericht am 22.2. um 11.11. unserer Zeit online geht..... um eine Minute verpasst!
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